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Lucia Scardoni

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lucia Scardoni Vorlage:SportPicto
Datei:2019-01-12 Women's Qualification at the at FIS Cross-Country World Cup Dresden by Sandro Halank–095.jpg
Nation Italien Italien
Geburtstag 22. März 1991 (35 Jahre)
Geburtsort Verona, Italien
Karriere
Verein G.S. Fiamme Gialle
Trainer Peter Piller
Nationalkader seit 2007
Status zurückgetreten
Karriereende 2022
Medaillenspiegel
Rollerski-WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Nationale Medaillen 1 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Rollerski-Weltmeisterschaften
Silber 2019 Madona 10 km klassisch
Silber 2019 Madona Teamsprint
 Italienische Meisterschaften
Bronze 2012 Schilpario Staffel
Gold 2013 Val Formazza Staffel
Silber 2015 Antholz Staffel
Silber 2015 Antholz 30 km
Bronze 2015 Feltre Sprint
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 11. Februar 2012
 Gesamtweltcup 30. (2020/21)
 Sprintweltcup 12. (2020/21)
 Distanzweltcup 46. (2020/21)
Platzierungen im Continental Cup (COC)
 Debüt im Continental Cup 8. Dezember 2007
 Continental-Cup-Siege 10  (Details)
 OPA/FESA-Gesamtwertung 1. (2014/15)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 OPA/FESA-Einzelrennen 9 2 8
 OPA/FESA-Teamrennen 1 0 0

Lucia Scardoni (* 22. März 1991 in Verona) ist eine ehemalige italienische Skilangläuferin.

Werdegang[Bearbeiten]

Scardoni, die für die G.S. Fiamme Gialle startete, lief zur Saison 2007/08 erstmals im Alpencup. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2009 in Courchevel lief sie im Sprint auf Rang 22,<ref>FIS Junior World Ski Championships 2009 – Ladies’ SP 1.2 km C Final in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> bevor sie über die 5-km-Einzeldistanz nur auf Rang 57 ins Ziel lief.<ref>FIS Junior World Ski Championships 2009 – Ladies’ 5 km F in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Zwei Wochen später lief Scardoni im Alpencup von Schilpario erstmals unter die besten zehn. Auch die folgenden Juniorenrennen in Italien bestritt sie erfolgreich. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2010 in Hinterzarten erreichte sie im 5-km-Rennen Rang 32.<ref>FIS Junior World Ski Championships 2010 – Ladies’ 5 km C in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Mit der Staffel wurde sie nach 4 × 3,3 km Neunter.<ref>FIS Junior World Ski Championships 2010 – Ladies’ Rel 4x3.3 km M in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Auch im folgenden Jahr in Otepää blieb Scardoni erneut ohne Medaille.

Im Januar 2012 gewann Scardoni im französischen Arvieux ihre ersten beiden Alpencup-Rennen. Am 11. Februar 2002 gab sie daraufhin in Nové Město na Moravě ihr Debüt im Skilanglauf-Weltcup. Mit dem 44. Platz blieb sie dabei jedoch ohne Punkte und konnte so den Sprung in den A-Nationalkader noch nicht schaffen. So verblieb sie im Alpencup. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2012 in Erzurum lief Scardoni im 10-km-klassisch-Rennen auf den 21. Platz.<ref>FIS Junior World Ski Championships 2012 – Ladies’ 10 km C in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Im Skiathlon über zweimal 7,5 km erreichte sie Platz 23.<ref>FIS Junior World Ski Championships 2012 – Ladies’ 7.5+7.5 km C/F Skiathlon in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Nach eher mittelmäßigen Platzierungen im Alpencup startete Scardoni bei der U23-WM in Liberec im Januar 2013. Im Skiathlon erreichte sie dabei mit Rang 10 ihre erste Einzel-Top-10-Platzierung bei Junioren-Weltmeisterschaften.<ref>FIS Junior World Ski Championships 2013 – Ladies’ 7.5+7.5 km C/F Skiathlon in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Kurz darauf startete sie erstmals auch bei den Senioren und reiste zu den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 im Val di Fiemme. Nach einem schwachen 42. Platz im Skiathlon<ref>World Ski Championships 2013 – Ladies’ Skiathlon 7.5/7.5km C/F in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>, belegte sie als Teil der Staffel mit dieser Rang acht.<ref>World Ski Championships 2013 – Ladies’ Rel 4x5 km M in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Im 30-km-Abschlussrennen lief sie auf den 28. Platz.<ref>World Ski Championships 2013 – Ladies’ 30 km C Mst in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Zum Abschluss des Winters 2012/13 startete Scardoni bei der Militär-Skiweltmeisterschaft 2013 und lief über 10 km auf den 23. Platz.

Zu Beginn des Winters 2013/14 bekam Scardoni einen Startplatz im Weltcup-Kader. Beim Auftakt-Etappenrennen wurde sie 69. in Kuusamo. Die Tour de Ski 2013/14 brach sie nach 6 Stationen ab und ging beim Verfolgungsrennen im Val di Fiemme nicht mehr an den Start. Im Februar 2014 gelangen ihr in Oberwiesenthal zwei Siege im Alpencup. Im September 2014 startete Scardoni erstmals im Rollerski-Weltcup und überzeugte dabei mit zwei vierten Plätzen. Nachdem sie im Januar 2015 in Oberwiesenthal erneut vier Top-10-Platzierungen, darunter einen Sieg und einen dritten Platz im Alpencup erreichte, startete Scardoni in Otepää beim Sprintweltcup. Als 41. konnte sie jedoch erneut keine Weltcup-Punkte gewinnen. Auch in den folgenden Weltcups blieb sie ohne Erfolg und ging daher Mitte Februar zurück in den Alpencup, wo ihr in Campra, Rogla und Chamonix-Mont-Blanc bis zum Saisonende drei weitere Siege gelangen und damit auch die Alpencup-Gesamtwertung gewinnen konnte.

