Zum Inhalt springen

Majdan (Drohobytsch)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Majdan
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Wappen fehlt
Majdan (Ukraine)
Majdan (Ukraine)
Majdan: Gradzahl-Fehler: NS: Breitengrad: unbekannte Himmelsrichtung ›Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)‹ EW: Längengrad: unbekannte Himmelsrichtung ›Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)‹ Einwohner Zahlenformat
Majdan ohne Koordinaten
Basisdaten
Staat: Ukraine Ukraine
Oblast: Oblast Lwiw
Rajon: Rajon Drohobytsch
Höhe: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) m
Fläche: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1.703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) km²
Einwohner: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl UA (Fehler: Ungültige Zeitangabe)

Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“

Postleitzahlen: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Vorwahl: +380 Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Geographische Lage: Gradzahl-Fehler: NS: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) EW: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
KATOTTH: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
KOATUU: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Verwaltungsgliederung: 1 Dorf
Verwaltung
Adresse: вул. Тимошенка 3
82195 с. Рибник
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:
Majdan (Oblast Lwiw)
Majdan: Gradzahl-Fehler: NS: Breitengrad: unbekannte Himmelsrichtung ›Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)‹ EW: Längengrad: unbekannte Himmelsrichtung ›Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)‹
Majdan ohne Koordinaten
i1

Majdan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), früher auch Majdan Żelazny<ref name="rewasz"></ref>) ist ein Dorf in der westukrainischen Oblast Lwiw mit etwa 350 Einwohnern.

Datei:С. Майдан, Дрогобицький район. Вид з вершини скелі - 2019.jpg
Blick auf den Ort

Am 12. Juni 2020 wurde das Dorf ein Teil der neu gegründeten Siedlungsgemeinde Schidnyzja (Східницька селищна громада/Schidnyzka selyschtschna hromada)<ref>Розпорядження Кабінету Міністрів України від 12 червня 2020 року № 718-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Львівської області</ref> im Rajon Drohobytsch, bis dahin war es ein Teil der Landratsgemeinde Rybnyk (Рибницька сільська рада/Rybnyzka silska rada).

Datei:Костел с. Майдан.jpg
Kirche im Ort

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf entstand wahrscheinlich in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts als eine Siedlung der den Raseneisenstein fördernden Arbeiter. Es gehörte zunächst zur Woiwodschaft Ruthenien der Adelsrepublik Polen-Litauen. Bei der Ersten Teilung Polens kam das Dorf 1772 zum neuen Königreich Galizien und Lodomerien des habsburgischen Kaiserreichs (ab 1804).

Das Eisenerz wurde bis Ende des 19. Jahrhunderts gefördert. Es gab dort damals eine Schmiede, die stellte etwa 100 Arbeiter ein. Etwa 1820 südlich von Majdan entstand eine Siedlung der deutschen Forstarbeiter Mallmannsthal oder polonisiert Malmanstal genannt. Im Jahre 1861 wurde in Majdan eine römisch-katholische Kapelle erbaut.

Im Jahre 1900 hatte die Gemeinde Majdan 78 Häuser mit 495 Einwohnern, davon 224 ruthenischsprachige, 221 polnischsprachige, 44 deutschsprachige, 221 römisch-katholische, 216 griechisch-katholische, 58 Juden.<ref name="patryn">Ludwig Patryn (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1900, XII. Galizien. Wien 1907 (genealogy.net [abgerufen am 8. März 2026]).</ref>

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie kam Majdan zu Polen.

Im Jahre 1921 hatte die Gemeinde Majdan 120 Häuser mit 710 Einwohnern, davon 364 Polen, 245 Ruthenen, 7 Deutschen, 84 Juden (Nationalität), 10 anderer Nationalität, 365 römisch-katholische, 258 griechisch-katholische, 3 evangelische, 84 Juden (Religion).<ref></ref>

Im Jahre 1930 wurde in Malmanstal eine Berghütte der drohobytschen PTT geöffnet. Vor dem Zweiten Weltkrieg hatte Majdan mit Malmanstal etwa 1000 Einwohner, davon die Mehrheit römisch-katholische Polen oder polonisierte Nachgeborenen der Deutschen. Ab 1938 war eine gemauerte römisch-katholische Kirche im Bau.<ref name="rewasz" />

Im Zweiten Weltkrieg gehörte es zuerst zur Sowjetunion und ab 1941 zum Generalgouvernement, ab 1945 wieder zur Sowjetunion, heute zur Ukraine. Am 18. September 1939 wurden 20 polnische Soldaten von OUN getötet. Im Februar 1940 wurden 7 polnische Familien (über 30 Menschen) nach Sibirien gefahren. Im Jahre 1943 wurden 15 Polen von ukrainischen Nationalisten getötet. Die Polen verließen den Ort nach 1945. Die Siedlung Malmanstal wurde später gebrannt und zerstört.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Majdan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />