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Loco TI

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Loco
Datei:Loco TI.png
Wappen von Loco
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton TessinDatei:CHE Ticino COA.svg Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Locarnow
Kreis: Kreis Onsernone
Gemeinde: Onsernonei2
Postleitzahl: 6661
frühere BFS-Nr.: 5114
Koordinaten: 695163 / 117499Koordinaten: 46° 12′ 8″ N, 8° 40′ 18″ O; CH1903: 695163 / 117499
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Höhenbereich: 327–2060 m ü. M.
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Einwohner: 254 (31. Dezember 2000)
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Datei:Isorno Loco2.jpg
Loco TI
Loco TI
Karte
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Datei:Karte Gemeinde Loco 2001.png
Gemeindestand vor der Fusion am 13. April 2001

Loco ist mit den Ortsteilen Niva und Rossa eine Ortschaft in der Gemeinde Onsernone im Schweizer Kanton Tessin. Bis April 2001 bildete es eine eigene politische Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Datei:ETH-BIB-Berzona, Loco-LBS H1-024089.tif
Luftbild (1963)

Das Dorf liegt im Onsernonetal auf einer Terrasse an der Strasse, die einerseits nach Vergeletto, andererseits nach Spruga führt. Zugehörig sind auch die Weiler Niva und Rossa.

Geschichte[Bearbeiten]

1224 findet sich Loco oder Luogo erstmals erwähnt.<ref name="hbs">Vasco Gamboni: Vorlage:Str replace. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2017-01-18, abgerufen am 2019-07-02.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Im Ancien Régime bildete es zusammen mit den anderen Dörfern des Tals mit Ausnahme von Auressio den Hauptort der Talgemeinde Onsernone. Im 19. Jahrhundert war Loco ein Zentrum der Strohflechterei, wobei die dazu verwendeten Strohzöpfe auch in den anderen Dörfern des Onsernonetals hergestellt wurden. Neben den typischen Häusern mit Loggien, deren Schmuck sich teilweise erhalten hat, prägen eine Reihe stattlicher Herrschaftshäuser das Dorf.

Von 2001 bis 2015 bildete Loco zusammen mit Berzona und Auressio die Gemeinde Isorno. Hier war Loco der Verwaltungssitz. 2016 schloss sich Isorno der Gemeinde Onsernone an.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Vorlage:Säulendiagramm1600: inkl. Auressio, Berzona, Gresso, Mosogno, Russo und Vergeletto 1683/1719/1769: inkl. Auressio und Berzona

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Loco befinden sich die Primarschule, das 1966 gegründete Museo Onsernonese und das Altersheim des Onsernonetals. In einer restaurierten Mühle ist eine Dauerausstellung über das Getreidemahlen zu sehen. Die Casa Schira aus dem 19. Jahrhundert ist im Besitz der Gemeinde, sie beherbergt eine kleine öffentliche Bibliothek und eine Herberge.<ref name="hbs" />

Nach dem Niedergang der Landwirtschaft pendelt heute die Mehrheit der erwerbstätigen Einwohner nach Locarno.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

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Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesamt für Kultur BAK, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Sakrale Bauten[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche San Remigio mit Cappella del Crocefisso, erstmals 1228 erwähnt. Der aktuelle Bau stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist das Ergebnis mehrerer Anbauten. Vom örtlichen Maler Giovanni Meletta wurde sie 1902 mit Fresken dekoriert und enthält Gemälde des 17. Jahrhunderts.<ref name="Martinoli">Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 222–223.</ref><ref name="Rüsch">Elfi Rüsch: Distretto di Locarno IV. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2013, ISBN 978-3-03797-084-3, S. 301–321.</ref>

Zivile Bauten[Bearbeiten]

  • Brunnen mit einer Wilhelm-Tell-Statue des Bildhauers Ermenegildo Peverada, 1896 erstmals ausgestellt, seit 1965 auf dem Brunnen<ref name="Martinoli" /><ref name="Rüsch" />
  • Palazzo Broggini im Ortsteil Rossa, um 1708<ref name="Martinoli" /><ref name="Rüsch" />
  • Casa ai Mulini (alte Mühle) ist die ehemalige Zollstation (Brückenzoll); auf der Westseite des Hauses findet sich ein restauriertes Fresko von Giovanni Samuele Meletta von 1900; der heutige Bau stammt aus dem Jahre 1626 und wurde 2002 renoviert.<ref name="Martinoli" /><ref name="Rüsch" />
  • Mühle aus dem 18. Jahrhundert. Sie wurde sorgfältig restauriert und wieder in Betrieb genommen.<ref>Il mulino di Loco auf aimulini.com/mulino (abgerufen am 17. März 2017)</ref><ref name="Martinoli" /><ref name="Rüsch" />
  • Brücke bei Niva, entworfen von Christian Menn, wurde 2016 fertig gestellt, um die alte Brücke aus dem 16. Jahrhundert zu ersetzen, die 1978 zerstört wurde.

Kultur[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Siro Borrani: Il Ticino Sacro. Memorie religiose della Svizzera Italiana raccolte dal sacerdote Siro Borrani prevosto di Losone. Tipografia e Libreria Cattolica di Giovanni Grassi, Lugano 1896.
  • Guglielmo Buetti: Note Storiche Religiose delle Chiese e Parrocchie della Pieve di Locarno, (1902), e della Verzasca, Gambarogno, Valle Maggia e Ascona (1906). 2. Auflage. Pedrazzini, Locarno 1969.
  • Riccardo Carazzetti: La Francia, la fame e l’Onsernone. Gli emigranti, la libertà e le rivoluzioni. (Mostra temporanea allestita al Museo Onsernonese in occasione del bicentenario dell’indipendenza del Ticino). In: Bollettino della Società Storica Locarnese. Nr. 2, Tipografia Pedrazzini, Locarno 1999, S. 142–144.
  • Luciano Chiesa und andere: Onsernone: das Tal und sein Museum. Museo Onsernonese, Loco 2012.
  • Vasco Gamboni: Vorlage:Str replace. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2017-01-18.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
  • Rinaldo Giambonini, Agostino Robertini, Silvano Toppi: Loco. In: Il Comune. Edizioni Giornale del Popolo, Lugano 1971, S. 153–164.
  • Simona Martinoli un. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 222–223.
  • Elfi Rüsch: Loco. In: Distretto di Locarno IV. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2013, ISBN 978-3-03797-084-3, S. 301–321.
  • Celestino Trezzini: Loco. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 4: Güttingen – Mailand. Attinger, Neuenburg 1927, S. 701 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Loco TI – Sammlung von Bildern

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

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