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Manifesto (2015)

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Produktionsland Deutschland,
Australien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2015
Länge 130 Minuten
Altersfreigabe

</ref>

Stab
Regie Julian Rosefeldt
Drehbuch Julian Rosefeldt
Produktion Julian Rosefeldt
Musik Ben Lukas Boysen,
Nils Frahm
Kamera Christoph Krauss
Schnitt Bobby Good
Besetzung

Manifesto ist eine deutsch-australische Filminstallation aus dem Jahr 2015 von Julian Rosefeldt. Sie besteht aus zwölf miteinander in Beziehung stehenden Einzelfilmen einer Länge von je 10 Minuten und 30 Sekunden (sowie einem Prolog von vier Minuten),<ref>Julian Rosefeldt: Manifesto, 2015, abgerufen am 16. März 2017.</ref> die synchronisiert in Endlosschleife auf verschiedenen Projektionsflächen in einem Raum simultan gezeigt werden.

Sie zeigt Cate Blanchett, die in 13 verschiedenen Rollen unterschiedlichste Manifeste vorträgt. Die Produktion mit einer Drehzeit von zwölf Tagen begann im Dezember 2014 in Berlin. Die Erstausstellung fand vom 9. Dezember 2015 bis zum 14. März 2016 im Australian Centre for the Moving Image statt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.ACMI presents Julian Rosefeldt: Manifesto (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. Juli 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.acmi.net.au. Auf: ACMI, abgerufen am 18. August 2016.</ref>

Gliederung[Bearbeiten]

Eine eigentliche Handlung gibt es nicht. Der Film ist eine Zusammenstellung von zwölf Szenen („Inszenierungen“) aus dem heutigen Leben, die Rosefeldt mit verschiedenen Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts (in annähernd chronologischer Abfolge ihres Auftretens) assoziiert. Die jeweiligen Protagonisten (alle, auch der „Obdachlose“, verkörpert durch Cate Blanchett<ref>Ellinor Landmann: Kunstfilm „Manifesto“ – Cate Blanchett spielt Hausfrau, Obdachlosen und Börsenmaklerin – Kultur – SRF. In: srf.ch. 7. September 2017, abgerufen am 29. Februar 2024.</ref>) sprechen darin teils längere Zitate aus den Künstlermanifesten, die diese Strömungen begründeten. Im Einzelnen handelt es sich dabei um folgende:

Produktion[Bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten]

Anlässlich eines Austauschtreffens der Sydney Theatre Company, deren künstlerische Leiterin Cate Blanchett ist, mit der Schaubühne am Lehniner Platz, hielt Blanchett sich in Berlin auf und nahm an einer Ausstellungseröffnung von Rosefeldt teil. Blanchett zeigte sich an seinem künstlerischen Schaffen interessiert und bot an, in einer zukünftigen Produktion mitzuwirken. Als sie sich erneut in Berlin aufhielt – diesmal zu den Dreharbeiten für Monuments Men –, nutzte Rosefeldt die Gelegenheit, den Inhalt eines möglichen gemeinsamen Projektes ausführlicher mit ihr zu diskutieren.<ref name="BR-Interview">BR-Interview mit Julian Rosefeldt am 22. Dezember 2014. In: Bayerischer Rundfunk, ARD-Mediathek, abgerufen am 18. Juli 2016.</ref>

Rosefeldt war bereits im Rahmen seiner Arbeiten an seinem Werk Deep Gold auf die Futuristin Valentine de Saint-Point gestoßen, die verschiedene Manifeste verfasst hatte und darüber schließlich auf Alex Danchevs Werk 100 Artists’ Manifestos aufmerksam geworden, das zu einer bedeutenden Quelle für Manifesto wurde. Ihn faszinierte das „Künstlermanifest, ein Text voller Lebensfreude, Energie und absoluter Überzeugung, der nicht nur die Kunst, sondern die ganze Welt verändern will“, der aus einer jugendlichen, enthusiastischen Grundhaltung heraus geschrieben ist.<ref name="dir" />

Er diskutierte mit Blanchett ihre Rolle als Bob Dylan in Todd Haynes’ I’m Not There, was die Konzeption des Projektes stark beeinflusste.<ref name="Bunbury">Stephanie Bunbury: Cate Blanchett as you’ve never seen her before. In: The Sydney Morning Herald, 13. November 2015.</ref> Schließlich trafen sie sich noch einige Male und entwickelten das Projekt gemeinsam.<ref>Julian Rosefeldt’s modern-day artist’s ‚Manifesto‘. In: Deutsche Welle, 22. Februar 2016.</ref>