Bei den Rollerski-Weltmeisterschaften 2015 im Val di Fiemme verpasste Scardoni als Vierte im Berglauf über 10 km klassisch nur knapp eine erste Medaille.<ref>Roller Skiing World Championships 2015 – Ladies’ 10 km C Uphill in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Zu Beginn des Winters 2015/16 errang sie bei der Nordic Opening in Ruka den 37. Platz. Dabei holte sie mit dem 15. Platz bei der Sprintetappe ihre ersten Weltcuppunkte. Es folgte der 35. Platz bei der Tour de Ski 2015/16 und ein Sieg beim Alpencup über 10 km klassisch am Großer Arber. Bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 in Lahti kam sie auf den 33. Platz über 10 km klassisch, auf den zehnten Rang zusammen mit Ilaria Debertolis im Teamsprint und auf den neunten Platz mit der Staffel. Ihre besten Resultate bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang waren der 24. Platz im Sprint und der neunte Rang mit der Staffel und bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol der 25. Platz im Sprint und der siebte Rang mit der Staffel. Bei den Rollerski-Weltmeisterschaften 2019 in Madona holte sie über 10 km klassisch und im Teamsprint jeweils die Silbermedaille. Ihr bestes Ergebnis im Weltcupeinzel erreichte sie im Januar 2020 im Val di Fiemme mit dem fünften Platz im Sprint.

In der Saison 2020/21 belegte Scardoni den 27. Platz beim Ruka Triple und den 31. Rang bei der Tour de Ski 2021. Zudem kam sie im Sprint zweimal unter die ersten Zehn und erreichte zum Saisonende den 30. Platz im Gesamtweltcup und den 12. Rang im Sprintweltcup. Beim Saisonhöhepunkt, den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2021 in Oberstdorf, lief sie auf den 48. Platz über 10 km Freistil, auf den 25. Rang im Sprint und zusammen mit Greta Laurent auf den 11. Platz im Teamsprint. In der folgenden Saison kam sie bei der Tour de Ski 2021/22 auf den 36. Platz und nahm bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking an vier Rennen teil. Ihre besten Platzierungen dabei waren der 29. Platz im Sprint und der achte Rang mit der Staffel.

Siege bei Continental-Cup-Rennen[Bearbeiten]

Continental-Cup-Siege im Einzel
Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 7. Januar 2012 FrankreichDatei:Flag of France.svg Arvieux 5 km Freistil Individualstart Alpencup
2. 8. Januar 2012 FrankreichDatei:Flag of France.svg Arvieux 10 km Verfolgung klassisch Alpencup
3. 22. Februar 2014 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberwiesenthal 10 km klassisch Alpencup
4. 10. Januar 2015 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberwiesenthal 10 km Freistil Individualstart Alpencup
5. 21. Februar 2015 Schweiz Campra 10 km klassisch Individualstart Alpencup
6. 1. März 2015 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Rogla 15 km klassisch Massenstart Alpencup
7. 15. März 2015 FrankreichDatei:Flag of France.svg Chamonix-Mont-Blanc 10 km Verfolgung klassischDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 Alpencup
8. 5. März 2016 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Arber 10 km klassisch Individualstart Alpencup
9. 9. Februar 2019 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica 10 km klassisch Individualstart Alpencup
Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.
1 
Laufschnellste der Verfolgung; keine COC-Punkte.
Continental-Cup-Siege im Team
Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 23. Februar 2014 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberwiesenthal 3 × 5 km Staffel FreistilDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2 Alpencup
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Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

  • 2018 Pyeongchang: 9. Platz Staffel, 24. Platz Sprint klassisch, 39. Platz 10 km Freistil, 41. Platz 30 km klassisch Massenstart
  • 2022 Peking: 8. Platz Staffel, 13. Platz Teamsprint klassisch, 29. Platz Sprint Freistil, 38. Platz 10 km klassisch

Nordische Skiweltmeisterschaften[Bearbeiten]

  • 2013 Val di Fiemme: 8. Platz Staffel, 28. Platz 30 km klassisch Massenstart, 42. Platz 15 km Skiathlon
  • 2017 Lahti: 9. Platz Staffel, 10. Platz Teamsprint klassisch, 33. Platz 10 km klassisch
  • 2019 Seefeld in Tirol: 7. Platz Staffel, 11. Platz Teamsprint klassisch, 25. Platz Sprint Freistil, 34. Platz 10 km klassisch
  • 2021 Oberstdorf: 11. Platz Teamsprint Freistil, 15. Platz Sprint klassisch, 48. Platz 10 km Freistil

Platzierungen im Weltcup[Bearbeiten]

Weltcup-Statistik[Bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Platzierung DistanzrennenDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. a Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappen-
rennenDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. b
Gesamt Team Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. c
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz  
Top 10 5 5 4
Punkteränge 2 2 1 23 1 29 7 7
Starts 9 40 2 1 21 53 9 135 7 7
Stand: Karriereende
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Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.
a 
inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.
b 
Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale
Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.
c 
Mangels geeigneter Quellen vor 2001 eventuell unvollständig

Weltcup-Gesamtplatzierungen[Bearbeiten]

Saison Gesamt Distanz Sprint
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
2015/16 32 66. 2 80. 30 47.
2016/17 18 92. 5 82. 13 63.
2017/18 19 83. - - 19 55.
2018/19 104 56. 18 65. 86 33.
2019/20 74 52. - - 74 29.
2020/21 187 30. 28 46. 141 12.
2021/22 24 75. 5 76. 9 65.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />