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Lothar Milde

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Lothar Milde (1959)
Lothar Milde (1959)


Lothar Milde (1959)

Nation Deutschland Demokratische Republik 1949 Deutsche Demokratische Republik
Geburtstag 8. November 1934 (91 Jahre)
Geburtsort Halle (Saale), NS-Staat[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutsches Reich
Größe 195 cm
Gewicht 110 kg
Beruf Ingenieur für Maschinenbau
Karriere
Disziplin Diskuswurf
Bestleistung 64,16 m
Verein SC Chemie Halle
Trainer Lothar Hinz
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Silber 1968 Mexiko-Stadt 63,08 m
Logo der EAA
 Europameisterschaften
Bronze 1962 Belgrad 55,47 m
Bronze 1966 Budapest 56,80 m
Bronze 1969 Athen 59,34 m
Silber 1971 Helsinki 61,62 m
letzte Änderung: 23. August 2018

Lothar Milde (* 8. November 1934 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Leichtathlet, der – für die DDR startend – bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt die Silbermedaille im Diskuswurf gewann.

Sportliche und berufliche Laufbahn[Bearbeiten]

Neben dem Gewinn der olympischen Silbermedaille in Mexiko-Stadt 1968 kam er auch viermal bei Europameisterschaften auf Medaillenränge. In den gemeinsamen deutschen Mannschaften nahm er an den Olympischen Spielen 1960 in Melbourne (Zwölfter) und 1964 in Rom (in der Qualifikation ausgeschieden) teil. Er erreichte seine persönliche Bestweite 1969 mit 64,16 m. Im Jahr 1972 warf er den Diskus über 67 Meter weit, eine Weite, die DDR-Rekord bedeutet hätte. Die Weite fand jedoch keine Anerkennung, da sie nicht unter regulären Wettkampfbedingungen erzielt wurde.

Lothar Milde agierte von 1966 bis 1971 Kapitän der Leichtathletiknationalmannschaft der DDR. Von 1963 bis in die 1980er-Jahre, war er Abgeordneter des Bezirkstages des DDR-Bezirkes Halle. Nach seiner Sportlerlaufbahn arbeitete er als Werkzeugmaschineningenieur und war Mitglied des Präsidiums des DDR-Leichtathletik-Verbandes DVfL. Später wurde er in der DDR Gewerkschaftsfunktionär. Nach der Wende war er Landesvorsitzender der IG-Metall in Sachsen-Anhalt.

Lothar Milde startete für den SC Chemie Halle und trainierte bei Lothar Hinz. Er war in seiner aktiven Zeit 1,95 m groß und wog 110 kg.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Darstellung Mildes in der bildenden Kunst der DDR[Bearbeiten]

  • Rolf Kiy: Diskuswerfer Lothar Milde (1970, Öl)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Lothar Milde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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