Manfred Pilsz
Manfred Pilsz (* 6. August 1954 in Linz<ref name=":0">Informationen zur Person. In: moviq.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Februar 2005; abgerufen am 1. Mai 2019.</ref>) ist ein österreichischer Lehrer und Kulturschaffender.<ref name=":1">Kulturmedaille für „Alt“-Fadinger und OÖN-Blogger. In: nachrichten.at. 23. Dezember 2010, abgerufen am 11. Februar 2022.</ref>
Leben und Wirken[Bearbeiten]
Pilsz unterrichtete hauptberuflich bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2015 am Gymnasium BRG Linz Fadingerstraße als Lehrer für Musikerziehung und war auch im Fach Medienerziehung<ref>Suchergebnisse für „Pilsz, Manfred“. In: Fachportal Pädagogik. Abgerufen am 28. Februar 2023.</ref> (Medienzweig MRG) tätig.<ref>Nora Bruckmüller: Ein Pionier der Medienpädagogik. In: nachrichten.at. 3. Dezember 2015, abgerufen am 21. Februar 2020.</ref> Von 1975 bis 1995 leitete er hier die Bühnenspielgruppe BSG<ref>Die „B S G“ – BühnenSpielGruppe (70er). In: leologeslogbuch.blog. Abgerufen am 12. April 2022.</ref>, die mit ihrem Schulkabarett<ref>BSG Bühnenspielgruppe 80er. Abgerufen am 12. April 2022.</ref> (u. a. Workshops und Auftritte mit Josef Hader<ref>CBO Radio FRO Hader on Ice. Abgerufen am 12. April 2022.</ref>) auch mediale Aufmerksamkeit auf sich zog und mit Filmarbeiten<ref>Mediamanual Projekte. (PDF) Abgerufen am 12. April 2022.</ref> bei Wettbewerben reüssierte.
Bereits seit seinem 6. Lebensjahr widmete er sich dem Gesang, studierte ab 1973 am Bruckner-Konservatorium in Linz in der Gesangsklasse von Gertrud Burgsthaler-Schuster<ref>Ruut Janssen: Gertrud Burgsthaler-Schuster (Contralto). Kurzbiografie. In: bach-cantatas.com. Abgerufen am 18. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und schloss 1979 mit der Künstlerischen Reifeprüfung ab. Er war 1978 Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Linz.<ref name="wagnerverband-stipendiaten">Stipendiaten. In: wagnerverband-linz.at. Abgerufen am 10. Februar 2023.</ref> Es erfolgte bis 1990 eine rege Konzerttätigkeit als Tenor.
Bereits vor der Matura hatte sich Pilsz für das Erstellen von Tonaufnahmen und Sendebeiträgen interessiert. Ab den 1980er Jahren arbeitete er gelegentlich als Mitarbeiter bei unterschiedlichen Medien (unter anderem beim ORF-Landesstudio Oberösterreich.<ref>Als die Linzer Synagoge brannte - Radio Oberösterreich. In: ooe.orf.at. Abgerufen am 13. Juli 2016.</ref> Musikabteilung / Wolfgang Winkler). Pilsz betreute die Sendungen für Schüler „Kindernachrichten“ und „Soundcheck“.
Nachdem er Kurse und Workshops belegt hatte, begann Pilsz, Musikfilme zu drehen (Vorbild: Titus Leber). Er nahm mit seinen Videos gemeinsam mit seinen Schülern bei den Österreichischen Filmtagen<ref>Rudolf Agner, Sebastian Höglinger, Peter Schernhuber: Youki 14. (PDF; 10 MB) Programmbroschüre. In: youki.at. Media Space – Verein zur Entwicklung von Medienkultur, 1. November 2012, S. Seite 17, abgerufen am 28. Februar 2023.</ref><ref>Helena Brunnbauer und Johannes Pucher: 20 Jahre YOUKI – Zwischen damals und heute. YOUKI, abgerufen am 28. Februar 2023.</ref> in Wels teil, gründete das Schülerfilmprogrammkino (SFPK), engagierte sich bei der YOUKI und schuf 1998 das Schülerradio FRECH<ref>Karoline Hinterberger: Der media literacy award geht an: Radio Frech. In: www.kulturzentrum-hof.at. Edu Group, abgerufen am 28. Februar 2023.</ref><ref>Redaktion mediamanual.at: Mediamanual. Abgerufen am 28. Februar 2023.</ref> (Jugendmedienpartner der Kulturhauptstadt Linz<ref>Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas - Frech unterwegs. In: www.linz09.at. Abgerufen am 13. Juli 2016.</ref><ref>Anna Lischka et al.: Rette sich wer kann! – 52 Wege die Welt zu retten. In: nachrichten.at. 24. Februar 2009, abgerufen am 8. Mai 2020.</ref>).
Über 20 Jahre lang schrieb Pilsz Kabarettprogramme, die gemeinsam mit seinen Schülern aufgeführt wurden.<ref name=":1" /> (Workshops & Auftritte mit Josef Hader<ref>Johannes Grüner: Botschafter für Kunst und Kultur. In: meinbezirk.at. 22. Oktober 2014, abgerufen am 25. November 2025.</ref> / Beiträge in Ö1).
Pilsz lebt in Linz. Er ist seit 1982 mit Eva, geb. Traunmüller, verheiratet und hat zwei Kinder.<ref name=":0" />
Filmisches Schaffen (Auswahl)[Bearbeiten]
Im Rahmen von Musik und Medien erfolgte eine Tätigkeit in der Lehrerfortbildung an der ehemaligen Pädagogischen Akademie sowie beim Landesmusikschulwerk.<ref name="wagnerverband-stipendiaten" /> Medienpädagogische Projekte wurden mit dem Bruckner Orchester im Rahmen von Move,On durchgeführt:<ref>OÖN Kulturredaktion: Preis für Schüler des Fadinger Medien-Gyms. OÖN, abgerufen am 28. Februar 2023.</ref> TraumFabrik<ref>Traum Fabrik | dorftv.at. In: dorftv. Abgerufen am 13. Juli 2016.</ref> und Der Zauberlehrling.<ref>Ars Electronica Blog | 11.1.2013 | von sarahhe: u19 präsentiert: Die ersten EinreicherInnen 2013 (Zauberlehrling). In: www.schule.at. AEC, abgerufen am 28. Februar 2023.</ref> Unter den Komponisten der visualisierten Musikwerke befindet sich neben Bruckner, Wagner, Mahler, Zykan, Cage, Glass unter anderem der künstlerische Weggefährte Helmut Rogl. Zwei Beispiele für Musikvideos, die in Kooperation mit dem Komponisten Helmut Rogl entstanden:
Musikvideos in Zusammenarbeit mit Helmut Rogl[Bearbeiten]
- Lot Cape Chen<ref>Helmut Rogl: Lot Cape Chen - Musikvideo von Manfred Pilsz & Helmut Rogl. 20. Mai 2014, abgerufen am 13. Juli 2016.</ref><ref>AniNite Filmprogramm 06. AniNite Festival der jap. Popkultur, abgerufen am 28. Februar 2023.</ref>
- Alice – die andere Seite<ref>Erfolgreich zwischen zwei Welten. In: subtext.at. Abgerufen am 13. Juli 2016.</ref>
Weitere Filmarbeiten[Bearbeiten]
- Strom des Vergessens<ref>Irene Gunnesch (OÖN): Wider den Strom des Vergessens. OÖN, abgerufen am 28. Februar 2023.</ref>
- Ceija Stojka<ref>Martin Honzik (AEC): Programm der langen Videonacht. AEC, abgerufen am 28. Februar 2023.</ref>
- Mahlers Winterreise<ref>EinBlick 161 | dorftv.at. In: dorftv. Abgerufen am 13. Juli 2016.</ref><ref>Gustav Mahler Music Weeks 2011. Gustav Mahler Musikwochen, abgerufen am 28. Februar 2023.</ref>
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 1996: Goldenes Eurofilmband (Film/Video Europa-Bewerb) für „Agnus Benedictus“<ref>Ursula Geisler: Die Musikforschung. 1. Dezember 2015, abgerufen am 28. Februar 2023.</ref>
- 1997: Kleiner Landeskulturpreis für initiative Kulturarbeit (Video) des Landes Oberösterreich<ref>Ulrich Zenkel: Preisgekrönte Medienklasse des BRG Fadinger. (PDF; 582 KB) In: linz.at. S. 17, 18, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. März 2016; abgerufen am 28. Februar 2023.</ref>
- 1997: Siegerfilm beim internationalen Festival der Nationen mit „Im Auge des Zyklopen“<ref>Oskar Enzfelder: Experimentelle Filmkunst im Heizhaus Stammersdorf. Abgerufen am 28. Februar 2023.</ref>
- 1998: Staatsmeister. Film mit „Isoldens Oden an die Nacht“ (Innsbruck)<ref>VÖFA: VÖFA Liste Staatsmeister. (PDF) VÖFA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juli 2016; abgerufen am 12. April 2022.</ref><ref>Yumpu.com: 5 Monate und 4 Tage nach. Abgerufen am 13. Juli 2016.</ref>
- 2000: Kleiner Landeskulturpreis für initiative Kulturarbeit (Radio) des Landes Oberösterreich<ref>10 Jahre Schülerradio. (PDF) Bundesministerium für Unterricht, S. 39, 40, abgerufen am 28. Februar 2023.</ref>
- 2003: Goldenes Eurofilmband (Film/Video Europa-Bewerb) für „Die 5. Dimension“<ref>Goldenes Filmband 2003 für „Die fünfte Dimension“. (PDF) VÖFA (Filmpresse), S. 18, abgerufen am 28. Februar 2023.</ref>
- 2005: Teaching Award (MLA / Bundesministerium für Unterricht)<ref>Winners. In: www.mediamanual.at. Abgerufen am 13. Juli 2016.</ref>
- 2010: Kulturmedaille des Landes Oberösterreich<ref name=":1" />
- 2012: Erwin Wenzl-Preis des Landes Oberösterreich (für Radio FRECH)<ref>ERWIN WENZL PREIS ZUM 16. MAL VERLIEHEN! St. Magdalena Bildungshaus, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juli 2016; abgerufen am 28. Februar 2023.</ref>
- 2016: Ehrenpreis „Leidenschaft Film“ der Österreichischen Filmautoren (Lebenswerk)<ref>Peter Glatzl: Leidenschaft Film VÖFA. (PDF) VÖFA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juli 2016; abgerufen am 12. April 2022.</ref>
- 2016: Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich<ref>Richard Wagner Verband Linz: BRG FADI. RWV, abgerufen am 28. Februar 2023.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pilsz, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Lehrer und Kulturschaffender |
| GEBURTSDATUM | 6. August 1954 |
| GEBURTSORT | Linz |