Lubliner Lift
Lubliner Lift / Lubelska Winda ist eine zweisprachige Lyrikanthologie, die eine Gruppe deutscher und polnischer Autoren repräsentiert.
Entstehung[Bearbeiten]
Die Anthologie<ref>Lubliner Lift, ISBN 3-931684-27-X</ref> versammelt eine Gruppe deutscher und polnischer Lyriker und ist das Ergebnis des deutsch-polnischen Lyrikfestivals „wortlust“<ref>Ein Poesiefestival „wortlust“ baut Brücken über den Grenzfluß, Leipziger Volkszeitung, 23. Oktober 1995</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.FIGARO trifft … Dieter Kalka: Von Poesie und Arbeit mit Sprache und Stimme … ( vom 10. Dezember 2015 im Internet Archive), MDR Figaro, 12. Oktober 2014.</ref> 1995 in Leipzig und 1997 in Lublin,<ref>Poster zum Festival</ref> bei dem sich die teilnehmenden Autoren gegenseitig übersetzten. Angeregt von Erich Loests „Polenplan“<ref>Schriftsteller: Neue Bescheidenheit. In: Der Spiegel. Nr. 17, 1994 (online – 25. April 1994).</ref> wurde das Festival vom VS Sachsen durchgeführt. Daraus folgten weitere deutsch-polnische Begegnungen mit wechselnden Organisatoren und Trägervereinen.
Herausgabe[Bearbeiten]
Herausgegeben wurde die Anthologie 1999 von Dieter Kalka im Verlag DIE SCHEUNE Dresden<ref>ISBN 3-931684-27-X</ref> und Wydawnictwo TEST<ref>ISBN 83-7038-161-8</ref> Lublin, Vorwort von Erich Loest, Redaktion Norbert Weiß und Jakub Malukow Danecki, Umschlagfoto Edith Tar, Korrektur und div. Übersetzungen Agnieszka Haupe.
Vorabdruck und Tonträger[Bearbeiten]
Als Vorabdruck wurden die übersetzten Texte der deutschen Autoren bereits 1995 im literarischen Quartalsheft „Akcent“/Lublin publiziert.<ref>PDF des Akcentheftes 61-62 von 1995</ref> Im Jahr 2000 erschien nachträglich eine gleichnamige CD mit O-Tönen der Autoren, aufgenommen während der Lesungen, zusammengestellt von Radjo Monk. Die CD wurde von der Kulturstiftung Sachsen finanziert.
Autoren der Anthologie[Bearbeiten]
Autoren: Krzysztof Koehler, Anna Janko, Undine Materni, Dominik Opolski, Bohdan Zadura, Andreas Reimann, Norbert Weiß, Ewa Mazur, Zbigniew Dmitroca, Wacław Oszajca, Marek Wojdyło, Tom Pohlmann, Jakub Malukow Danecki, Katarzyna Nalepa, Andrzej Szuba, Benedikt Dyrlich, Róža Domašcyna, Krzysztof Paczuski, Lutz Nitzsche-Kornel, Radjo Monk, Henryk Bereska (als Übersetzer), Erich Loest (Vorwort) und Dieter Kalka (Herausgeber), Umschlagfoto Edith Tar.
Teilnehmer des Festivals in Lublin[Bearbeiten]
Weitere Teilnehmer des Festivals in Lublin waren Prof. Gabriela Matuszek (Vorsitzende des Krakauer Schriftstellerverbandes), Jolanta Pytel (Grünberg), Agnieszka Haupe (Zielona Góra/Leipzig), Andrzej Pańta (Piekary Sl), Utz Rachowski (Reichenbach), Siegfried Heinrichs (Oberbaum-Verlag, Berlin), Marek Śnieciński (Breslau), Alekzander Rozenfeld (Warschau), Maciej Cisło (Danzig), Ludmiła Marjańska (Präsidentin des polnischen Schriftstellerverbandes, Warschau), Sigrid und Hans Häußler („Kapitän“ des deutsch-polnischen Poetendampfers, Berlin),<ref>POETENDAMPFERARTIKEL</ref> Edith Tar (Fotografikerin, Leipzig), Dr. Rüdiger Frey (Organisation, Deutsche Gesellschaft e.V.),<ref>www.dg-bildungswerksachsen.org</ref> Herbert Ulrich und Isa Golec (Übersetzer, Lublin), Dr. Bogusław Wróblewski, Urszula Gierszon und Waldemar Michalski von Akcent/Lublin.
Folgeprojekte und Zusammenarbeit[Bearbeiten]
- Breslauer und Bad Muskauer Orfeus/Orfeusz-Projekt<ref>Ostragehege ISSN 0947-1286, 2001</ref>
- mit der Unabhängigen Schriftsteller Assoziation Dresden
- mit dem „Stowarzyszenie Jeszcze Żywych Poetów/Verein der noch lebenden Poeten“<ref>Verein der noch lebenden Poeten</ref> in Zielona Góra
- mit dem Lubliner teatr NN/Theater NN als Austragungsort des Festivals in Lublin und der Lubliner Literaturzeitschrift Akcent als Mitorganisator
- mit dem deutsch-polnischen Poetendampfer
- mit dem Krakauer Schriftstellerverband
- mit dem Literaturfestival „Ostry nawrót dekadenjii“<ref>ISBN 83-87235-07-5</ref> (Poznań)
- mit der Oświęcimer Künstlergruppe um Halina Koziol<ref>60 Jahre nach Auschwitz</ref> und Remigiusz Dulko<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Essay über Remigiusz Dulko ( vom 20. August 2012 im Internet Archive)</ref>
- mit der Freien Literaturgesellschaft Leipzig e. V. – Einladung polnischer Lyriker zum sächsischen Literaturfrühling
- mit dem Leipziger Literarischen Herbst – Einladung polnischer Lyriker
Publikationen[Bearbeiten]
Viele der übersetzten Texte wurden in Zeitschriften publiziert bzw. als Einzelband herausgebracht.
Zeitschriften[Bearbeiten]
- Ostragehege (Dresden)
- Zeitschrift „Czas Kultury“ (Poznań)
- Akcent (Lublin)
- Muschelhaufen
Bücher[Bearbeiten]
- Anna Janko im Oberbaum-Verlag Berlin<ref>ISBN 3-933314-31-3</ref>
- Dieter Kalka bei „Obserwator“; Prosa, Poznań<ref>ISBN 83-87235-26-1</ref>
- Marek Śnieciński im Literaturverlag Leipzig, Prosa<ref>ISBN 978-3-86660-040-9</ref>
- Radjo Monk, Ausgewählte Gedichte, zweisprachig<ref>In der Übersetzung von Artur Chlewinski und Dominik Opolski, Lublin, ISBN 978-83-927527-1-4</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />