Lychnodiscus
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| Lychnodiscus | ||||||||||||
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| Datei:Lychnodiscus reticulatus Bioko 2013.jpg
Lychnodiscus reticulatus, Laub und Früchte, Bioko | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Lychnodiscus | ||||||||||||
| Radlk. |
Lychnodiscus ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Sie umfasst sieben Arten Bäume und Sträucher, die mehrheitlich in West- und Zentralafrika verbreitet sind.
Merkmale[Bearbeiten]
Die Arten der Gattung Lychnodiscus sind kleine oder mittelgroße Bäume, in allen jungen Teilen rostrot filzig behaart. Die Blätter sind gefiedert, die einzelnen Blättchen, deren mittlere ein wenig größer sind als die äußeren, sind ganzrandig oder häufig zumindest im oberen Abschnitt gezähnt.<ref name="fot"/>
Der Blütenstand ist eine achselbürtige oder endständige rispige Thyrsus und blüht aufeinander folgend männlich, weiblich und am Ende wieder männlich. Die eingeschlechtigen Blüten stehen in Gruppen, die von Tragblättern umgeben sind. Die fünf klappig stehenden Kelchblätter sind am Ansatz verwachsen und auf der äußeren Seite dicht behaart. Die fünf genagelten Kronblätter verbreitern sich zum äußeren Ende hin, sind zurückgebogen und an der Spitze behaart.<ref name="fot"/>
Der haarlose Diskus ist kreisförmig, der äußere Teil flach und gelappt, der innere ein herausgehobener Rand, an ein Tasse-Untertasse-Set erinnernd. Die 10 bis 13 Staubfäden sind in der Knospe eingefaltet, kahl oder behaart, die länglichen Staubbeutel sind dorsal fixiert. Der Fruchtknoten ist dreifächrig, der Griffel ungeteilt, die Frucht eine sich dreiklappig öffnende, verkehrt-eiförmige bis elliptische Kapsel, außen haarig, innen unbehaart. Die drei Samen sind im Querschnitt dreieckig und fast vollständig von einem wachsartigen Arillus bedeckt.<ref name="fot"/>
Verbreitungsgebiet[Bearbeiten]
Die Gattung reicht von Guinea aus über das südliche West-Afrika bis Kamerun, nach Süden dann über Äquatorialguinea bis in die DR Kongo. Im Osten endet das Areal in Uganda und Tansania.<ref name="sys"/>
Systematik[Bearbeiten]
Lychnodiscus wurde 1878 durch den Münchner Botaniker Ludwig Radlkofer erstbeschrieben, die Typusart ist Lychnodiscus reticulatus. Die Gattung umfasst sieben Arten:<ref name="sys"/>
- Lychnodiscus brevibracteatus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fouilloy: Kamerun bis Gabun.<ref name="POWO" />
- Lychnodiscus cerospermus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Radlk.: Uganda bis Demokratische Republik Kongo.<ref name="POWO" />
- Lychnodiscus dananensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aubrév. & Pellegr. : Tropisches Westafrika bis Tschad.<ref name="POWO" />
- Lychnodiscus grandifolius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Radlk.: Kamerun bis Gabun.<ref name="POWO" />
- Lychnodiscus multinervis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Radlk.: Demokratische Republik Kongo.<ref name="POWO" />
- Lychnodiscus papillosus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Radlk. ex Engl.: Kongo.<ref name="POWO" />
- Lychnodiscus reticulatus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Radlk.: Elfenbeinküste, Ghana, Kongo, Zentralafrikanische Republik, Nigeria.<ref name="POWO" />
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="fot">F. G. Davies, Bernard Verdcourt: Flora of Tropical East Africa - Sapindaceae, 1998, ISBN 90-6191-380-2, S. 22</ref> <ref name="sys">ville-ge.ch: CJB - African plants database - Lychnodiscus, Zugriff am 27. Januar 2014</ref> <ref name="POWO">Datenblatt Lychnodiscus bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.</ref> </references>