Zum Inhalt springen

Ludwig Maring

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Rudolf Ludwig Maring (* 1820 in Basel; † 7. November 1893 in Basel) war ein Schweizer Architekt. Er war von 1854 bis 1861 Direktionsarchitekt der Schweizerischen Centralbahn.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Als Hausarchitekt der SCB entwarf Maring in Zusammenarbeit mit Oberingenieur Wilhelm Pressel für die Linien Aarburg–Emmenbrücke, Bern–Thun und Emmenbrücke–Luzern diverse Typenbauten, darunter nicht nur die Empfangsgebäude aller Stationen und (an den grösseren Bahnhöfen mit Umsteigeverkehr) die Perronhallen, sondern auch Drehscheiben, Wasserkräne und sämtliche Nebenanlagen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Die Eisenbahn und der Schweizer Holzstil (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dvzo.ch</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.125 Jahre Eisenbahn in Herzogenbuchsee 1857–1982 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.digibern.ch</ref> Der erste nicht von vornherein als Provisorium gedachte Bahnhof Bern, errichtet von 1858 bis 1860, wurde ebenfalls von ihm geplant; das Gebäude wurde jedoch bereits in den 1870er Jahren zugunsten eines Durchgangsbahnhofs abgerissen. Wieder in Zusammenarbeit mit Pressel entwarf er den 1860 eröffneten Basler Centralbahnhof, Vorgänger des heutigen SBB-Bahnhofs. Unter Maring arbeiteten drei Bauführer, darunter Johann Jenzer, Architekt der Bernischen Staatsbahn.

Bereits 1857 entwickelte Maring einen Generalplan zur Erweiterung Basels nach Beseitigung der bisherigen Befestigungen der Stadt, der jedoch nicht ausgeführt wurde.

Von 1859 bis 1887 war Maring Mitglied im Grossen Rat der Stadt Basel. Er zählt auch zu den Gründern des Basler Architekten- und Ingenieurvereins.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Datei:Bahnhof Bern 1860.jpg
Bahnhof Bern, 1860
Datei:Zentralbahnhof Basel 1861.jpg
Centralbahnhof Basel, 1861
Datei:Hotel Euler Bahnhofplatz Basel 2006 816.JPG
Hotel Euler am Basler Centralbahnplatz, 2006

Schriften[Bearbeiten]

  • Die Wassergewinnung für Basel. Von L. Maring unter Mitwirkung eines Freundes und Fachgenossen. 2. Auflage, Basel 1862.

Literatur[Bearbeiten]

  • SBB-Fachstelle für Denkmalschutzfragen, Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hrsgg.): Die obere Hauensteinlinie. Bahnbauten seit 1853. (= Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz, Band 2.) Scheidegger & Spiess, Zürich 2009, ISBN 978-3-85881-287-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ludwig Maring – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein