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Madaba

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Koordinaten 31° 43′ 0″ N, 35° 48′ 0″ OKoordinaten: 31° 43′ 0″ N, 35° 48′ 0″ O
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Symbole
Datei:Madaba logo.jpg
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Jordanien
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Madaba
Höhe Vorlage:FormatNumDef
Fläche Vorlage:FormatNumDef
Einwohner Vorlage:FormatNumDef (2004)
Dichte Vorlage:FormatNumDef
Gründung 1921Vorlage:Infobox Ort/Wartung/Datum
Postleitzahl 17110
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Politik
Bürgermeister Arif Rawajeeh
Datei:Madaba ort.jpg

Madaba (moabitisch מהדבא, „Wasser der Ruhe“<ref>Klaus Beyer: Die Sprache der moabitischen Königsinschriften. In: Kleine Untersuchungen zur Sprache des Alten Testaments und seiner Umwelt 11 (2010), S. 5–41, hier S. 13f.</ref>; arabisch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., DMG Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.) ist eine Stadt in Jordanien mit 70.338 Einwohnern (Volkszählung 2004). Sie liegt rund 35 Kilometer südlich von Amman.

Geschichte[Bearbeiten]

Die von den Moabitern gegründete Stadt wird in der Bibel mehrfach erwähnt (u. a. Vorlage:Bibel/Link, Vorlage:Bibel/Link). Sie gehörte demnach zum Territorium des Stammes Ruben.

Im 1. Jahrhundert v. Chr. kam die Stadt unter nabatäische Herrschaft, ab 106 n. Chr. war sie Teil der römischen Provinz Arabia. Im 4. Jahrhundert war die Stadt Bischofssitz, 614 wurde sie von den Persern erobert. 746 zerstörte ein Erdbeben die Stadt, die daraufhin von den Bewohnern aufgegeben wurde und verödete. 1880 wurde sie von Christen wiederbesiedelt, wobei unter Schutt alte Mosaiken gefunden wurden. 1897 gab es noch Reste von 10 Kirchen, die aber bereits in Wohnhäuser integriert waren.

Datei:Madaba map.jpg
Jerusalem auf der Mosaikkarte von Madaba

Im Ort wurden seit Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Kirchen und Häuser mit gut erhaltenen Mosaiken freigelegt. Als besonders bedeutend gilt die Mosaikkarte von Madaba, eine Landkarte Palästinas aus dem 6. Jahrhundert.

An Originalstandorten wurden zunächst ein archäologischer Park und 1978 ein Museum errichtet, das auch andere archäologische Funde präsentiert. Außerdem gibt es im Museum eine völkerkundliche Abteilung.<ref>Homepage des Archäologischen Museums Madaba, abgerufen am 9. Februar 2021.</ref>

Kirchen[Bearbeiten]

Die heute etwa 15.000 christlichen Einwohner der Stadt unterhalten drei Kirchen:

  • Apostelkirche, errichtet wohl 578/9, mit Mosaiken
  • Georgs-Kirche: Die griechisch-orthodoxe Kirche ist dem heiligen Georg gewidmet. Hier befindet sich das oben genannte Mosaik mit der Landkarte Palästinas aus dem 6. Jahrhundert.
  • Johannes-der-Täufer-Kirche: Die 1913 fertiggestellte römisch-katholische Kirche (auf der höchsten Erhebung des Ortes) steht auf einer spätantiken Krypta, in der sich unter anderem ein Schrein mit einer Skulptur, die das Haupt von Johannes dem Täufer<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 3. Mai 2017 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref> darstellt, Reste von antiken Mosaiken und ein moabitischer Brunnen befinden. Gänge führen von hier aus in andere Gebäude.

Bildung[Bearbeiten]

Palmenallee auf dem Campus der Deutsch-Jordanischen Universität (GJU) mit Palmen und Willkommensbanner
Campus der Deutsch-Jordanischen Universität (GJU)

Madaba ist Sitz der American University of Madaba (AUM) und des neuen Campus der German-Jordanian University (GJU).

Literatur[Bearbeiten]

  • Michele Piccirillo,: Madaba. Le chiese e i mosaici: Ed. Paoline, Cinisello Balsamo (Milano) 1989, ISBN 88-215-1761-6.
  • Michele Piccirillo: Madaba. In: Eric M. Meyers (Hrsg.): The Oxford Encyclopedia of Archaeology in the Near East. Band 3. Oxford University Press, New York/Oxford 1997, S. 393–397.
  • Frank Rainer Scheck: Jordanien. Völker und Kulturen zwischen Jordan und Rotem Meer. 5. Auflage, DuMont, Ostfildern 2005, ISBN 3-7701-3979-8, S. 251–261.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Madaba – Sammlung von Bildern

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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