Manfred van Rey
Manfred van Rey (* 9. Juni 1940 in Aachen) ist ein deutscher Historiker und Archivar.
Leben[Bearbeiten]
Rey studierte an der Universität Bonn Geschichte und Latein und promovierte dort 1974 bei Eugen Ewig über ein Thema der frühmittelalterlichen Geschichte.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Zeitzeugen erzählen. ( vom 2. April 2015 im Internet Archive)Wir Godesberger, 15. Mai 2010.</ref> Von 1977 bis 1980 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Archivs des Rhein-Sieg-Kreises.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Vortrag: „Juden in Bonn“ ( vom 2. April 2015 im Internet Archive), in: Mitteilungsblatt Windeck, 10. September 2004.</ref> Anschließend wechselte Rey in gleicher Funktion zum Bonner Stadtarchiv, dessen stellvertretender Leiter er zudem wurde;<ref>Das Telefon-Interview: Schanzen für Bonns schwache Stelle. In: General-Anzeiger, Bonner Stadtausgabe. 12. Januar 1988, S. 9.</ref> von 1990 bis zu seinem Ruhestand 2002 war er Leiter des Stadtarchivs.<ref>Bernd Leyendecker: „Seit 2001 hat Bonn einen Quantensprung gemacht“. In: General-Anzeiger. 3. Mai 2006, abgerufen am 1. Dezember 2025.</ref> In dieser Funktion schuf er eine Fotosammlung über die Geschichte der Stadt Bonn als Bundeshauptstadt.<ref name="Interview" /> Von 2005 bis 2013 war er Vorsitzender des Trägervereins der Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus.<ref>Klaus Kost löst Manfred van Rey ab. In: General-Anzeiger. 10. Juni 2013, abgerufen am 1. Dezember 2025.</ref>
Rey ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Bonner Stadtgeschichte sowie zur Geschichte der Juden in der Region. Er war bis 2010 Vorstandsmitglied<ref>Bürger für Beethoven – Jahrbuch 2010 (PDF; 8,1 MB), S. 24.</ref> und anschließend bis 2017 Kuratoriumsmitglied des Vereins Bürger für Beethoven<ref>Bürger für Beethoven – Jahrbuch 2017 (PDF; 5,53 MB), S. 95.</ref> sowie langjähriges Mitglied des Heimatvereins Oberdollendorf und Römlinghoven.<ref>Festvortrag zum 50-jährigen Jubiläum des Heimatvereins Oberdollendorf und Römlinghoven am 28. Oktober 2012 von Dr. Manfred van Rey (PDF; 375 kB).</ref> Rey war zudem Gründungsdirektor des Stadtmuseums Bonn. Er lebt im Königswinterer Stadtteil Oberdollendorf.<ref name="Interview">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Stadtarchivar im Ruhestand. ( vom 2. April 2015 im Internet Archive) Interview im LORA Bürgerfunk Bonn.</ref>
Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]
- Die Lütticher Gaue Condroz und Ardennen im Frühmittelalter: Untersuchungen zur Pfarrorganisation (= Rheinisches Archiv. Veröffentlichungen des Instituts für Geschichtliche Landeskunde der Rheinlande an der Universität Bonn. Band 102). Röhrscheid, Bonn 1977 (zugleich Dissertation Universität Bonn, 1974).
- Leben und Sterben unserer jüdischen Mitbürger in Königswinter: Ein Buch des Gedenkens. In: Königswinter in Geschichte und Gegenwart. Heft 1, 1985.
- Bonner Stadtgeschichte kurzgefasst: Von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart. Bouvier, Bonn 2001, ISBN 3-416-02944-5.
- Bonn in bitteren Zeiten – 1933–1945. Kid Verlag, Bonn 2021, ISBN 978-3-947759-69-9.
Herausgeberschaften (Auswahl)[Bearbeiten]
- mit Ansgar Sebastian Klein: Königswinter in Zeit und Bild. Königswinter 1992–2011 (ansgarklein.de).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rey, Manfred van |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Historiker und Archivar |
| GEBURTSDATUM | 9. Juni 1940 |
| GEBURTSORT | Aachen |