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Lisa Buckwitz

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Lisa Buckwitz Vorlage:SportPicto
Datei:Lisa Buckwitz IMG 6955.jpg
Voller Name Lisa-Marie Buckwitz
Nation Deutschland Deutschland
Geburtstag 2. Dezember 1994 (31 Jahre)
Geburtsort Berlin, Deutschland
Größe 177 cm
Gewicht 77 kg
Karriere
Disziplin Zweierbob, Monobob
Position Anschieberin, Pilotin
Verein BRC Thüringen
Nationalkader seit 2014
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold Pyeongchang 2018 Zweierbob (A)
Silber Mailand-Cortina 2026 Zweierbob (P)
 Bob-Weltmeisterschaften
Silber Königssee 2017 Teamwettbewerb (A)
Bronze St. Moritz 2023 Monobob
Silber St. Moritz 2023 Zweierbob (P)
Bronze Winterberg 2024 Monobob
Gold Winterberg 2024 Zweierbob (P)
Bronze Lake Placid 2025 Zweierbob (P)
 Bob-Europameisterschaften
Bronze St. Moritz 2016 Zweierbob (A)
Silber Igls 2018 Zweierbob (A)
Gold St. Moritz 2022 Zweierbob (A)
Gold Sigulda 2024 Monobob
Bronze Lillehammer 2025 Monobob
Bronze Lillehammer 2025 Zweierbob (P)
 Bob-Junioren-WM
Gold Altenberg 2015 Zweierbob (A)
Gold Winterberg 2016 Zweierbob (A)
Silber St. Moritz 2021 Zweierbob (P)
Bob-DMVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Silber Königssee 2017 Zweierbob (A)
Platzierungen im Bob-Weltcup
 Debüt im Weltcup Dezember 2014
 Weltcupsiege 15
 Gesamtweltcup Mono 1. (2023/24, 2024/25)
 Gesamtweltcup Zweier 3. (2023/24, 2024/25)
 Gesamtweltcup Kombination 2. (2023/24, 2024/25)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Monobob 8 2 6
 Zweierbob 7 6 8
letzte Änderung: 21. Februar 2026

Lisa-Marie Buckwitz (* 2. Dezember 1994 in Berlin) ist eine deutsche Bobsportlerin. Sie ist dreifache Olympiateilnehmerin (2018, 2022, 2026). Bei den Olympischen Winterspielen 2018 wurde sie Olympiasiegerin als Anschieberin von Mariama Jamanka, bei den Olympischen Winterspielen 2026 gewann sie die Silbermedaille als Bobpilotin.

Karriere[Bearbeiten]

Buckwitz legte 2014 am Schul- und Leistungssportzentrum in Berlin ihr Abitur ab. Sie studiert Sportmanagement an der ESAB Fachhochschule für Sport und Management Potsdam.<ref>Leistungs- und Wettkampfsport. In: fhsmp.de. Abgerufen am 20. November 2025.</ref>

Buckwitz begann 2013 mit dem Bobsport, nachdem sie zuvor als Siebenkämpferin aktiv gewesen war<ref>Porträt Bobfahrerin Lisa Buckwitz. In: munzinger.de. Abgerufen am 29. Januar 2026.</ref> und für den SV Preußen Berlin auch an deutschen Jugendmeisterschaften teilgenommen hatte.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Lisa Marie Buckwitz (Memento vom 23. September 2016 im Internet Archive)</ref> Buckwitz ist Sportsoldatin<ref>Tobias Gutsche: Rasante Entwicklung zur Olympionikin. In: Potsdamer Neueste Nachrichten. 7. Februar 2018, abgerufen am 25. Februar 2018.</ref> und startet für den SC Potsdam. Seit 2014 gehört sie der deutschen Bob-Nationalmannschaft an.

2015 gewann Lisa Buckwitz als Anschieberin von Cathleen Martini ein Weltcup-Rennen in Königssee. Sie wurde im gleichen Jahr mit Miriam Wagner und 2016 mit Stephanie Schneider Junioren-Weltmeisterin. Bei der Weltmeisterschaft 2017 gewann Lisa Buckwitz im Teamwettbewerb Silber.

Anfang 2018 wurde Buckwitz von Bundestrainer René Spies der Pilotin Mariama Jamanka zugeteilt, deren bisherige Anschieberin Annika Drazek im Gegenzug Schneider zugeordnet wurde.<ref name=":0">Felix Hackenbruch: Bob-Gold für die Hammerwerferin. In: Der Tagesspiegel. 21. Februar 2018, abgerufen am 21. Februar 2018.</ref> Mit Jamanka belegte sie bei der Europameisterschaft 2018 den zweiten Platz.

Olympische Winterspiele 2018[Bearbeiten]

Datei:2018-02-26 Frankfurt Flughafen Ankunft Olympiamannschaft-6093.jpg
Buckwitz mit Mariama Jamanka, 2018

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 wurde Buckwitz als Anschieberin von Mariama Jamanka überraschend Olympiasiegerin vor der Amerikanerin Elana Meyers Taylor.<ref>Sensationell: Olympia-Gold für Lisa Buckwitz aus Potsdam. Landessportbund Brandenburg e. V., abgerufen am 21. Februar 2018.</ref> Der eigentlich stärker eingeschätzte deutsche Bob mit Stephanie Schneider und Annika Drazek<ref name=":0" /> landete auf dem vierten Platz. Nach den Olympischen Spielen 2018 begann Buckwitz eine Ausbildung zur Bob-Pilotin.<ref>Lena Renoth: Was macht eigentlich Lisa Buckwitz? In: Berchtesgadener Anzeiger. 2. Januar 2019, abgerufen am 16. Januar 2021.</ref> Im Dezember 2019 debütierte sie als Pilotin mit Anschieberin Theresa Leitz in Winterberg im Europacup und wurde Achte. In Igls wurde sie einen Monat später bei den Junioren-Europameisterschaften ebenso wie im Februar in Winterberg bei den Junioren-Weltmeisterschaften mit Anschieberin Anabel Galander jeweils Sechste. Anfang Januar 2021 fuhr Buckwitz mit Cynthia Kwofie in Altenberg auf das Podium im Europacup und musste sich nur noch Stephanie Schneider geschlagen geben. Eine Woche später gewann das Duo Buckwitz/Kwofie in Igls ihr erstes Rennen. Eine weitere Woche später gewannen die beiden bei der Junioren-WM in St. Moritz hinter Laura Nolte und Deborah Levi die Silbermedaille.

Ende Januar 2021 debütierte Buckwitz in Igls im Bob-Weltcup. Zunächst wurde sie in der Monobob-Weltserie Zehnte, danach mit Kwofie Siebte im Zweierbob. Es folgten weitere Einsätze in der Monobob-Serie: fünfte Ränge am Königssee und in der nächsten Saison in Lillehammer sowie eine erste Podiumsplatzierung als Dritte in Lillehammer. In ihrer ersten kompletten Saison gewann sie auch die Gesamtwertung des Europacups. In Lillehammer gewann Buckwitz im November 2021 mit Marijana Herrmann ihr nächstes Europacup-Rennen, danach ein weiteres und ein Rennen der Monobob-Weltserie in Altenberg. Anfang Dezember bestritt sie in Winterberg ihre zunächst letzten Rennen als Pilotin mit mehreren Podiumsplatzierungen.

Olympische Winterspiele 2022[Bearbeiten]

In Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking wurde Buckwitz wieder als Anschieberin in den Nationalkader zurückgeholt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Verschobene Träume (Memento vom 6. Februar 2022 im Internet Archive)</ref> Mit der Pilotin Kim Kalicki gewann sie schon das erste Rennen in Altenberg<ref>Sieg beim Comeback für Lisa Buckwitz. In: sc-postdam.de. Abgerufen am 6. Februar 2022.</ref> wie auch das letzte vorolympische, die Europameisterschaften 2022 in St. Moritz und wurde erstmals Europameisterin.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Deutsche Bob-Frauen starten durch und feiern Dreifacherfolg (Memento vom 6. Februar 2022 im Internet Archive)</ref> Bei den Olympischen Spielen wurde sie im Februar im drittschnellsten deutschen Bob (hinter Nolte/Levi und Jamanka/Burghardt) als Anschieberin für Kalicki Vierte.

