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Lukas Meschik

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Lukas Meschik (* 26. Oktober 1988 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller und Musiker.

Leben[Bearbeiten]

Lukas Meschik brach seine schulische Ausbildung ab und gründete im Jahr 2007 die Band Filou, bei der er Sänger, Texter und Gitarrist war. Mit der Band veröffentlichte er die drei Alben Show (2011), Vor und nach der Stille (2013), Feste Farben (2016).

Als Frontmann im 2018 gegründeten Musikprojekt Moll hat er mit diesem seit 2020 zwei Alben (Musik, 2020 und Sesseltanz, 2022) herausgebracht.<ref>Lukas Meschik. In: Faust Kultur. Abgerufen am 1. August 2026.</ref>

Meschik debütierte 2009 im Verlag Luftschacht mit dem Roman Jetzt die Sirenen. Der Rezensent der Zeit verglich das Werk mit Steffen Popp als einem weiteren jungen Autor, dem „trotz Virtuosität und Sprachspiel nicht die Wärme verloren geht“.<ref>Stefan Mesch: Hurra, hier kommt die Apokalypse! In: Die Zeit. 3. April 2009, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 1. August 2026]).</ref> Im März 2010 erschien der Erzählband Anleitung zum Fest, ebenfalls im Luftschacht-Verlag. Meschik wechselte 2011 zum Verlag Jung und Jung. Im Februar 2012 legte er den über 500 Seiten starken Roman Luzidin oder Die Stille vor und gewann im selben Jahr den Förderpreis der Stadt Wien. Im Herbst 2013 war Meschik der Kitzbüheler Stadtschreiber. 2019 wurde er von Stefan Gmünder zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb eingeladen.<ref>Lukas Meschik, A. In: 43. Tage der deutschsprachigen Literatur. Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts, 9. Mai 2019, abgerufen am 1. August 2026.</ref> Während der COVID-19-Pandemie betrieb er im Jahr 2020 für 100 Tage ein öffentliches Notizbuch unter Coronarrativ.com.

Neben seiner schriftstellerischen Laufbahn arbeitete Meschick, der in Wien lebt, als Kinderbetreuer in einem Privathaushalt und war auch Mitarbeiter bei der Messe Wien.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Jetzt die Sirenen. Luftschacht, Wien 2009, ISBN 978-3-902373-39-7.
  • Anleitung zum Fest. Luftschacht, Wien 2010, ISBN 3-902373-53-9.
  • Luzidin oder Die Stille. Jung und Jung, Salzburg 2012, ISBN 978-3-902497-99-4.
  • Über Wasser, Limbus Verlag, Innsbruck 2017, ISBN 978-3-99039-097-9.
  • Die Räume des Valentin Kemp, Limbus Verlag, Innsbruck 2018, ISBN 978-3-99039-118-1.
  • Vaterbuch, Limbus Verlag, Innsbruck 2019, ISBN 978-3-99039-156-3.
  • Planeten. Gedichte, Limbus Verlag, Innsbruck 2020, ISBN 978-3-99039-188-4.
  • Einladung zur Anstrengung. Wie wir miteinander sprechen, Limbus Verlag, Innsbruck 2021, ISBN 978-3-99039-215-7.
  • Die Würde der Empörten. Roman, Limbus Verlag, Innsbruck 2023, ISBN 978-3-99039-231-7.
  • Form wahren. Dreizeiler, Limbus Verlag, Innsbruck 2024, ISBN 978-3-99039-257-7.
  • Im Epizentrum des Lebens. Literarisches Tagebuch, Edition Faust, Frankfurt am Main 2025, ISBN 978-3-949774-51-5.

Literatur[Bearbeiten]

  • Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Band 41. De Gruyter, Berlin 2023, ISBN 978-3-11-100679-6, S. 339.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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