In der Folge begann Rosefeldt mit der Entwicklung des Projekts durch Erforschung und Analyse verschiedener Manifeste, beginnend mit Karl Marx und Friedrich Engels’ Kommunistischem Manifest aus dem Jahr 1848 und Filippo Tommaso Marinettis Futuristischem Manifest aus dem Jahr 1909, das älteste in der Installation verwendete Kunstmanifest. Der jüngste Text stammt aus den Goldenen Regeln des Filmemachens des Regisseurs Jim Jarmusch aus dem Jahr 2004.<ref name="dir" />

Rosefeldt wählte ungefähr 60 Manifeste aus, die er als am „meisten faszinierend und wiedergebenswert befand“ oder die nach seiner Ansicht „am besten zueinander passten“.<ref name="dir">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Julian Rosefeldt Interview (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. Juli 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.acmi.net.au. In: Australian Centre for the Moving Image, 20. November 2015.</ref> Aus der Zusammenführung und Kürzung der vielfältigen Texte entstanden schließlich zwölf Kollagen, die in der Installation Verwendung fanden.<ref name="dir" />

Rosefeldt betonte, dass das Hauptkonzept darin bestand, die Manifeste durch eine Frau verkörpern zu lassen.<ref name="dir" /> Er wollte „ein Werk schaffen, in dem eine Frau in einem künstlerischen Rahmen verschiedenste Rollen verkörpert“.<ref name="Bunbury" />

“In parallel, I began to sketch different scenes in which a woman talks, ending up with sixty short scenes, situations right across various educational levels and professional milieus. The only thing these draft scenes had in common was that they are being performed today, and that a woman is holding a monologue […] Sometimes we listen to the woman’s inner voice; in other instances she addresses an audience; once she even interviews herself, etc. I finally edited everything down to twelve scenes and twelve corresponding text collages.”<ref name="dir" />

Rosefeldt beschrieb den Entwicklungsprozess als „sehr organisch“: „Ich begann damit, mit Texten zu spielen, sie durch Neufassung, Kombination und Neuordnung in neue Texte zu überführen […], sie ergänzen sich gegenseitig in spielerischer Weise.“<ref name="dir" /> Er war von der Idee fasziniert, „eine Sammlung von Stimmen, eine Konversation […], bei der diese vielfältigen Stimmen in neue Monologe überführt werden: wiederum, indem diese Texte um sich selbst gedreht werden, zu schaffen.“<ref name="dir" /> Das Projekt „fragt nach der Rolle des Künstlers in der heutigen Gesellschaft“, indem es auf den Schriften der Futuristen, der Dadaisten, der Fluxus-Künstler, Situationisten und der Dogma 95-Gruppierung sowie den Beiträgen einzelner Künstler, Architekten und Filmemacher aufbaut.<ref name="acmi">Julian Rosefeldt: Manifesto. In: Australian Centre for the Moving Image, abgerufen am 21. November 2015 Webarchiv, archiviert am 3. März 2016.</ref> Rosefeldt sieht das Werk als eine „homage an die Schönheit von Künstlermanifesten – ein Manifest der Manifeste“.<ref name="dir" /> Er gab ihm den Namen Manifesto, da „der Fokus dieser Arbeit vor allem auf den Texten liegt, sei es durch bildende Künstler, Filmemacher, Schriftsteller, Schauspieler oder Architekten – und auf der Poesie dieser Texte.“<ref name="dir" /> Das Projekt wurde durch das Australian Centre for the Moving Image, in Partnerschaft mit der Art Gallery of New South Wales, dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, dem Sprengel Museum Hannover, und die Ruhrtriennale getragen.<ref name="acmi" /><ref>Ruhrtriennale 2016 zeigt Filminstallation „Manifesto“ von Julian Rosefeldt mit Cate Blanchett, abgerufen am 17. Februar 2016.</ref><ref name="channel" /> Das Projekt wurde von dem Medienboard Berlin-Brandenburg mit 90.000 Euro gefördert.<ref name="medien">Förderentscheidungen 4. Quartal: Okt. bis Dez. 2013. In: Medienboard Berlin-Brandenburg, abgerufen am 28. Dezember 2014 Webarchiv, archiviert am 2. April 2015.</ref> Das Budget betrug 500.000 Euro.<ref>press reader, abgerufen am 11. Juli 2016.</ref>

Dreharbeiten[Bearbeiten]

