Liuthart
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Liuthart († 1. August vor 895) war von 867 bis 872 Bibliothekar des Klosters St. Gallen.
Urkundlich wird er 858 zunächst als Subdiakon, 864 als Diakon und zwischen 867 und 872 als Bibliothekar erwähnt. In späteren Urkunden erscheint er als Cellerar und Pförtner. Er trat als Verfasser mehrerer Urkunden in Erscheinung.
Literatur[Bearbeiten]
- Rudolf Henggeler: Professbuch der fürstl. Benediktinerabtei der Heiligen Gallus und Otmar zu St. Gallen (= Monasticon-Benedictinum helvetiae. (1), ZDB-ID 1442882-9). Im Selbstverlag des Stiftes, Einsiedeln 1929, S. 201.
- Rupert Schaab: Mönch in Sankt Gallen. Zur inneren Geschichte eines frühmittelalterlichen Klosters (= Vorträge und Forschungen. Sonderband. 47). Thorbecke, Ostfildern 2003, ISBN 3-7995-6757-7, S. 81, Nr. 297, (Zugleich: Bonn, Universität, Dissertation, 1998, als: Konvent und Schriftlichkeit im frühmittelalterlichen Sankt Gallen.).
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Uto | Bibliothekar von St. Gallen 867–872 | Notker Balbulus |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Liuthart |
| KURZBESCHREIBUNG | Bibliothekar des Klosters St. Gallen |
| GEBURTSDATUM | 9. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | 1. August vor 895 |
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