Love Metal
| Love Metal | ||||
|---|---|---|---|---|
| Studioalbum von HIM | ||||
|
Veröffent- |
||||
|
Format(e) |
CD, Download | |||
|
Titel (Anzahl) |
10 (+ Bonustitel) | |||
|
52:51 (+ Bonustitel) | ||||
|
Besetzung |
| |||
| ||||
Love Metal (englisch für „Liebes-Metal“) ist das vierte Studioalbum der finnischen Rockband HIM. Das Album erschien im April 2003 und avancierte zum Nummer-eins-Erfolg in einigen Ländern sowie zum weltweiten Chartalbum.
Entstehung und Artwork[Bearbeiten]
Nach dem kommerziellen Erfolg der beiden Vorgängeralben Razorblade Romance (Dezember 1999) und Deep Shadows and Brilliant Highlights (August 2001) sowie den damit verbundenen Tourneen, gönnte sich die Band für das Jahr 2002 eine kreative Auszeit, die nur gelegentlich für einen Festivalauftritt unterbrochen wurde. Schon im Vorfeld meinte Sänger Valo, dass nach dem ruhigen Vorgängeralbum, nun ein Album „für die Jungs“ entstehen solle, also mit wieder deutlich härteren, rockigeren Klängen. Aus diesem Grunde kehrte man zu dem alten Produzenten Hiili Hiilesmaa zurück, der die Gruppe schon bei ihrem Debütalbum Greatest Lovesongs Vol. 666 (November 1997) zur Seite stand.<ref name="booklet">siehe: Begleitheft von Love Metal</ref>
Getextet und komponiert wurden alle Lieder alleine von HIM-Frontmann Ville Valo. Für die Produktion zeichneten alle HIM-Mitglieder, zusammen mit Hiilesmaa, verantwortlich.<ref name="Austrian" /> Zwei Lieder wurden in London abgemischt, der Rest in den Scream Studios in Los Angeles, unter der Leitung von Tim Palmer.<ref name="booklet" />
Wie schon bei den vorherigen Alben gestaltete Janne Uotila (Natas Pop), in Zusammenarbeit mit Valo, das Cover.<ref name="booklet" /> Es ist das erste Studioalbum auf dem kein Foto mehr von Sänger Valo auf dem Frontcover abgebildet ist (ausgenommen das ein Jahr später erschienenen Kompilationsalbum And Love Said No). Er selbst sagte dazu, dass er sich mit 26 Jahren zu alt dafür fühle.<ref>[1], Videotitel: „Ville Valo Interview 7-4-2003“, Interview vom 7. April 2003, Quelle ab Minute 1:56, abgerufen am 6. August 2015</ref> Anstelle eines Fotos sieht man das Bandlogo Heartagram, das zum ersten Mal mit einem Kreis ergänzt wurde. Das Symbol ist golden und der Hintergrund schwarz mit schwarzen Ornamenten.<ref name="Austrian" /> Im Inneren des Begleitheftes befinden sich gold-schwarze Fotos von jedem Bandmitglied sowie die Liedtexte, die von Valo in Handschrift geschrieben wurden.<ref name="booklet" />
Veröffentlichung und Promotion[Bearbeiten]
Die Erstveröffentlichung von Love Metal erfolgte am 14. April 2003 bei Gun Records.<ref>HIM – Love Metal. In: cd-lexikon.de. Frank Ehrlacher, abgerufen am 5. Mai 2026.</ref> Das Album erschien in seiner Originalausführung als CD und Download mit zehn Titel (Katalognummer: 28765 05102).<ref name="Austrian" /> Am gleichen Tag erschien auch ein „Limited Edition Digipak“, welches um den Bonustitel Love’s Requiem erweitert wurde (Katalognummer: 82876 505102).<ref>Love Metal (Limited Edition Digipak) ~ Veröffentlichung von HIM. In: musicbrainz.org. Musicbrainz, abgerufen am 5. Mai 2026.</ref> Im Vereinigten Königreich erschien zudem eine erweiterte Fassung, die neben Love’s Requiem um das Musikvideo zu Buried Alive by Love erweitert wurde (Katalognummer: 82876 505042).<ref>Love Metal (UK Limited Edition Digipak) ~ Veröffentlichung von HIM. In: musicbrainz.org. Musicbrainz, abgerufen am 5. Mai 2026.</ref>