Die Dreharbeiten begannen im Dezember 2014.<ref>Videokunstprojekt mit Cate Blanchett. In: Bayerischer Rundfunk, 22. Dezember 2014 Webarchiv, archiviert am 3. Juli 2015, abgerufen am 21. November 2015.</ref><ref>Dewi Cooke: Cate Blanchett performs as 12 characters in Julian Rosefeldt’s Manifesto at ACMI. In: The Sydney Morning Herald, 8. Dezember 2015.</ref> Die Bedingungen, unter denen die Crew und Schauspielerin im Berliner Winter arbeiteten, sowie der knappe Zeitrahmen ließen wenig Raum für Improvisation. Das Drehteam musste die Aufnahmen genaustens planen, an manchen Tagen wurden sogar zwei der insgesamt 13 Rollen aufgenommen.<ref name="dir" /> Die Drehorte waren unter anderem der Friedrichstadt-Palast, das Helmholtz-Zentrum Berlin, Rüdersdorf, der Teufelsberg, die Humboldt-Universität, die Technische Universität, die Brandenburgische Technische Universität und der Stahnsdorfer Friedhof.<ref>Cate Blanchett dreht mit vielbeiniger Verstärkung.In: RBB Fernsehen, 21. Dezember 2014, abgerufen am 21. November 2015.</ref> Insgesamt wurde für eine Gesamtlänge von 130 Minuten Film gedreht.<ref name="arri">Pauline Bugler: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.ALEXA on MANIFESTO video Installation. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arri.com In: Arri-News, abgerufen am 15. Februar 2016.</ref> Rosefeldt rahmte Manifesto als eine Serie von Episoden, die sowohl separat voneinander als auch gemeinsam in ihrer Gesamtheit gesehen werden können, als ein Chor verschiedener Stimmen.<ref name="dir" />

Der Kameramann Christoph Krauss benutzte eine digitale Kinokamera Arri Alexa XT Plus als Hauptkamera. Visuelle Effekte wurden im ArriRaw-Format erstellt. Sequenzen, die mit der Alexa XT Plus und der Alexa Plus Zweitkamera gedreht wurden, wurden im Format ProRes 4444 aufgezeichnet. Krauss benutzte zusätzlich eine Phantom-Flex-Kamera für zwei Hochgeschwindigkeitsaufnahmen. Krauss sagte, er benutzte Cooke-S4-Linsen für die Dreharbeiten, da sie „etwas weichere Hauttöne“ erzeugten. Die Cooke-S4-Linsen wurden mit zwei Angenieux Optimo Zooms kombiniert, die für größeren Fokus und flexible Aufnahmen der zweiten Einheit benutzt wurden. Krauss wollte ein möglichst natürliches Aussehen erzeugen. „Wie in fast allen Arbeiten von Julian, wird bereits ausreichend abstrahiert, entweder durch Verlangsamung in langen Aufnahmen und Zeitlupe oder unnatürlichen Perspektiven wie Aufnahmen von oben.“<ref>ALEXA on MANIFESTO video installation. In: ARRI-News, abgerufen am 18. Juli 2016.</ref>

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Die ersten Bilder des Films wurden im April 2015 veröffentlicht.<ref>Viermal CATE BLANCHETT: Am Donnerstag erscheint … MONOPOL–Magazin für Kunst und Leben. In: Monopol Magazine via Facebook, 21. April 2015, abgerufen am 21. November 2015.</ref> Manifesto hatte dann seine Weltpremiere und Erstausstellung im Australian Centre for the Moving Image vom 9. Dezember 2015 bis zum 14. März 2016.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.ACMI presents Julian Rosefeldt: Manifesto, (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. Juli 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.acmi.net.au hrsgg. vom Australian Centre for the Moving Image, abgerufen am 21. November 2015.</ref>

Weitere Ausstellungen:

Lineare Version
Eine lineare Filmversion des Materials mit 94 Minuten hatte am 26. Januar 2017 auf dem Sundance Film Festival 2017 Premiere.<ref>Sundance Institute: Manifesto. In: www.sundance.org. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. August 2018; abgerufen am 16. März 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sundance.org</ref> Im Münchner Filmmuseum wurde am 14. Juni 2017 eine Version des Films mit einer Länge von 90 Minuten gezeigt. Am 23. November 2017 startete der Film in deutschen Kinos mit einer Länge von 98 Minuten.<ref>Manifesto auf filmstarts.de, abgerufen am 25. November 2017.</ref> Der Film war für eine Ausstrahlung 2018 im Bayerischen Rundfunk (BR) angekündigt,<ref name="arri" /><ref name="channel">BR-Kunstprojekt mit Cate Blanchett: Manifesto von Julian Rosefeldt. In: Bayerischer Rundfunk, 16. Februar 2016.</ref> was aber unterblieb. Eine Pressemitteilung des BR vom April 2018 sprach dann von einer Ausstrahlung „voraussichtlich 2019“.<ref>"Manifesto" mit Cate Blanchett gewinnt drei LOLAs. In: BR.de. Bayerischer Rundfunk, 28. April 2018, abgerufen am 5. April 2019.</ref> Tatsächlich erfolgte die Ausstrahlung am 4. Juli 2019 (0.45–2.15 Uhr) im Bayerischen Fernsehen.

