Maputo (Fluss)
| Maputo Suthu, Usutu, Great Usutu, Lusutfu, Rio Maputo | ||||||||||||
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Der Maputo in Mosambik | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Lage | ||||||||||||
| Flusssystem | Maputo | |||||||||||
| Quellhöhe | ca. 1680 m | |||||||||||
| Mündung | Maputo-BuchtKoordinaten: 26° 11′ 13″ S, 32° 41′ 17″ O
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| Mündungshöhe | 0 m | |||||||||||
| Höhenunterschied | ca. 1680 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | ca. 4,8 ‰ | |||||||||||
| Länge | 347 km<ref>Global Composite Runoff Fieldson Observed River Dischargeand Simulated Water Balances</ref> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 29.970 km²<ref name=Eco>Managing Freshwater Ecosystems of International Water Resources – The Case of the Maputo River in Mozambique</ref> | |||||||||||
| Abfluss<ref name=Eco/> AEo: 29.970 km² an der Mündung |
MQ Mq |
120 m³/s 4 l/(s km²) | ||||||||||
| Abfluss am Pegel Madubula<ref name="Data"/> AEo: 28.500 km² |
NNQ (Min. Monat Ø) MNQ 1976–1979 MQ 1976–1979 Mq 1976–1979 MHQ 1976–1979 HHQ (Max. Monat Ø) |
14 m³/s 25,8 m³/s 103 m³/s 3,6 l/(s km²) 291 m³/s 494 m³/s | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Umpilusi, Lusushwana (Little Usutu), Mtsindzekwa (Mtendekwa), Nyetane | |||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Ngwempisi, Nkondo (Mkhondo), Mhlathuzane, Mhlatuze, Pongola | |||||||||||
| Durchflossene Stauseen | Westoe Dam | |||||||||||
| Kleinstädte | Luyengo, Sidvokodvo, Siphofaneni, Big Bend, Catuane, Salamanga, Bela Vista | |||||||||||
| Schiffbarkeit | Unterlauf<ref name="brit">Maputo River bei britannica.com (englisch), abgerufen am 29. September 2014</ref> | |||||||||||
Das Einzugsgebiet des Maputo | ||||||||||||
Der Maputo (auch Suthu, Usutu, Great Usutu, Lusutfu oder Rio Maputo) ist ein Fluss in Südafrika, Eswatini und Mosambik. Er ist rund 350 Kilometer lang und mündet in die Maputo-Bucht.
Teilweise werden Suthu/Great Usutu/Lusutfu und der südlich gelegene Pongola als Quellflüsse des Maputo betrachtet.<ref name="brit" />
Geographie[Bearbeiten]
Seine Quelle liegt in Mpumalanga, im weit östlich gelegenen Stufenland der Drakensberge (Drakensberg Escarpment) zwischen Ermelo und Amsterdam. Etwas westlicher davon entspringt der Vaal, der jedoch dem Oranje zufließt. Die Quelle des Suthu befindet sich auf einer Höhe von etwa 1680 Metern über dem Meeresspiegel. Der dortige Flussname Suthu soll sich auf früher dort lebende Basotho beziehen<ref>G. R. von Willig: Langs die Lebombo. J. L. van Schaik, Pretoria 1925, S. 175, 217.</ref> oder „Dunkelbrauner Fluss“ heißen.<ref>P. E. Raper: South African place names. Jonathan Ball, Johannesburg/Cape Town 2004, ISBN 1-86842-190-2.</ref> Im Oberlauf liegt bei Amsterdam die Talsperre Westoe Dam. Ihr Wasser wird unter anderem zur Kühlung in weiter westlich gelegenen Kohlekraftwerken genutzt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Beschreibung des Flusses ( vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) (englisch)</ref>
Der Fluss fließt ostwärts nach Eswatini, wo er meist als Lusutfu oder Great Usutu bezeichnet wird. Er ist der längste Fluss des Landes und teilt das Land in zwei etwa gleich große Teile. Durch den Lubowane Feeder Canal wird Wasser des Lusutfu in die Talsperre des Nebenflusses Mhlathuzane geleitet. Das Flusswasser wird unter anderem für eine Pulpefabrik genutzt. Im weiteren Verlauf passiert der Lusutfu die Stadt Big Bend, die nach einem Mäander des Flusses benannt ist. Mit 21 Metern über dem Meeresspiegel liegt der tiefste Punkt Eswatinis am Lusutfu. Er fließt weiter in östlicher Richtung durch eine 13 Kilometer lange Schlucht in den Lebombobergen, wo er zugleich Grenzfluss von Südafrika und Eswatini ist. Anschließend bildet er auf 20 Kilometern die Staatsgrenze zwischen Südafrika und Mosambik.
