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Lucinda Brand

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Lucinda Brand (2018)
Lucinda Brand (2018)
Zur Person
Geburtsdatum 2. Juli 1989 (37 Jahre)
Nation Niederlande Niederlande
Disziplin Straße / Cyclocross
Zum Team
Aktuelles Team Lua-Fehler: expandTemplate: template "Radsportteam/TFS-W" does not exist
Funktion Fahrerin
Internationale Teams
2009–2012
2013–2016
2017–2019
2020–
Leontien.nl / AA Drink
Rabobank Women Cycling Team
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Wichtigste Erfolge
Weltmeisterschaften
2017 Regenbogentrikot – Teamzeitfahren
2019 Regenbogentrikot – Mixed-Staffel
2021 Regenbogentrikot – Cyclocross
2026 Regenbogentrikot – Cyclocross
Europameisterschaften
2021 Europameister-Trikot – Cyclocross
Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2026

Lucinda Brand (* 2. Juli 1989 in Dordrecht) ist eine niederländische Radrennfahrerin auf der Straße und im Cyclocross. Sie wurde viermal Weltmeisterin: 2017 im Teamzeitfahren, 2019 in der Mixed-Staffel sowie 2021 und 2026 im Cyclocross.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

Brand ist seit der Saison 2009 in internationalen Radsportteams aktiv. 2011 belegte sie bei den Nachwuchs-Europameisterschaften Platz drei im Straßenrennen und Platz sieben im Einzelzeitfahren. Ab 2012 erzielte sie vordere Platzierungen in einer Reihe von Etappenrennen und Eintagesrennen wie der Route de France Féminine, Open de Suède Vårgårda oder der Thüringen-Rundfahrt. Zu ihren bedeutendsten Siegen zählten zwei niederländische Meistertitel im Straßenrennen (2013, 2015), das Eintagesrennen Grand Prix de Plouay-Bretagne (2014), zwei Etappen im Giro d’Italia Donne (2015), die Gesamtwertung der Ladies Tour of Norway (2016) sowie Omloop Het Nieuwsblad (2017).

Lucinda Brand erwies sich als gute Zeitfahrerin und gewann bei Straßenradsport-Weltmeisterschaften von 2012 bis 2018 fünfmal Medaillen im Mannschaftszeitfahren, darunter der Sieg 2017. Bei der erstmals ausgetragenen Mixed-Staffel wurde sie 2019 erneut Weltmeisterin mit dem niederländischen Team. Im Einzelzeitfahren holte sie sie Bronzemedaille der Straßenradsport-Europameisterschaften 2019. 2022 gewann sie mit der Tour de Suisse Women ein Etappenrennen der seit 2016 bestehenden UCI Women’s WorldTour. Insgesamt erzielte sie bis 2024 über 25 Siege im Straßenradsport.

Ab der Wintersaison 2016/2017 wandte sich Brand verstärkt dem Cyclocross zu und gehörte dort bald der Weltspitze an. In der folgenden Saison war sie erstmals niederländische Meisterin und gewann Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften. In den Saisons 2020/2021 und 2021/2022 war sie die weltweit überragende Cyclocross-Fahrerin, gewann 2020/2021 die drei prestigeträchtigsten Rennserien (Weltcup, Superprestige, Trofee) sowie die Weltmeisterschaften, hinzu kamen zahlreiche weitere Siege. Bei den Cyclocross-Weltmeisterschaften 2022 musste sie sich lediglich im Sprint Marianne Vos geschlagen geben. 2022/2023 schlug sie sich mit zahlreichen Verletzungen herum und konnte die Ergebnisse der Vorjahre nicht wiederholen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Seizoen vol blessures voor heroptredende Lucinda Brand: "Ging moment komen dat het niet enkel glitter en glans was".] Wielerkrant, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im September 2023, zum Ende der Straßensaison, erlitt Brand bei der Simac Ladies Tour 2023 wiederum eine Verletzung am Schlüsselbein und konnte die Cyclocross-Saison erst verspätet antreten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Lucinda Brand loopt sleutelbeenblessure op bij val Simac Ladies Tour.] Wielerflits, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Sie schloss die Saison nach 25 Rennen auf Platz 2 der Cyclocross-Weltrangliste ab, nachdem sie lediglich bei drei Rennen keine Podiumsplatzierung erzielt hatte. Beim Rennen in Zonhoven stürzte sie in Führung liegend und erlitt einen Nasenbeinbruch.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nez cassé pour Lucinda Brand… qui va courir dès dimanche.] CyclismActu, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Dennoch fuhr sie die Saison mit dem Bruch zu Ende und erzielte fünf weitere Siege. In der Saison 2024/2025 gewann sie jeweils zum dritten Mal die Gesamtwertungen von Weltcup, Superprestige und Trofee. In der Saison darauf gewann sie als erste Fahrerin zum vierten Mal den Weltcup und wurde zum zweiten Mal Weltmeisterin.

