Malte Henk
Malte Henk (* 1976 in Bremen) ist ein deutscher Journalist. Er ist Redakteur im „Dossier“ der Wochenzeitung Die Zeit, davor arbeitete er als Reporter für die Zeitschrift GEO.<ref name="henri">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.„Nennt uns bloß nicht Helden“ ( vom 8. Juli 2014 im Internet Archive)</ref>
Leben[Bearbeiten]
Nach dem Abitur in Wolfsburg studierte Henk Geschichte, Germanistik und Rhetorik in Tübingen und Edinburgh. Von 2004 bis 2005 besuchte er in Hamburg die Henri-Nannen-Schule für Journalismus. Anschließend war er zunächst freier Autor, unter anderem für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel und GEO. 2007 wurde er Redakteur bei GEOkompakt, im Jahr darauf bei GEO. Von 2011 bis 2012 lebte er als GEO-Korrespondent in Israel. 2013 wechselte er ins Ressort „Dossier“ der ZEIT. Henk ist als Dozent an der Henri-Nannen-Journalistenschule und der Hamburger Akademie für Publizistik tätig<ref>Dozenten. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Mai 2018; abgerufen am 2. Juni 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>.
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2009: Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus in der Kategorie Print (zu gleichen Teilen mit Jörg Albrecht von der FAZ)
- 2013: Sonderpreis des Bremer DRK-Medienpreises<ref>DRK-Medienpreis-Preisträger stehen fest drk.de (Archivversion von 2016)</ref>
- 2014: Henri-Nannen-Preis in der Kategorie „Beste Dokumentation“<ref name="henri" />
- 2014: Journalist des Jahres in der Kategorie „Wissenschaft“, zusammen mit Co-Autorin Amrai Coen<ref>Begründung der Jury vom 19. Dezember 2014, abgerufen am 20. Dezember 2014</ref>
- 2015: Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus
- 2015: Deutscher Reporterpreis (Beste Wissenschaftsreportage) für Die Jagd auf 67P/C-G, erschienen in Die Zeit
- 2016: Deutscher Reporterpreis (Reportage), zusammen mit Co-Autor Henning Sußebach, für Der Exodus von Tel Goran, erschienen in Die Zeit<ref>Reporterpreis 2016: Das sind die Preisträger. In: Spiegel Online. 6. Dezember 2016 (spiegel.de [abgerufen am 2. Juni 2018]).</ref>
- 2017: Medienpreis Politik 2016 des Deutschen Bundestages für Wie ich auszog, die AfD zu verstehen, erschienen in Die Zeit<ref>Volker Müller: Deutscher Bundestag - „Zeit“-Autor Malte Henk erhält Medienpreis Politik 2016. In: Deutscher Bundestag. (bundestag.de [abgerufen am 2. Juni 2018]).</ref>.
- 2018: Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie Meinung für Alles Zufall?, erschienen in Die Zeit.<ref name="tsp2018">Theodor-Wolff-Preise 2018: Ausgezeichnete Journalisten. In: Der Tagesspiegel vom 20. Juni 2018.</ref>
- 2020: Nannen Preis in der Kategorie „Beste Dokumentation“ für Wenn sie euch nicht in den Jemen lassen, berichtet trotzdem.<ref>Nannen Preis 2020: Das sind die Gewinner. 30. April 2020, abgerufen am 30. April 2020.</ref>
- 2020: Katholischer Medienpreis in der Kategorie „Printmedien“ zusammen mit Amrai Coen für Wenn sie euch nicht in den Jemen lassen, berichtet trotzdem<ref>Katholischer Medienpreis 2020. Deutsche Bischofskonferenz, abgerufen am 15. Juli 2020.</ref>
- 2025: Egon-Erwin-Kisch-Preis für die Reportage Wie weit weg ist Buchenwald?, erschienen in Die Zeit.<ref>ZEIT-Autor Malte Henk erhält Egon-Erwin-Kisch-Preis für Reportage. In: Zeit Online. Die Zeit, 14. Mai 2025, abgerufen am 15. Mai 2025.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Literatur von und über Malte Henk im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Henk, Malte |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist |
| GEBURTSDATUM | 1976 |
| GEBURTSORT | Bremen |