Olympische Winterspiele 2026[Bearbeiten]

2026 konnte sich die 31-Jährige zum dritten Mal für einen Startplatz bei den Olympischen Winterspielen nominieren. In Cortina d’Ampezzo wurde Buckwitz am 16. Februar Vierte im Monobob.<ref>Olympia: Buckwitz verpasst im Monobob nur knapp die Medaillen (16. Februar 2026)</ref> Wenige Tage später gewann sie als Pilotin gemeinsam mit der Anschieberin Neele Schuten die Silbermedaille im Zweierbob.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten]

Monobob
Nr. Datum Ort Bahn
1. Vorlage:DatumZelle Osterreich Innsbruck-Igls Olympia Eiskanal Igls
2. Vorlage:DatumZelle OsterreichÖsterreich Innsbruck-Igls Olympia Eiskanal Igls
3. Vorlage:DatumZelle OsterreichÖsterreich Innsbruck-Igls Olympia Eiskanal Igls
4. Vorlage:DatumZelle Schweiz St. Moritz Olympia Bob Run St. Moritz–Celerina
5. Vorlage:DatumZelle Lettland Sigulda Bob- und Rennschlittenbahn Sigulda
6. Vorlage:DatumZelle Lettland Sigulda Bob- und Rennschlittenbahn Sigulda
7. Vorlage:DatumZelle Deutschland Winterberg Veltins-Eisarena
8. Vorlage:DatumZelle OsterreichÖsterreich Innsbruck-Igls Olympia Eiskanal Igls

Persönliches[Bearbeiten]

Buckwitz zeigte sich in der März-Ausgabe 2022 (Olympia-Ausgabe) des deutschen Playboy wie auch die österreichische Skeleton-Pilotin Janine Flock mit einer Akt-Fotostrecke.<ref>Nina Habres: Rasend schön: Die Olympiasportlerinnen Lisa Buckwitz und Janine Flock sind unsere neuen Coverstars. In: playboy.de. 2. Februar 2022, abgerufen am 5. Februar 2022.</ref> Seit November 2024 besteht zwischen Buckwitz und dem für erotische Inhalte bekannten Portal OnlyFans eine Zusammenarbeit.<ref>„Bin kein Pornostar“: OnlyFans als Sponsor für Olympia-Traum. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 26. Januar 2026, abgerufen am 29. Januar 2026.</ref>

Sie lebt in Schöneiche bei Berlin.<ref>Olympia 2022: Bobfahrerin Lisa-Marie Buckwitz aus Schöneiche hat für ihren Start in Peking umgesattelt und fährt in St. Moritz zum EM-Sieg. In: moz.de. 16. Januar 2022, abgerufen am 6. Februar 2022.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Lisa Buckwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references responsive />

Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.

Vorlage:Klappleiste/Anfang 2002: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bakken, Flowers | 2006: DeutschlandDeutschland Kiriasis, Schneiderheinze | 2010: Kanada Humphries, Moyse | 2014: Kanada Humphries, Moyse | 2018: DeutschlandDeutschland Jamanka, Buckwitz | 2022: DeutschlandDeutschland Nolte, Levi | 2026: DeutschlandDeutschland Nolte, Levi Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Gesamtweltcupsiegerinnen im MonobobVorlage:Navigationsleiste Europameisterinnen im MonobobVorlage:Klappleiste/Anfang

2004: Martini, Germain | 2005: Martini, Tischer | 2006: Kiriasis, Schneiderheinze | 2007: Kiriasis, Logsch | 2008–2009: Kiriasis, Wiacker | 2010: Martini, Logsch | 2011: Kiriasis, Wiacker | 2012: Martini, Tischer | 2013: Kiriasis, Bertels | 2014: Meyer, Mayer | 2015: Schneiderheinze, Bertels | 2016: Schneiderheinze, Drazek | 2017: Jamanka, Drazek | 2018: Schneider, Drazek | 2019: Jamanka, Drazek | 2020: Sergejewa, Mamedowa | 2021: Nolte, Levi | 2022: Kalicki, Buckwitz | 2023: Nolte, Schuten | 2024: Nolte, Schuten | 2025: Nolte, Kluwig | 2026: Hasler, Pasternack

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