Am 8. März 2003 spielten HIM ein Vorab-Konzert für die Presse und Fans auf der Großen Freiheit in Hamburg. Sie spielten alle Lieder des neuen Albums (Love’s Requiem ausgenommen), in der Reihenfolge des Albums.<ref>Quelle: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. alte Fanseite mit Interviewabschrieben, HIM Herz aus Gold; Artikel aus dem Sonic Seducer von 2003 (Monat unbekannt), Zitat: „[…] Er tut alles, um nur nicht den großen Showcase am 8. März 2003 auf der Großen Freiheit in Hamburg zu gefährden. ‚Die Idee ist, dass wir das komplette Album von vorn bis hinten durchspielen […]‘ Drei Stunden, nachdem das Hamburg-Konzert ohne Vorwarnung auf der HIM-Homepage angekündigt worden war, waren bereits alle Fanplätze ausgebucht. […]“</ref>
Titelliste[Bearbeiten]
- Buried Alive by Love – 5:01
- The Funeral of Hearts – 4:30
- Beyond Redemption – 4:28
- Sweet Pandemonium – 5:46
- Soul On Fire – 4:02
- The Sacrament – 4:32
- This Fortress of Tears – 5:47
- Circle of Fear – 5:27
- Endless Dark – 5:36
- The Path – 7:45
Bonustitel (Limited Edition Digipak)
- Love's Requiem – 8:36
Bonustitel (UK Limited Edition Digipak)
- Love's Requiem – 8:36
- Buried Alive by Love (Musikvideo) – 4:05
Singleauskopplungen[Bearbeiten]
Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found
Informationen zu den dazugehörigen Musikvideos
The Funeral of Hearts wurde im Januar 2003 im finnischen und norwegischen Teil von Lappland gefilmt. Sowohl Videoclip als auch das Lied erinnern, vom Stil her, an eine Sage. Im Video sieht man viele „Fabelwesen“ in der Landschaft, durch die die Band reist. Am Set war es, laut Regisseur, im norwegischen Teil (am See) ca. −25 bis −30 °C und im finnischen Teil bis zu −41 °C kalt,<ref>[2], Videotitel: H.I.M Behind the Senes – The Makeing of The Funeral of Hearts, Interview mit Ville Valo und Stefan Lindfors im Februar 2003, Quelle: von Minute 5:36–6:35 und ab 7:75; zuletzt abgerufen am 6. August 2015</ref> deshalb sehen die Gesichter der Bandmitglieder auch so weiß aus, es handelt sich dabei nicht um weiße Schminke. Regie führte der finnische Designer und Künstler Stefan Lindfors.
Bam Margera, der bei einem Europa-Besuch auf die Band aufmerksam wurde und Gefallen an deren Musik fand, suchte daraufhin den Kontakt zu dieser. So kam schließlich eine Zusammenarbeit zustande. Margera führte Regie bei den Musikvideos zu Buried Alive By Love, das in einem alten Lichtspielhaus (das LA Theatre) in Los Angeles und unter Mitwirkung der Schauspielerin Juliette Lewis entstand, sowie zu The Sacrament, das in einem Schloss in Tschechien (Schloss Ploskovice) und in Prag gedreht wurde.<ref>Quelle: Bonus-DVD Bam vs. HIM zur HIM-DVD Love Metal Archives Vol.1; 2005 veröffentlicht; die Bonus-DVD enthält Making-Ofs zu Musikvideos, die Bam Margera für HIM machte.</ref>
Kommerzieller Erfolg[Bearbeiten]
Chartplatzierungen[Bearbeiten]
|
Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found |
Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found |
Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten]
Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found
Trivia[Bearbeiten]
- Das Lied The Path schrieb Valo für den finnischen Film Honey Baby.<ref>[3], Videotitel. „Ville Valo Interview Part 2/5 (Digital Versatile Doom)“, Quelle ab Minute 3:02; abgerufen am 6. August 2015</ref>
- Love's Requiem spielten HIM zum ersten Mal live im Dezember 2014.<ref>[4], Videotitel: „Love's Requiem HIM @ Webster Hall – NYC 09/12/2014“; abgerufen am 6. August 2015</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />