Malxe
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| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | DE: 582622 | |||||||||||
| Lage | Niederlausitz, Deutschland | |||||||||||
| Flusssystem | Oder (Oberlauf), Elbe (Unterlauf) | |||||||||||
| Abfluss über | Lausitzer Neiße → Oder → Ostsee | |||||||||||
| Quelle | Ausfluss des Quellteiches beim Hohen Berg bei Döbern, Deutschland 51° 37′ 6″ N, 14° 35′ 17″ O {{#coordinates:51,618387634816|14,58795188203|
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| Mündung | Oberlauf bei Forst (Lausitz), Deutschland in die Lausitzer Neiße; Unterlauf im Spreewald in das Große Fließ und damit in die SpreeKoordinaten: 51° 51′ 11″ N, 14° 11′ 12″ O
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| Abfluss am Pegel Mulknitz<ref name="DE-BB_GKJB-98208">Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Elbegebiet, Teil II 1998 Landesumweltamt Brandenburg, S. 208, abgerufen am 3. November 2018, Auf: lugv.brandenburg.de (PDF, deutsch, 5,55 MB).</ref> AEo: Skriptfehler: Ein solches Modul „Measure“ ist nicht vorhanden. Lage: Skriptfehler: Ein solches Modul „Measure“ ist nicht vorhanden. oberhalb der Mündung |
NNQ (9. September 1983) MNQ 1978/1998 MQ 1978/1998 Mq 1978/1998 MHQ 1978/1998 HHQ (12. August 1984) |
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Vorlage:Infobox Fluss/KATVorlage:Wikidata-Registrierung
Die Malxe (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist ein ursprünglich etwa 45 Kilometer langer Fluss in der Niederlausitz, dessen Oberlauf in den 1980er Jahren durch den Tagebau Jänschwalde vom Unterlauf getrennt wurde.<ref>Bundesamt für Naturschutz: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Schutzgebiete in DeutschlandSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Derzeit ist in amtlichen Karten für den gesamten Oberlauf (also auch dessen natürliche Teile) der Name Malxe-Neiße-Kanal eingetragen.<ref name="DE-BB_VIEWER">BrandenburgViewer der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB)</ref>
Verlauf[Bearbeiten]
Sie entspringt knapp 130 m ü. NN am Fuß des Hohen Berges, der höchsten Erhebung des Muskauer Faltenbogens, bei Döbern. Weiteren Zulauf erhält sie mit der Tzuschka (Buschgraben) und der Gusnitza aus der Gosdaer Heide sowie aus dem Preschener Mühlbusch und dem Preschener Quell. Bei Forst (Lausitz) erreicht sie das Baruther Urstromtal 70 m ü. NN. Schon im 19. Jahrhundert gab es nördlich von Forst bei den heute eingemeindeten Dörfern Bohrau und Briesnig einen Verbindungsgraben von der Malxe zur Neiße. Seit der Unterbrechung des natürlichen Flusslaufes gelangt das gesamte Wasser des Oberlaufs durch diesen Graben in die nur vier Kilometer entfernte Neiße.
Wegen eines durch Sedimente entstandenen natürlichen Uferwalls folgte die Malxe früher dem Glogau-Baruther Urstromtal nordwestwärts in Richtung Peitz. Der durch den Tagebau Jänschwalde eigenständig gewordene 22 Kilometer lange Unterlauf beginnt in der Nähe von Heinersbrück gut 61 m ü. NN im Vorspreewald. Etwa 700 Meter östlich von Fehrow erreicht die Malxe den Oberspreewald, wo sie sich mit dem im 16. Jahrhundert geschaffenen Hammergraben (Goramśica) 57 m ü. NN zum Großen Fließ (Patšowina) vereinigt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Dessen Wasser wird, je nach Bedarf bzw. Wasserstand im Spreewald, in den Nordumfluter geleitet, einem künstlichen Spreearm, und über einen Düker dem ursprünglichen Verlauf zugeführt.<ref>Frank Fredrich: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 2,48 MB) Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., S. 4 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Historisch wurde bisweilen ein deutlich längerer Gewässerabschnitt als Malxe bezeichnet. So hieß auf amtlichen Karten der seit den 1930er Jahren als „Großes Fließ“ bezeichnete Abschnitt zwischen Fehrow und der Verzweigung in Patschowina (heute ebenfalls „Großes Fließ“) und Moksche Broda (heute „Nordfließ“) bei Schmogrow ebenfalls Malxe. In der Literatur des 19. Jahrhunderts ist sogar von einem Malxe-Lauf am nördlichen Spreewaldrand entlang vorbei an Byhleguhre und Alt Zauche die Rede, der oberhalb von Lübben in die Spree mündete und auch als Mulke bezeichnet wurde.<ref>Heinrich Berghaus: Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafthums Nieder-Lausitz. Zweiter Band, Brandenburg 1855, S. 75 (Digitalisat)</ref>
Am 10. November 2011 erfolgte der erste Spatenstich und damit der Start von umfangreichen Erdarbeiten für eine naturnahe Rückverlegung der Malxe auf das Gebiet des ehemaligen Tagebaugeländes, heute eine geschüttete und verdichtete Kippenfläche. Mit dem ersten etwa 650 Meter langen Bauabschnitt wurde zwischen Briesnig und Bohrau begonnen und enden werden die Arbeiten später einmal bei Heinersbrück. Die bestehende Lücke von rund sechs Kilometern ist als Malxetal inzwischen vorprofiliert und soll einmal die Verbindung zwischen Ober- und Unterlauf wiederherstellen.<ref>dapd: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Deutsche Telekom AG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2014-05-06.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die neue Malxe wird in den Heinersbrücker See münden, damit sich dort die Eisenfracht absetzen kann, und von dort aus in den Unterlauf ausgleitet werden. Dies wird aber erst nach der Flutung der Bergbaufolgeseen der Fall sein, also nicht vor 2050.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Quellen[Bearbeiten]
- Topografische Karte 1:100 000, Blatt C 4350 Cottbus, Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, Ausg. 1995 und 2004
- Topographische Karte 1:25 000, Blatt 4353 Döbern, Landesvermessungsamt Brandenburg, 1. Auflage 1993
- Generalkarte DDR, Blatt 9, Mairs Geographischer Verlag, © VEB Tourist Verlag, 1986
- Andrèes Weltatlas, Velhagen und Klasing, 1880