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Manuel Lisa

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Datei:Manuel Lisa.jpg
Porträt von Manuel Lisa

Manuel Lisa (* 1772 in Vizekönigreich Neuspanien; oder in St. Louis<ref name=":0">Manuel Lisa. In: SHSMO Historic Missourians. Abgerufen am 21. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":1">Manuel Lisa | Missouri River, Native Americans, Entrepreneur | Britannica. 8. August 2026, abgerufen am 21. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":2">LISA, MANUEL (1772-1820) | Encyclopedia of the Great Plains. Abgerufen am 21. August 2026.</ref>; † Sommer 1820) war spanischer Pelzhändler in den USA.<ref name=":0" />

Leben[Bearbeiten]

Manuel Lisa war der Sohn von Maria Ignacia Rodriquez und Christobal de Lisa. Sein Vater arbeitete für die spanische Regierung. 1796 heiratete er Polly Charles Chew. Mit ihr bekam er zwei Söhne, Raymond und Manuel. 1799 ließ er sich mit seiner Familie in St. Louis nieder, das durch seine Lage nahe der Flüsse Missouri und Mississippi zum Zentrum des florierenden Pelzhandels wurde.<ref name=":0" /> Lisa wurde zu einem wichtigen Geschäftsmann und Pelzhändler in dieser Stadt.

1802 gewährte man ihm zwar das Handelsmonopol mit den Osage-Indianern, jedoch endete es das zwei Jahre später mit der Übertragung der staatlichen Hoheitsgewalt. Er erlangte die US-amerikanische Staatsbügerschaft, als das französische Louisanna 1803 von den Vereinigten Staaten gekauft wurde.<ref name=":1" /> Von 1803 bis 1804 belieferte er die Lewis-Clark Expedition.<ref>Manuel Lisa – Expert on the Missouri River – Legends of America. Abgerufen am 21. August 2026.</ref>

Lisa wurde ein Geschäftsmann in St. Louis. 1807 stellte er die Lisa-und-Drouillard-Expedition zusammen. Mit 42 Männern und dem Führer George Drouillard fuhr er den Missouri River hinauf bis an die Mündung des Bighorn Rivers. Dort errichteten sie eine Handelsstation, die sie nach Lisas Sohn Fort Raymond (auch Manuel's Fort genannt) nannten.<ref name=":0" /> Es war die erste derartige amerikanische Handelsstation im heutigen Montana.<ref>Willard: Lisa's Fur Trade Forts. In: Discover Lewis & Clark. 3. Juli 2021, abgerufen am 21. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nach seiner Rückkehr nach St. Louis gründete er mit den Chouteaus und anderen die Missouri Fur Company. Die Company konnte angesehene Trapper wie John Colter und Andrew Henry in ihre Dienste stellen. Entlang des Flusses gründeten sie Handelsposten für alle Indianer, die Handel treiben wollten, und erfüllten so die Bedürfnisse der Indianer. Außerdem gewährleisteten sie die freie Fahrt auf dem Fluss, während sie gleichzeitig Pelze sammelten.<ref name=":2" /> 1809 bauten Lisas Männer eine weitere Station, Fort Lisa, an der Mündung des Bighorn Rivers in den Missouri River im heutigen North Dakota, inmitten der feindlich gesinnten Blackfoot-Indianer.<ref name=":2" /> Bei verschiedenen Scharmützeln beim Fort starben mehrere Männer und Indianer. Aufgrund der stetigen Gefahren, die von den Blackfoot ausgingen, mussten sich die überlebenden Trapper unter Henrys Führung im Herbst zurückziehen. Als sein Unternehmen im Sommer 1810 aufgegeben wurde, hatte er nur dreißig Biberpelze angesammelt und zwanzig seiner Männer waren ums Leben gekommen.<ref name=":2" />

1812 errichtete Lisa ein drittes Fort, 20 km nördlich der heutigen Stadt Omaha, ebenfalls am Missouri River. Auch dieses nannte er Fort Lisa. Während des Kriegs von 1812 waren alle Handelsaktivitäten von St. Louis eingeschränkt, so auch der Pelzhandel. Nachdem seine erste Frau Polly 1817 gestorben war, heiratete er Mary Hempstead Keeney, die ihn nach Fort Lisa begleitete.<ref>Manuel Lisa. Abgerufen am 21. August 2026.</ref> Sie gilt als die erste weiße Frau, die das Indianergebiet entlang des Oberlaufs des Missouri-Flusses betrat.<ref>Mary Hempstead Lisa (1782-1869) – Find a Grave... Abgerufen am 21. August 2026.</ref>

Danach gründete Lisa 1819 eine zweite Missouri Fur Company mit denselben Zielen wie die erste. Doch noch bevor das Unternehmen ernsthaft arbeiten konnte, starb Lisa im Sommer 1820 in St. Louis und wurde auf dem späteren Bellefontaine-Friedhof beigesetzt.<ref name=":2" />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Manuel Lisa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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