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Maclura

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Maclura
Datei:Maclura tinctoria2.jpg

Färbermaulbeerbaum (Maclura tinctoria)

Systematik
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Maulbeergewächse (Moraceae)
Tribus: Moreae
Gattung: Maclura
Wissenschaftlicher Name
Maclura
Nutt.

Die Pflanzengattung Maclura gehört zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae).<ref name="FoC" />

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Maclura cochinchinensis Blanco2.418.jpg
Francisco Manuel Blanco, 1880–1883, Illustration von Maclura cochinchinensis
Datei:Maclura tricuspidata.jpg
Seidenraupenbaum (Maclura tricuspidata)

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Maclura-Arten sind verholzende Pflanzen, die als immergrüne oder laubabwerfende, kleine bis große Bäume, aufrechte bis kletternde Sträucher oder Lianen wachsen. Sie enthalten Milchsaft.<ref name="FoC" /> Alle Maclura-Arten besitzen achselständige, kräftige, gerade und gebogene Sprossdornen, wenigstens so lang sie jung sind.

Die wechselständig und spiralig oder zweizeilig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die einfache Blattspreite ist fiedernervig. Der Blattrand ist glatt. Die zwei Nebenblätter sind nicht verwachsen, darin unterscheiden sie sich von vielen anderen Moraceae.<ref name="FoC" />

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Maclura-Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die seitenständigen Blütenstände sind kopfig, traubig oder ährig. Es befinden sich oft viele Tragblätter an der Basis des Blütenstandes. Die zwei bis vier Deckblätter je Blüte sind mit dem Kelch verwachsen; jedes mit zwei gelben Drüsen.<ref name="FoC" />

Bei den männlichen Blüten sind die meist vier (selten drei oder fünf) Kelchblätter frei oder höchstens an ihrer Basis verwachsen und die meist vier (selten drei oder fünf) Staubblätter sind gerade. Die weiblichen Blütenstände sind kugelig. Bei den ungestielten weiblichen Blüten sind die fleischigen Kelchblätter frei oder verwachsen und der kurze Griffel endet in einer oder zwei ungleichen Narben.

Bei dem fleischigen und mehr oder weniger kugeligen Fruchtverband sind die Deckblätter und der Kelch vergrößert. Bei den eiförmigen einzelnen Steinfrüchten sieht die Oberfläche muschelartig aus und sie sind von den fleischigen Kelchen eingehüllt. Die Samen sind dünn und fleischig.<ref name="FoC" />

Die breiten Keimblätter (Kotyledonen) sind unterschiedlich verdreht und gleich oder ungleich.<ref name="FoC" />

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Maclura wurde 1818 Thomas Nuttall in The genera of North American plants, Volume 2, S. 233 aufgestellt. Der Gattungsname Maclura ehrt den amerikanischen Geologen William Maclure (1763–1840).<ref name="Burkhardt2018" /> Synonyme für Maclura Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Nutt. sind: Cardiogyne Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bureau, Chlorophora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gaudich., Cudrania Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Trécul, Fusticus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Ioxylon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., ×Macludrania Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.André, Plecospermum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Trécul, Vanieria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lour.<ref name="GRIN" />

Die Gattung Maclura gehört zur Tribus Moreae innerhalb der Familie der Maulbeergewächse (Moraceae).

Maclura-Arten gibt es in der Neotropis, in Afrika, Madagaskar, Asien, Australien, und den Pazifischen Inseln. Fünf Arten kommen in China vor.<ref name="FoC" /> Vorlage:Hinweisbaustein Die Gattung Maclura wird in fünf Sektionen gegliedert:

Es gibt etwa zwölf Maclura-Arten:<ref name="FoC" /><ref name="GRIN" />

Nutzung[Bearbeiten]

Von einigen Arten werden die Früchte und das Holz genutzt. Wenige Arten werden zum Färben verwendet (siehe Artartikel Milchorangenbaum, Seidenraupenbaum, Färbermaulbeerbaum).

Bilder[Bearbeiten]

Milchorangenbaum (Maclura pomifera):

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="FoC"> Zhengyi Wu, Zhe-Kun Zhou, Michael G. Gilbert: Moraceae. In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 5: Ulmaceae through Basellaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 19. Dezember 2003, ISBN 1-930723-27-X. Maclura Nuttall., S. 35–36 – textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> <ref name="Burkhardt2018"> Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition. Teil I und II. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5, doi:10.3372/epolist2018. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Maclura – Sammlung von Bildern