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Nachwort

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Als Nachwort, Nachrede, Schlussrede, Schlusswort oder Epilog (griech. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) epílogos, aus epi- ‚danach, nachgestellt‘ und logos ‚das Wort‘<ref name=":0">Epilog im Buch: Bedeutung, Definition, Abgrenzung. Neopubli GmbH, 2026, abgerufen am 29. Juni 2026.</ref>) bezeichnet man Schlussbemerkungen mit Zusatzinformationen am Ende eines literarischen oder rhetorischen Werkes<ref name=":0" /> oder auch am Ende eines einzelnen Kapitels.

Wie das Vorwort (Prolog) dient das Nachwort im Sinne des Geleitwortes bei einem Vortrag oder einem Buch als Verständnishilfe, Interpretation, Darlegung der Intention oder als Widmung und bildet eine Klammer um die Hauptgeschichte herum.<ref name=":0" />

Die Schlussworte sind besonders bei dramatischen Werken gebräuchlich und sollen meist Gedanken des Dichters ausdrücken oder Fragen beantworten, die im Buch oder im Theaterstück offengeblieben sind, oder geben „die Moral von der Geschichte“. Sie sind bei der Aufführung oft an das Publikum gerichtet.<ref>Drama, Entwicklung in | Schülerlexikon | Lernhelfer. Duden Lernattack GmbH, 2026, abgerufen am 29. Juni 2026.</ref>

In einem anderen Sinn gebraucht man den Begriff des Epilogs, wenn man darunter die versifizierte Rede versteht, welche, nicht durch das Stück selbst, sondern durch irgendeine äußere Ursache veranlasst, nach Beendigung eines Theaterstücks an das Publikum gerichtet wird<ref>Epilog. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 5, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 702.</ref>, also als Extempore. In diesem Sinne nannte Goethe sein Gedicht zur Ehrung seines verstorbenen Freundes Schiller einen Epilog zu Schillers Glocke.<ref>https://www.projekt-gutenberg.org/goethe/gedichte/chap475.html</ref>

Abzugrenzen ist der Epilog als Nachwort vom Nachspiel als literarische Form im Drama, das ein zusammenhanglos beigefügtes erbauliches Kleinwerk ist und ursprünglich dem Zeitvertreib zum Verlassen des Theaters nach Ende des Schauspiels dient, wie beispielsweise bei Max Frischs Biedermann und die Brandstifter von 1958.<ref>Das Nachspiel | Biedermann und die Brandstifter. In: Lektürehilfe.de. Schulhilfe Verlag ApS, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. September 2016; abgerufen am 29. Juni 2026.</ref>

Dem Epilog sinngemäß ähnlich ist der Abspann bei Filmwerken, der aber eher die an der Produktion beteiligten Personen nennt als Erklärungen zum Film abgibt.<ref>Vorspann/Abspann. In: kinofenster.de. Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, abgerufen am 29. Juni 2026.</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

<references />