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Manilkara

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Manilkara
Datei:Sapodilla big.jpg

Breiapfelbaum (Manilkara zapota)

Systematik
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Ordnung: Heidekrautartige (Ericales)
Familie: Sapotengewächse (Sapotaceae)
Unterfamilie: Sapotoideae
Gattung: Manilkara
Wissenschaftlicher Name
Manilkara
Adans.

Manilkara ist eine Pflanzengattung in der Familie der Sapotengewächse (Sapotaceae). Sie ist in den Tropen weit verbreitet. Von einigen Arten wird das Holz, der Milchsaft und/oder die Früchte als Obst genutzt. Einige Arten wie beispielsweise Manilkara gonavensis in Haiti und Manilkara spectabilis in Costa Rica sind vom Aussterben gefährdet, auch andere Arten sind bedroht und stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN<ref name="IUCN" />.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Manilkara zapota Blanco2.297-cropped.jpg
Illustration des Breiapfelbaumes (Manilkara zapota)

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Manilkara-Arten wachsen als Bäume und Sträucher. Sie enthalten Milchsaft. Die Rinde ist wollig behaart oder kahl.

Die wechselständig oft in rosettenartigen Büscheln an den Enden der Zweige stehenden Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die ledrigen Blattspreiten sind einfach mit gerundeter bis keilförmiger Basis und stumpfem bis zugespitztem oberen Ende. Die Blattflächen sind behaart oder kahl. Es sind meist zahlreiche parallele, wenig auffällige Seitennerven vorhanden. Es sind entweder keine Nebenblätter vorhanden oder sie fallen früh ab.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die langgestielten Blüten sitzen in Faszikeln oder seltener einzeln in Blattachseln oder an kahlen Knoten. Die meist zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und meist dreizählig. Es sind zwei ungleiche Kreise je meist drei, seltener zwei (nur bei einer Art) oder vier Kelchblättern vorhanden; sie sind außen oft dicht behaart. Die meist sechs Kronblätter sind an ihrer Basis röhrig verwachsen und jedes Kronblatt endet scheinbar tief dreilappig besitzt aber zwei Anhängsel. Die sechs fertilen Staubblätter sind relativ kurz und setzen am oberen Ende der Kronröhre an. Die Staubbeutel sind mit einer Länge von etwa 1,5 mm relativ kurz. Die fertilen Staubblätter wechseln sich mit den sechs kahlen, kronblattähnlichen, aufrechten oder eingekrümmten Staminodien oder seltener weiteren fertilen Staubblättern ab. Sechs bis 14 Fruchtblätter sind zu einem kahlen oder häufig flaumig behaarten, oberständigen, sechs- bis 14-kammerigen Fruchtknoten verwachsen.

Die kahlen, ellipsoiden bis mehr oder weniger kugeligen, fleischigen Beeren enthalten ein oder mehrere (bis zu zehn) Samen. Die seitlich abgeflachten (braunen) Samen enthalten reichlich Endosperm. Das Hilum ist lineal.

Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Manilkara ist in den Tropen weitverbreitet. Sie kommen von Florida über Mexiko, über Zentralamerika und die Karibischen Inseln bis Südamerika, sowie in Asien, Afrika und Madagaskar, sowie auf Pazifischen Inseln vor. Etwa 15 Arten kommen in Afrika vor. In Nordamerika kommen nur zwei Arten, beide nur in Florida vor.

