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Ludwig Hemmer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ansichtskarte mit laufender Nummer 12 (Ernst-August-Denkmal) und einem „Herzlichem Glückwunsch zum neuen Jahre“ durch Ludwig Hemmer + Frau, geb. Buerschaper, aus der Arnswaldstraße 13
Datei:Ludwig Hemmer PC Das Zwergendorf mit seinen Bewohnern. Bildseite.jpg
Ansichtskarte ohne Nummerierung, tituliert „Das Zwergendorf und seine Bewohner“.
Datei:Ludwig Hemmer PC 0602 Gruss vom Schützenfest Hannover. Einzug der Schützen in's Rundteil. Bildseite.jpg
„Einzug der Schützen in's Rundteil“ auf dem alten Schützenplatz;
Ansichtskarte Nummer 602; Foto um 1900
Datei:Ludwig Hemmer PC 0050 Hannover. Friedrichswall. Zudruck Gruss vom II. Verbandstage des Niedersächsischen Stenotachygraphen-Verbandes 2.-3. Mai 1903. Bildseite.jpg
Kolorierter Blick vom Niedersächsischen Landesmuseum über den Platz des noch nicht gebauten Neuen Rathauses zum Friedrichswall; der Zudruck zum „II. Verbandstage des Niedersächsischen Stenotachygraphen-Verbandes 2.-3. Mai 1903“ klassifiziert dieses Dokument als sogenannte „Ereignis-“ oder „Erinnerungskarte“
Datei:Ludwig Hemmer PC 0006 Hannover. Ernst-August-Platz. Bildseite.jpg
Um 1900: Ansichtskarte Nummer 6 „Hannover. Ernst-August-Platz“, Lichtdruck und Verlag von Ludwig Hemmer

Ludwig Hemmer († 1925) war ein deutscher Drucker und Grafiker in Hannover.<ref name="Siedentopf">Paul Siedentopf: Ludwig Hemmer... (s. Literatur)</ref> Der vielseitige Unternehmer, Fotograf und Verleger von nummerierten Ansichtskarten vertrieb seine im Lichtdruckverfahren produzierten Werke unter dem Namen „L. Hemmer“.<ref name="PC 0006">siehe zum Beispiel Aufdruck auf dieser Ansichtskarte:</ref>

Leben[Bearbeiten]

Die Graphische Kunstanstalt wurde 1876 von einem „Herrn Hammers“ († 1899) gegründet. 1897 wurde Ludwig Hemmer Teilhaber des Unternehmens, das dann als „Hammers & Hemmer“ firmierte. 1902 wurde Hammers bei einer Erwähnung der Firma nicht mehr genannt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Carl Wolff (Hg.), Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover. III. Regierungsbezirk Lüneburg. 1. Kreise Burgdorf und Fallingbostel, Hannover 1902, S. IV (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 11,4 MB)</ref> In Paul Siedentopfs ...Buch der alten Firmen... (s. Literatur) finden sich neben dem Unternehmenslogo „LH“ in einem Quadrat die Überschriften „Ludwig Hemmer, Graphische Kunstanstalt / Lichtdruck, Buchdruck, Klischees, Entwürfe, Zeichnungen, Gebrauchsgraphik, Werbekunst“ und als Adresse die Arnswaldtstraße 13,<ref name="Siedentopf"/> die als Straße 1888 angelegt wurde.<ref>Helmut Zimmermann: Arnswaldtstraße, in: Die Straßennamen der Landeshauptstadt Hannover, Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1992, ISBN 3-7752-6120-6, S. 29; Zimmermann zitiert die Hannoverschen Geschichtsblätter von 1914, nach denen die Straße „nach dem vormals von Arnswaldtschen Grundstücke, über das sie führt“, benannt wurde.</ref>

Von dieser Adresse ist die Ansichtskarte mit der laufenden Nummer 12 bekannt mit einem Blick auf das Ernst-August-Denkmal, die handschriftlich von „Ludwig Hemmer + Frau, geb. Buerschaper“ an die Familie August Reese adressiert war.<ref>Vergleiche die Dokumentation bei Commons (siehe unter dem Abschnitt Weblinks)</ref>

Nach dem Tod Ludwig Hemmers ging die Firma 1925 in Walter Hemmer über.<ref name="Siedentopf"/>

Werke (unvollständig)[Bearbeiten]

Ähnlich wie sein hannoverscher Kollege Karl F. Wunder produzierte auch Ludwig Hemmer

Hemmers Kunstanstalt stellte die „Druckstöcke der Textabbildungen“<ref name="archive.org">siehe Archive.org: Digitalisat des Buches:, die Lichtdrucktafeln waren jedoch von der Kunstanstalt von Georg Alpers junior hergestellt</ref> her für das Buch

  • Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, hrsg. im Auftrag der Provinzial-Kommission zur Erforschung und Erhaltung der Denkmäler in der Provinz Hannover von Dr. phil. Carl Wolff, Stadtbaurat, Bd. III (Regierungsbezirk Lüneburg), 1. Kreise Burgdorf und Fallingbostel, mit 2 Tafeln und 62 Textabbildungen, Selbstverlag der Provinzialverwaltung, Theodor Schulze’s Buchhandlung, Hannover 1902<ref name="archive.org"/>

Literatur[Bearbeiten]

  • Paul Siedentopf: LUDWIG HEMMER, Graphische Kunstanstalt, in: Das Buch der alten Firmen der Stadt Hannover im Jahre 1927, unter Mitwirkung von Karl Friedrich Leonhardt (Zusammenstellung des Bildmaterials), Jubiläums-Verlag Walter Gerlach, Leipzig (1927), S. 143

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ludwig Hemmer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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