Little Thirteen
Little Thirteen ist ein deutsches Drama und der Diplomfilm des Berliner Regisseurs Christian Klandt aus dem Jahr 2012.<ref name="Deutschlandradio">Deutschlandradio Kultur: Die Realität ist der Film, 31. Oktober 2011.</ref><ref name="youtube">Im Video Christian Klandt über die Erstellung des Films</ref> In den Hauptrollen spielten Muriel Wimmer, Antonia Putiloff, Joseph Konrad Bundschuh und Isabell Gerschke.
Handlung[Bearbeiten]
Die 13-jährige Sarah stammt aus einer sozial benachteiligten Familie. Sie hat Sex mit immer wechselnden Partnern, bis sie einem 16-Jährigen namens Lukas begegnet und sich zum ersten Mal richtig verliebt. Der aus gutbürgerlichen Verhältnissen stammende Jugendliche tauscht selbstgedrehte Porno-Clips mit Minderjährigen gegen Drogen. In der Zwischenzeit bemerkt Sarahs beste Freundin Charly, dass sie schwanger ist. Sie weiß nicht, von wem.<ref name="Berlinale"/><ref>Der Tagesspiegel: Teenie-Drama "Little Thirteen". Hauptsache cool, 7. Juli 2012</ref>
Kritiken[Bearbeiten]
„Ein verbal stark sexualisierter, szenisch aber durchaus umsichtiger Debütfilm, der um ungestillte Liebes- und Lebenssehnsüchte kreist. Die Inszenierung changiert zwischen Jugenddrama und atmosphärisch akzentuiertem Generationenfresko, wobei keine Erklärung für das widersprüchliche Verhalten der Jugendlichen präsentiert wird.“
Die Berliner Zeitung betitelte den Film mit „Sex ohne Gefühl und Verstand“ und warf ihm „verlogene Patronage“ und eine „selbstgefällige Attitüde“ vor.<ref>Berliner Zeitung Little Thirteen Trailer Kritik. Sex ohne Gefühl und Verstand, 6. Juli 2012</ref>
Laut Deutschlandradio Kultur seien es „die Feinheiten, die seine Figuren und deren Geschichten ausmachen“.<ref name="Deutschlandradio"/>
Beim Fernsehsender n-tv hieß es: „Es ist ein trostloser Film“ sowie „Regisseur Christian Klandt und Autorin Catrin Lüth heißen den Zuschauer willkommen in der Generation Porno“.<ref>n-tv: DVD: "Little Thirteen" berechnet den Gefühls-GAU. Jung und schon kaputt durch Porno-Welt, 13. Dezember 2013</ref>
Produktionsnotizen[Bearbeiten]
Little Thirteen war der erste Abschlussfilm eines Regiestudenten, den die Filmproduktionsfirma X Filme Creative Pool (z. B. Good Bye, Lenin!) herstellte.<ref name="Deutschlandradio"/>
Regisseur Klandt sagte, er wolle nur Filme machen, die der Wahrheit entsprechen sollten.<ref name="youtube"/> Little Thirteen solle „Fragen stellen“.<ref>Arte: Christian Klandt: „Der Film soll Fragen stellen“ (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2026. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) (Link nicht mehr existent)</ref>
Der Film erschien auch auf DVD.
Auszeichnungen[Bearbeiten]
2012 gewann Antonia Putiloff für ihre Rolle als Charly in Little Thirteen beim Filmfest München den German Cinema New Talent Award – Best Performance.<ref>Filmfest München: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.German Cinema New Talent Award: DUST shines! ( vom 31. Dezember 2013 im Internet Archive) (englisch), 6. Juli 2012</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:IMDb/1
- Little Thirteen bei Kino.de
- Arte: Christian Klandt: „Der Film soll Fragen stellen“, 3. September 2012
- Regisseur Christian Klandt über das Drehbuch des Films
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
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- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2026-05
- Filmdrama
- Filmtitel 2012
- Deutscher Film
- Sozialer Brennpunkt im Film