Im Laufe ihrer Karriere gewann Brand zahlreiche Cyclocrossrennen. Ihren 50. Sieg in einem Eliterennen feierte sie Ende November 2023 beim Weltcup in Dublin,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig World Cup Dublin: Lucinda Brand takes 50th elite victory in dominant solo display.] CyclingNews, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und von Januar 2024 bis Januar 2026 war sie bei 63 Rennen in Folge unter den ersten drei.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig ’No reason to panic’ – Lucinda Brand’s remarkable 63 consecutive podium streak comes to an end in Maasmechelen giving rivals unexpected confidence boost ahead of cyclo-cross Worlds.] CyclingNews, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Von 2018 bis 2026 verfehlte sie bei keiner Weltmeisterschaft das Podium.

Erfolge[Bearbeiten]

Straße[Bearbeiten]

2011
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Europameisterschaft (U23) – Straßenrennen
2012
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Weltmeisterschaft – Mannschaftszeitfahren (mit Kirsten Wild, Emma Pooley, Sharon Laws, Jessie Daams und Chantal Blaak)
eine Etappe Route de France Féminine
eine Etappe Circuit de la Haute-Vienne
2013
Silbermedaille – Mannschaftszeitfahren (mit Thalita de Jong, Pauline Ferrand-Prévot, Roxane Knetemann, Annemiek van Vleuten und Marianne Vos)
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Niederländische Meisterin – Straßenrennen
2014
Gesamtwertung und eine Etappe Energiewacht Tour
Grand Prix de Plouay-Bretagne
2015
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Weltmeisterschaft – Mannschaftszeitfahren (mit Thalita de Jong, Shara Gillow, Roxane Knetemann, Katarzyna Niewiadoma und Anna van der Breggen)
zwei Etappen Giro d’Italia Femminile
Mannschaftszeitfahren Open de Suède Vårgårda (mit Anna van der Breggen, Shara Gillow und Thalita de Jong)
eine Etappe Energiewacht Tour
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Niederländische Meisterin – Straßenrennen
2016
Gesamtwertung und eine Etappe Ladies Tour of Norway
eine Etappe Lotto Belgium Tour
Erondegemse Pijl
2017
Omloop Het Nieuwsblad
Regenbogentrikot Weltmeisterin – Mannschaftszeitfahren
2018
Mannschaftszeitfahren Giro d’Italia Femminile
Mannschaftszeitfahren Ladies Tour of Norway
Mannschaftszeitfahren La Madrid Challenge by La Vuelta
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Weltmeisterschaft – Mannschaftszeitfahren
2019
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Europameisterschaft – Einzelzeitfahren
Bergwertung Boels Ladies Tour
Punktewertung Madrid Challenge by La Vuelta
Regenbogentrikot Weltmeisterin – Mixed-Staffel
2021
Gesamtwertung und zwei Etappen Thüringen Ladies Tour
Mannschaftszeitfahren und Bergwertung Giro d’Italia Femminile
2022
Gesamtwertung, zwei Etappen und Punktewertung Tour de Suisse Women
Bergwertung Ceratizit Challenge by La Vuelta
2023
Gesamtwertung, eine Etappe und Punktewertung Baloise Ladies Tour
2024
Dwars door het Hageland
eine Etappe Thüringen Ladies Tour

Querfeldein[Bearbeiten]