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Manilkara wurde 1763 durch Michel Adanson in Familles des Plantes (Adanson), 2, S. 166, 574<ref name="biodiversitylibrary" /> aufgestellt. Typusart ist Manilkara kauki Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Dubard.<ref name="tropicos" /> Synonyme für Manilkara Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Adans. sind: Achras Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L., Chiclea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lundell, Eichleria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hartog, Mahea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pierre, Manilkariopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Gilly) Lundell, Mopania Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lundell, Murianthe Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Baill.) Aubrév., Muriea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hartog, Murieanthe Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Baill.) Aubrév., Nispero Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aubrév., Northiopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kaneh., Sapota Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mill., Shaferodendron Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gilly, Stisseria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Scop., Synarrhena Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fisch. & C.A.Mey. Die Gattung Manilkara gehört zur Tribus Sapoteae in der Unterfamilie Sapotoideae innerhalb der Familie Sapotaceae.<ref name="GRIN" />

Datei:Logging Bulletwood Berbice-Guyana JK.JPG
Balatabaum (Manilkara bidentata), gefällt
Datei:Manilkara dardanoi Ducke - Flickr - Alex Popovkin, Bahia, Brazil (25).jpg
Manilkara dardanoi, blühend
Datei:Manilkara dardanoi Ducke - Flickr - Alex Popovkin, Bahia, Brazil.jpg
Manilkara dardanoi, fruchtend
Datei:Khirni (Marathi- खिरणी) (4021478707).jpg
Manilkara hexandra
Datei:Frutos del níspero criollo.jpg
Manilkara huberi, Früchte
Datei:Cayos pict071.jpg
An den Zweigenden konzentrierte Laubblätter und Frucht von Manilkara jaimiqui am Naturstandort
Datei:Manilkara mochisia00.jpg
Manilkara mochisia
Datei:Manilkara zapota 05.JPG
Breiapfelbaum (Manilkara zapota)

Die Gattung Manilkara umfasst (je nach Autor etwa 50 bis) etwa 80 Arten<ref name="WCSP" />:

Nutzung[Bearbeiten]

Beispielsweise Manilkara celebica, Manilkara fasciculata, Manilkara hexandra, Manilkara kanosensis liefern Holz, das unter den Namen sawo (ID), sawah (MY), duyok-duyok (PH), sner (PG), khayah rgn (MM) gehandelt wird. Es ist nicht durch CITES-Bestimmungen geschützt.<ref name="Nutzhölzer" /> Das dichte und harte Holz wird zu Brückenpfählen, Radspeichen, Pfosten, Bahnschwellen etc. verarbeitet<ref name="FoNA" />.

Aus dem Milchsaft einiger Manilkara-Arten wird nicht-elastischer Gummi gewonnen. Der Extrakt aus den Samen wurde als Anthelminthikum und Augenheilmittel verwendet.<ref name="FoNA" />

Quellen[Bearbeiten]

  • Henri Alain Liogier: Descriptive Flora of Puerto Rico and Adjacent Islands. Band 4. La Editorial, 1995, ISBN 978-0-8477-2337-9, S. 141–144. Google-Book-Online.
  • M. A. Hyde, B. T. Wursten, & P. Ballings, 2011: Eintrag in der Flora of Zimbabwe.
  • Shugang Li & T. D. Pennington: Sapotaceae in der Flora of China: Volume 15, 1996, S. 206: Manilkara - Online. (Abschnitt Beschreibung)
  • Richard P. Wunderlin & R. David Whetstone: Manilkara in der Flora of North America: Volume 8, 2009, S. 234: Online. (Abschnitt Beschreibung)
  • Kamal Akhter Malik: Manilkara in der Flora of Pakistan: Online. (Abschnitt Beschreibung)
  • F. K. Kupicha: Sapotaceae in Flora Zambesiaca, Volume 7, 1983: Manilkara - Online.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.</ref> <ref name="tropicos">Manilkara bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="biodiversitylibrary"> Erstveröffentlichung eingescannt bei biodiversitylibrary.org.</ref> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> <ref name="IUCN"> „Manilkara“ in Suchmaske bei IUCN eingeben.</ref> <ref name="Nutzhölzer"> Eintrag bei Nutzhölzer von DELTA.</ref> <ref name="FoNA"> Richard P. Wunderlin & R. David Whetstone: Manilkara in der Flora of North America: Volume 8, 2009, S. 234: Online.</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Manilkara – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien