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Maestro Diamond

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Maestro Diamond
Datei:MAESTRO PEARL.jpg
Maestro Pearl, Schwesterschiff der Maestro Diamond
Maestro Pearl, Schwesterschiff der Maestro Diamond
Schiffsdaten
Flagge MarshallinselnDatei:Flag of the Marshall Islands.svg Marshallinseln
Schiffstyp Massengutfrachter
Rufzeichen V7MB2
Heimathafen Majuro
Eigner Maestro Diamond Inc.
Reederei Maestro Shipping SA, Schweiz Schweiz
Bauwerft Saiki Heavy Industries<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.M/V Maestro Diamond (Memento vom 2. Februar 2018 im Internet Archive), Saiki Heavy Industries.</ref>
Baunummer 704
Kiellegung 23. Juni 2014
Stapellauf 19. März 2015
Indienststellung 2015
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 177,85 m (Lüa)
Breite 28,6 m
Tiefgang (max.) 10,9 m
Vermessung 22.872 BRZ / 12.519 NRZ
 
Besatzung 17
Maschinenanlage
Maschine 1 × Dieselmotor
Maschinen­leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat 7.050 kW (9.585 PS)
Höchst­geschwindigkeit 15 kn (28 km/h)
Propeller 1 × Propeller
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 36.920 tdw
Rauminhalt 45.790 m³
Sonstiges
Klassifizierungen Nippon Kaiji Kyōkai
Registrier­nummern IMO-Nr. 9711705

Die Maestro Diamond ist ein Massengutfrachter der Schweizer Reederei Maestro Shipping. Das Schiff fährt unter der Flagge der Marshallinseln. Es lief am 7. Oktober 2016 bei schwerer See auf das nordwestlich der Kadetrinne liegende Gedser Riff auf.

Das Schiff gehört zu einer Serie von Massengutschiffen, die auf der japanischen Werft Saiki Heavy Industries gebaut wurden. Die Schiffe der Serie unterscheiden sich teilweise etwas. Die Maestro Diamond wird von der Reederei Maestro Shipping betrieben, die ihren Sitz im Schweizer Fribourg hat.<ref>Handelsregistereintrag. Abgerufen am 27. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value))..</ref> VR-Präsident ist Jørgen Poulsen Dannesboe, der 1971 Armada Shipping A/S gegründet hatte.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Technische Daten und Ausstattung[Bearbeiten]

Der Antrieb des Schiffes erfolgt durch einen Zweitakt-Sechszylinder-Dieselmotor mit 7.050 kW Leistung. Der Motor wirkt auf einen Propeller. Das Schiff erreicht eine Geschwindigkeit von rund 15 kn. Für die Stromerzeugung stehen vier Generatorsätze mit 1.998 kW Leistung zur Verfügung.

Das Schiff verfügt über fünf weitestgehend boxenförmige Laderäume. Die Gesamtkapazität der Laderäume beträgt rund 45.790 m³ für Schüttgut und rund 45.294 m³ für Stückgut. Für den schiffsseitigen Ladungsumschlag stehen vier Schiffskrane mit jeweils 36 t Hebefähigkeit zur Verfügung.

Die Tankdecke in den Laderäumen kann mit 22 t/m² belastet werden.

Havarie 2016[Bearbeiten]

Die Maestro Diamond startete ihre Reise mit 30.000 Tonnen Düngemitteln in Klaipėda, Litauen, mit dem Ziel New Orleans im Golf von Mexiko. In den Treibstofftanks des Schiffes befanden sich mehrere Tausend Liter Schweröl und Schiffsdiesel.

Am 7. Oktober 2016 lief das Schiff bei schwerer See zwischen der mecklenburg-vorpommerischen Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und der dänischen Insel Falster auf Grund. Das Joint Rescue Coordination Center Aarhus übernahm die Bergungskoordination.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schlepper erreichen die Maestro Diamond.] n-tv, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Oktober 2016.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Wegen starker Winde und stürmischer See konnte das Schiff zunächst nicht freigeschleppt werden. Die Bergungsteams befürchteten am 10. Oktober 2016, dass die Außenhaut des Schiffes den gewaltigen Belastungen, die durch die Grundberührung auf die Rumpfkonstruktion wirken, nicht standhalten könnte. Die Schiffsbesatzung blieb an Bord. In der Nacht zum 11. Oktober 2016 wurde das Schiff durch ein Bergungsteam erfolgreich freigeschleppt.<ref>Frachter freigeschleppt – Die „Maestro Diamond“ ist wieder frei, n-tv, 11. Oktober 2016.</ref>

Havarie 2017[Bearbeiten]

Am 29. August 2017 war das Schiff in der Sundastraße in eine Kollision mit zwei weiteren Schiffen verwickelt. Beteiligt waren noch ein Tanker und ein weiterer Massengutfrachter.<ref>Triple collision in Sunda Strait, Swiss and Indo bulk carriers and tanker. Abgerufen am 30. August 2017.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

<references />