Am Ostende dieses Abschnitts mündet der größte Nebenfluss des Lusutfu, der Pongola. Dort befindet sich am Südufer das Ndumo Game Reserve. Schließlich fließt der Fluss als „Maputo“ weitere 80 Kilometer<ref name="brit" /> in nordöstlicher, dann nördlicher Richtung bis zum Süden der Maputo-Bucht, wo er bei Bela Vista als Ästuar in diese mündet. Der Maputo ist ab der Pongola-Mündung schiffbar.<ref name="brit" /> Östlich des Unterlaufs liegt die Maputo Elephant Reserve.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Einzugsgebiet[Bearbeiten]
Das Einzugsgebiet des Maputo erstreckt sich über drei Länder. Den kleinsten Anteil hat Mosambik mit 5 % der Fläche (1.630 km²). Südafrika umfasst mit 56 % (16.744 km²) den größten Teil. Die restlichen 39 % (11.597 km²) befinden sich in Eswatini.<ref name=Eco/>
Verträge[Bearbeiten]
Das Einzugsgebiet des Maputos ist sehr wasserreich und besitzt deshalb in den drei Anliegerstaaten für deren Wasserbedarf eine hohe Bedeutung. Das führte am 17. Februar 1983 in Pretoria zur Unterzeichnung einer trilateralen Vereinbarung, auf deren Grundlage ein Arbeitsgremium zur Koordinierung und Aufsicht über die gemeinsame Wassernutzung geschaffen wurde. Diese Aufgabe erfüllt seitdem das Tripartite Permanent Technical Committee, abgekürzt TPTC (deutsch etwa: Ständige Trilaterale Technische Kommission).<ref>Estudo Conjunto da Bacia do Rio Maputo. Joint Maputo River Basin Study (JMRBS). auf www.dwaf.gov.za (portugiesisch, englisch)</ref> Das Incomati and Maputo Agreement von 2002 stellte diese Vereinbarung und ihre Praxis auf eine aktualisierte Grundlage.<ref>Tripartite Interim Agreement for Co-Operation on the Protection and Substainable Utilisation of the Water Resources of the Incomati and Maputo Watercourses. S. 59. auf www.dwaf.gov.za (englisch)</ref>
Aufteilung[Bearbeiten]
Das Einzugsgebiet kann in neun Untereinzugsgebiete unterteilt werden. Diese teilen sich wie folgt auf:
| Fluss | EZG [km²] | Fläche Mosambik [km²] | Fläche Südafrika [km²] | Fläche Eswatini [km²] | Abfluss [m³/s]<ref name=Eco/> |
|---|---|---|---|---|---|
| Lusushwana | 1.390 | 264 | 1.126 | 13 | |
| Mpuluzi | 1.870 | 1.590 | 281 | 8 | |
| Usuthu | 5.970 | 60 | 955 | 4.955 | 19 |
| Ngwempisi | 3.570 | 2.071 | 1.499 | 16 | |
| Mkhondvo | 3.890 | 2.529 | 1.362 | 18 | |
| Ngwavuma | 2.130 | 234 | 1.896 | 6 | |
| Pongola | 9.580 | 9.101 | 479 | 37 | |
| Maputo | 1.570 | 1.570 | 3 | ||
| Maputo gesamt | 29.970 | 1.630 | 16.744 | 11.597 | 120 |
Hydrologie[Bearbeiten]
Die Abflussmenge des Flusses wurde am Pegel Madubula, zur vor der Mündung, zwischen den Jahren 1976 und 1979, in m³/s gemessen.<ref>An Assessment of Hydrological and Land Use Characteristics Affecting River‐Coast Interactions in the West Indian Ocean Region, Seite 40</ref><ref name="Data">Center for Sustainability and the Global Environment - SAGE</ref>
Sonstiges[Bearbeiten]
Der Fluss Maputo war für die Umbenennung der mosambikanischen Stadt Lourenço Marques in Maputo namensgebend. Sie liegt jedoch rund 20 Kilometer nördlich des Flusses, auf der anderen Seite der Maputo-Bucht.
Nach dem Flussnamen Usutu ist das Usutu-Virus benannt.
Weblinks[Bearbeiten]
- Beschreibung und Karte des Einzugsgebietes. auf www.icp-confluence-sadc.org (englisch)
- Beschreibung des Westoe Dam. auf www.dwaf.gov.za (englisch)
- J. Beuster, F. A. Clarke: Joint Maputo River Basin Water Resources Study – Moçambique, Swaziland and South Africa. Report 2 / 2006. auf www.dwaf.gov.za (PDF; englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Qualitätssicherung Geographie:Nachweise fehlen
- Fluss in Afrika
- Fluss in Südafrika
- Fluss in Mosambik
- Fluss in Eswatini
- Fluss in der Provinz KwaZulu-Natal
- Fluss in der Provinz Mpumalanga
- Grenze zwischen Eswatini und Mosambik
- Grenze zwischen Eswatini und Südafrika
- Grenze zwischen Mosambik und Südafrika
- Grenzfluss
- Geographie (Region Manzini)
- Geographie (Lubombo)