Rezeption[Bearbeiten]

Dan Rule vom The Sydney Morning Herald führt aus: „Die Arbeit und Blanchetts Rolle in ihr, ist eine bemerkenswerte Erkundung kultureller und filmischer Bereiche und Erwartungen, genauso wie der vibrierende Effekt mit dem der Inhalt von seinem Rahmen getrennt wird.“ Blanchett nimmt die verschiedenen Rollen ein, während sie „Künstlermanifeste überbringt […], die von Fluxus, Futurismus, Dada und mehr in der Folge reichen, als wären sie natürliche Dialoge […], beides ist eine Bestätigung von Blanchetts Präsenz und Können als Schauspielerin als auch Rosefeldts Scharfsinn und Intellekt als Künstler. Manifesto ist jede Minute wert.“ – schrieb Rule.<ref>Dan Rule: Art: Melbourne gallery shows include Andy Warhol. Ai Weiwei and Julian Rosefeldt. In: The Sydney Morning Herald, 12. Februar 2016.</ref>

Jane Howard von The Daily Review führte aus, dass Rosefeldt „mit der Spannung spielt, verschiedene Denkweisen zusammenzubringen.“ „Wenn man den Raum betritt“, beobachtet Howard, „scheinen die Leinwände zuerst dazu einzuladen sie einzeln zu betrachten, das ist die beste Zeit, die man mit den Charakteren verbringt, die Blanchett verkörpert. Aber je weiter man in den Raum eindringt, desto mehr ändert sich die Anordnung der Leinwände und Manifesto entwickelt sich vermehrt in eine Ton-blutende und unausgesprochene Konfrontation zwischen den Charakteren […] Aber Rosefeldt gibt uns immer auch Momente der Ruhe, abseits der Manifeste.“ Howard bemerkte, dass Manifesto ebenso Blanchetts Anpassungsfähigkeit als Schauspielerin zeigt, ihre Verwandlungen, die „Klassen, Länder und Geschlecht überschreiten“. Die Installation „stellt richtiggehend den Höhepunkt der Ausstellung dar: ein Durcheinander von Worten, Welten, Widersprüchen und Gleichzeitigkeiten. Sich dem zu übergeben heißt nicht weniger als sich überwältigen zu lassen.“<ref>Jane Howard: Manifesto Review (ACMI Melbourne Then AGNSW Sydney). In: The Daily Review, Australia, 11. Dezember 2015.</ref>

Siobhan Calafiore von The Weekly Review erscheint Manifesto zu betreten „wie der Besuch einer seltsamen Welt in der du verloren gehst und gefunden wirst. Der Zuschauer fühlt sich als ob er in jede einzelne Situation als unbemerkter und unbeteiligter Zufallsgast geraten ist, was der Bewegung der Kamera und dem umgebenden Ton geschuldet ist“. Die Situationen sind „seltsam vertraut, ob es nun eine Situation ist, die man erkennt oder bereits erlebt hat, oder in einem Film gesehen hat.“ Calafiorie stellt eine „schöne Einheit“ zwischen den Szenen fest aber „einer der durchbohrendsten Aspekte“ ist Blanchetts „überzeugende Verwandlung in vollkommen verschiedene Charaktere.“ Jeder Kontext „erkundet eine andere Idee der Kunst und Originalität zum Unterbewussten und der Gesellschaft. Und doch schwingt alles miteinander und bewegt den Zuschauer in einer überraschenden Weise.“<ref>Siobhan Calafiore: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cate Blanchett stars in artist Julian Rosefeldt’s Manifesto at ACMI. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.theweeklyreview.com.au In: The Weekly Review, Australia, 8. Dezember 2015.</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Alex Denchey (Hrsg.): 100 Artists’ Manifestos. From the Futurists to the Stuckisto. London: Penguin Classics 2011, ISBN 978-0-14-119179-9.

Literatur[Bearbeiten]

  • Manifesto. Julian Rosefeldt. Katalog. Mit Beiträgen von Burcu Dogramaci, Anna-Catharina Gebbers, Udo Kittelmann, Reinhard Spieler und einem Interview mit Julian Rosefeldt. Köln: König 2016, ISBN 978-3-86335-856-3.
  • Merve Buldaç, Gizem Hediye Eren, Seda Canoğlu: Semiotic Analysis of Julian Rosefeldt’s Manifesto, in: Quarterly Review of Film and Video. Vol. 37, 2020, Issue 4. Volltext

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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