2016/2017
Silbermedaille Europameisterschaft
2017/2018
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Weltmeisterschaft
Silbermedaille Europameisterschaft
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Niederländische Meisterin
2018/2019
Silbermedaille Weltmeisterschaft
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Niederländische Meisterin
Weltcup – Tábor, Namur, Hoogerheide
DVV Trofee – Loenhout
2019/2020
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Weltmeisterschaft
Weltcup – Namur, Heusden-Zolder, Hoogerheide
DVV Trofee – Kortrijk
2020/2021
Regenbogentrikot Weltmeisterin
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Europameisterschaft
Weltcup – Gesamtwertung / Tábor, Namur, Dendermonde
Superprestige – Gesamtwertung / Niel, Merksplas, Boom, Gavere, Heusden-Zolder
X²O Badkamers Trofee – Gesamtwertung / Kortrijk
2021/2022
Silbermedaille Weltmeisterschaft
Europameister-Trikot Europameisterin
Weltcup – Gesamtwertung / Fayetteville, Tábor, Besançon, Namur, Dendermonde, Hulst
Superprestige – Gesamtwertung / Gieten, Niel, Merksplas, Boom, Heusden-Zolder, Gavere
X²O Badkamers Trofee – Gesamtwertung / Kortrijk, Loenhout, Baal, Herentals, Hamme, Lille
2022/2023
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Weltmeisterschaft
2023/2024
Silbermedaille Weltmeisterschaft
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Niederländische Meisterin
Weltcup – Dublin, Flamanville
Superprestige – Middelkerke
X²O Trofee – Brüssel
2024/2025
Silbermedaille Weltmeisterschaft
Weltcup – Gesamtwertung / Dublin, Dendermonde, Hoogerheide
Superprestige – Gesamtwertung / Overijse, Diegem, Gullegem
X²O Trofee – Gesamtwertung / Lokeren, Lille
2025/2026
Regenbogentrikot Weltmeisterin
Silbermedaille Europameisterschaft
Weltcup – Gesamtwertung / Tábor, Terralba, Namur, Antwerpen, Koksijde, Gavere, Dendermonde, Benidorm
Superprestige – Niel, Merksplas
X²O Trofee – Gesamtwertung / Oudenaarde, Lokeren, Hamme, Hofstade, Loenhout, Baal

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Lucinda Brand – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

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2000, 2001, 2005, 2008 Hanka Kupfernagel | 2002, 2004 Laurence Leboucher | 2003 Daphny van den Brand | 2006, 2009–2014, 2022 Marianne Vos | 2007 Maryline Salvetat | 2015 Pauline Ferrand-Prévot | 2016 Thalita de Jong | 2017–2019 Sanne Cant | 2020 Ceylin del Carmen Alvarado | 2021, 2026 Lucinda Brand | 2023–2025 Fem van Empel

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Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Weltmeister in der Mixed-StaffelVorlage:Klappleiste/Anfang

1965 Ineke van IJken 1966–1968 Bella van der Spiegel-Hage | 1969–1976, 1978 Keetie van Oosten-Hage | 1977 Nita van Vliet | 1979 Tineke Fopma | 1980–1982 Hennie Top | 1983, 1985 Thea van Rijnsoever | 1984 Connie Meijer | 1986 Heleen Hage | 1987 Mieke Havik | 1988 Monique Knol | 1989, 1990, 1992, 1993, 1998, 1999, 2004 Leontien Zijlaard-van Moorsel | 1991 Petra Grimbergen | 1994–1996 Yvonne Brunen | 1997 Nicole Vermast | 2000 Mirjam Melchers | 2001 Sissy van Alebeek | 2002 Arenda Grimberg | 2003 Suzanne de Goede | 2005 Janneke Vos | 2006, 2008, 2009, 2011 Marianne Vos | 2007 Marlijn Binnendijk | 2010 Loes Gunnewijk | 2012 Annemiek van Vleuten | 2013, 2015 Lucinda Brand | 2014 Iris Slappendel | 2016 Anouska Koster | 2017, 2018, 2024 Chantal Blaak | 2019, 2025 Lorena Wiebes | 2020 Anna van der Breggen | 2021 Amy Pieters | 2022 Riejanne Markus | 2023 Demi Vollering | 2026 Lieke Nooijen

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