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M 2 (MSBS)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
M 2 (MSBS)
Allgemeine Angaben
Typ U-Boot-gestützte ballistische Rakete
Heimische Bezeichnung MSBS M 2
Herkunftsland Frankreich Frankreich
Hersteller Sud Aviation, Aérospatiale
Indienststellung 1974
Einsatzzeit 1974–1978
Technische Daten
Länge 10,67 m
Durchmesser 1.500 mm
Gefechtsgewicht 19.500 kg
Antrieb
Erste Stufe
Zweite Stufe

Feststoffraketentriebwerk
Feststoffraketentriebwerk
Reichweite 3.100 km
Ausstattung
Lenkung Trägheitsnavigationsplattform
Gefechtskopf 1 Nukleargefechtskopf MR 41 mit 500 kT
Zünder Programmierter Zünder
Waffenplattformen U-Boote
Listen zum Thema

Die M 2 waren französische ballistische Atomraketen, die auf U-Booten stationiert waren. Die Raketen unterschieden sich von ihrem Vorgänger MSBN M1 durch eine vergrößerte 2. Stufe. Dadurch wurde eine um 700 km erhöhte Reichweite erreicht. Die Raketen waren mit dem nuklearen Sprengkopf MR 41 mit einer Sprengkraft von 500 kT bewaffnet.

Die Raketen wurden 1974 mit Le Foudroyant (S 610), dem dritten Boot der Redoutable-Klasse, eingeführt. Die beiden älteren U-Boote der Redoutable-Klasse wurden später mit den neuen Raketen bewaffnet.

Die Raketen wurden ab 1977 durch die schwerer bewaffneten M-20-Raketen ersetzt.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Chris Chant: Moderne Unterseeboote Technik-Taktik-Bewaffnung, Motorbuchverlag, Stuttgart, 1. Auflage 2005, ISBN 3-7276-7150-5

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