Lobsann
| Lobsann | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Blason ville fr Lobsann (Bas-Rhin).svg | ||||||
| Staat | ||||||
| Region | Grand Est | |||||
| Département (Nr.) | Bas-Rhin (67) | |||||
| Arrondissement | Haguenau-Wissembourg | |||||
| Kanton | Reichshoffen | |||||
| Gemeindeverband | Sauer-Pechelbronn | |||||
| Koordinaten | 48° 58′ N, 7° 51′ O
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| Höhe | Vorlage:Str replace–Vorlage:Höhe/Fmt m | |||||
| Fläche | – | |||||
| Einwohner | 663 (1. Januar 2023) | |||||
| Bevölkerungsdichte | – Einw./km² | |||||
| Postleitzahl | 67250 | |||||
| INSEE-Code | 67271 | |||||
| Datei:Lobsann 459.jpg Ortseingang Lobsann | ||||||
Lobsann, im lokalen südfränkischen Dialekt Lüsan, ist eine französische Gemeinde mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Bas-Rhin in der Europäischen Gebietskörperschaft Elsass und in der Region Grand Est. Sie ist Mitglied der Communauté de communes Sauer-Pechelbronn.
Geografie[Bearbeiten]
Das Dorf ist eine Streusiedlung. Weite Teile des Gemeindegebietes sind bewaldet. Lobsann hat Anteil am Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord. Wissembourg liegt etwa 14 Kilometer nordöstlich, die Gemeinde Soultz-sous-Forêts etwa vier Kilometer südöstlich.
Geschichte[Bearbeiten]
Lobsann gehörte anfangs zur Herrschaft Fleckenstein, und zwar teils zum Amt Kutzenhausen und teils zum Amt Sulz unterm Wald. Der Sulzer Teil war Lehen des Erzbistums Köln. Der Kutzenhauser Teil wurde 1650 pfälzisch und ging 1705 mit weiteren Orten des Amts Kutzenhausen an Hanau-Lichtenberg. Während der Reformation wurden nur Teile des Ortes evangelisch, so dass die Gemeinde einen gemischtkonfessionellen Charakter hat (Volkszählung 1905: 223 katholische Einwohner und 164 evangelische Einwohner).
Von 1756 bis 1950 wurde in Lobsann Asphalt abgebaut.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ministère de la Culture, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Der Chemiker Jean-Baptiste Boussingault war von 1820 bis 1822 Direktor der Mine, dort lernte er auch Achille Le Bel, den Besitzer der Asphaltmine von Merkwiller-Pechelbronn kennen, deren Leitung er 1835 übernahm.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Ab 1809 baute man auch Braunkohle (Lignite) ab, die als Brennstoff für die Saline in Soultz-sous-Forêts genutzt wurde, die Mine und der Abbau wurde vom Besitzer der Saline, George-Chrétien-Henri Rosentritt betrieben. Die maximale Ausbeute pro Jahr betrug 10.000 Myriagramm (100 t).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Ein Schild Kohlenwerk an der Straße nach Drachenbronn erinnert an die ehemalige Mine.
Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Lobsann als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Weißenburg im Bezirk Unterelsaß zugeordnet. In dieser Zeit, ab 1880, baute Joseph Philipp von Stichaner, der Kreisdirektor von Wissembourg, eine Villa mit Park in Lobsann, heute im Privatbesitz.<ref>Rudolf Böttcher: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
- Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | 1910 | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2017 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 448<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Gemeindeverzeichnis 1900Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 6. März 2023.</ref> | 505 | 538 | 510 | 491 | 579 | 496 | 586 | 640 |
Marienbronn[Bearbeiten]
Auf Lobsanner Gemarkung liegt auch das frühere Nonnenkloster Marienbronn. Während der Französischen Revolution wurde das Kloster zerstört. Heute befindet sich auf dem Gelände eine Rehabilitationseinrichtung für Suchterkrankungen.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Die Kirche des Ortes wurde 1760/61 als Simultankirche gebaut und am 22. Juli 1761 geweiht. 1837 wurde das Simultaneum aufgelöst, nachdem die Lutheraner sich eine eigene Kirche gebaut hatten. Seitdem ist die Kirche römisch-katholisch.<ref>Kathrin Ellwardt: Lutheraner zwischen Frankreich und dem Reich: Kirchenbauten in den elsässischen Ämtern der Grafschaft Hanau-Lichtenberg unter Johann Reinhard III. und Ludwig IX. In: Neues Magazin für Hanauische Geschichte 2016, S. 18–59 (38).</ref>
Partnergemeinden[Bearbeiten]
Lobsann ist seit 1986 mit Schwegenheim in Rheinland-Pfalz verpartnert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( des Vorlage:Referrer vom 11. Mai 2021 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot Abgerufen am 9. März 2019.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 1277–1278.
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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