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Mantelkantensyndrom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Klassifikation nach ICD-10
G82.2 Paraparese
G83.1 Lähmung, Bein
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Das Mantelkantensyndrom ist eine Schädigung des Großhirnes im Bereich der Mantelkante im Gyrus praecentralis mit Parese und Sensibilitätsstörungen des Beines der Gegenseite, bei beidseitiger Schädigung Paraparese der Beine.<ref name=pschy>Willibald Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch, 266., aktualisierte Auflage, de Gruyter, Berlin 2014, ISBN 978-3-11-033997-0 Stichwort Mantelkantensyndrom</ref>

Ursachen[Bearbeiten]

Als Ursache kommen ein parasagittales Meningeom, Hirnmetastasen, eine Durchblutungsstörung aufgrund einer Ischämie oder eines Verschlusses der Arteria cerebri anterior oder einer Thrombose des Sinus sagittalis superior infrage.<ref name=pschy/>

Klinische Erscheinungen[Bearbeiten]

Klinische Hinweise sind:<ref>Amboss Wissen für Mediziner</ref><ref>Medizin-Lexikon</ref>

Ferner können mitunter Stuhlinkontinenz, bei beidseitiger Schädigung auch eine akute Querschnittssymptomatik auftreten.<ref>P. Schwenkreis, W. Pennekamp, M. Tegenthoff: Differenzialdiagnose der akuten und subakuten nichttraumatischen Querschnittslähmungen. In: Deutsches Ärzteblatt, Bd. 103, Nr. 44, S A 2948-54, 2006, Online</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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