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Manfred Sapper

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Datei:Moderation Manfred Sapper (16525141400) (cropped).jpg
Manfred Sapper, 2015

Manfred Sapper (* 1. Dezember 1962 in Kassel) ist ein deutscher Politikwissenschaftler und Chefredakteur der Zeitschrift Osteuropa.

Leben[Bearbeiten]

Manfred Sapper studierte in Frankfurt am Main, Siena und Moskau die Fächer Politikwissenschaft, Geschichte und Soziologie. Später promovierte er mit einer Arbeit zum Thema: „Die Auswirkungen des Afghanistankriegs auf die Sowjetgesellschaft“. In den 1990er-Jahren schrieb er unter anderem Beiträge für Computerspiele und erhielt 1999 den Landeslehrpreis an der Universität Mannheim für seine Lehraktivitäten als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Politische Wissenschaft und Zeitgeschichte.

Seit 2002 leitet er als Chefredakteur die Zeitschrift Osteuropa mit Verlagsort Berlin.

Kommunalpolitik[Bearbeiten]

Sapper war zeitweise als Kommunalpolitiker aktiv. Im Jahre 1979 war er Gründungsmitglied der Natur und Umweltgruppe Langen, ein Jahr später der Ortsgruppe der Grünen in Langen. Im Langener Stadtparlament saß er, von einer zweijährigen Unterbrechung abgesehen, ab 1981, seinerzeit als „Hessens jüngster Stadtverordneter“ und kandidierte im Jahr 1996 erfolglos für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Langen.<ref>Frank Gronau: Auch die Grünen mischen mit. Manfred Sapper heißt der vierte Bürgermeisterkandidat. In: Frankfurter Rundschau, 12. Januar 1996.</ref><ref>Sapper der vierte Bewerber. Auch Grüne nominieren Kandidaten für Bürgermeisterwahl. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Januar 1996.</ref><ref>Dr. Manfred Sapper tritt als Kandidat der Grünen an. Vierter Bewerber um das Bürgermeister-Amt/Ökopartie war auf der Suche nach einer Frau erfolglos/„Inhaltliche Kompetenz“. In: Offenbach-Post, 12. Januar 1996.</ref><ref>Auch ein Grüner mischt jetzt mit. Bürgermeisterwahl: Dr. Manfred Sapper kandidiert für die Ökopartei. In: Langener Zeitung, 12. Januar 1996.</ref><ref>Statt einer Frau kandidiert Sapper für die Grünen. „Schrittmacher-Funktion auch personell leisten“. In: Frankfurter Neue Presse, 12. Januar 1996. S. 22.</ref><ref>Michael Neuner: Grüner BM-Kandidat in Langen: Bunter Wahlkampf in Aussicht. In: Dreieich-Spiegel, 13. Januar 1996.</ref>

Werke[Bearbeiten]

  • Die Auswirkungen des Afghanistan-Krieges auf die Sowjetgesellschaft, eine Studie zum Legitimitätsverlust des Militärischen in der Perestrojka, Lit, Münster 1994, ISBN 3-8258-2053-X (zugleich Dissertation an der Universität Frankfurt am Main 1994).
  • mit Volker Weichsel (Hrsg.): Die Ukraine im Wandel. Stabile Instabilität in einem Zwischenland. Schriftenreihe, 1061. Bundeszentrale für politische Bildung, BpB, Bonn 2010. 24 Autoren. Mit Literaturangaben.
    • identisch mit: Schichtwechsel. Politische Metamorphosen in der Ukraine. Hrsg. Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde DGO. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2010 ISBN 9783830514961; zugl. Zeitschrift Osteuropa, Jg. 60, H. 2–4.
  • Sapper, Manfred; Raabe, Katharina (Hrsg.): Testfall Ukraine. Europa und seine Werte. Suhrkamp Verlag. Berlin 2015. ISBN 978-3-518-07123-6.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2023: Ehrendoktor der Universität St. Gallen<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehrendoktorate für Fachleute aus IT, Management, Politik- und OsteuropawissenschaftenSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Universität St. Gallen, 13. Mai 2023; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);: Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Manfred Sapper – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Fußnoten[Bearbeiten]

<references/>

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