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Linne (Bissendorf)

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Linne
Gemeinde Bissendorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(208)&title=Linne 52° 16′ N, 8° 14′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(208) 52° 15′ 36″ N, 8° 14′ 9″ O
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Fläche: 3,81 km²<ref name="geo">Karte und Daten der Gemarkung Linne</ref>
Einwohner: 208 (30. Nov. 2025)<ref name="biss">Gemeinde Bissendorf: Zahlen, Daten, Fakten</ref>
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 49143
Vorwahl: 05402
Linne (Niedersachsen)
Linne (Niedersachsen)
Lage von Linne in Niedersachsen

Linne ist ein Ortsteil der Gemeinde Bissendorf im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1972 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Der Weiler Linne liegt etwa einen Kilometer südlich von Schledehausen und fünf Kilometer nordöstlich des Bissendorfer Ortskerns. Mit dem benachbarten Ortsteil Wissingen teilt sich Linne den Linner See. Die Hase bildet die südliche Grenze des Ortsteils, der von der Wierau durchflossen wird.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Bauerschaft Linne gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Linne zum Kanton Schledehausen des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Schledehausen im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Linne zum Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Osnabrück. 1867 fiel Linne mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Osnabrück. Dort gehörte sie bis 1972 zur Samtgemeinde Schledehausen. Am 1. Juli 1972 wurde Linne im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Gemeinde Bissendorf.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1812 228 <ref>Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 192 (google.de).</ref>
1845 252 <ref>Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 121 (google.de).</ref>
1871 203 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1895 246 <ref>Volkszählung 1895</ref>
1910 200 <ref>Landkreis Osnabrück. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2021;.</ref>
1925 229 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 209 <ref name="demand"/>
1950 375 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 257 <ref name="isys" />
1970 247 <ref name="isys" />
2025 208 <ref name="biss"/>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Navigationsleiste Ortschaften und Ortsteile der Gemeinde Bissendorf