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Marbella

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Datei:Marbella from La Concha, Andalucia, Spain - Sept 2009.jpg
Wappen Karte von Spanien
90x140px|alt=|Wappen von Marbella
Basisdaten
Land: Spanien Spanien
Autonome Gemeinschaft: AndalusienDatei:Bandera de Andalucía.svg Andalusien
Provinz: Málaga
Comarca: Vorlage:Metadaten Comarca ES
Gerichtsbezirk: Vorlage:Metadaten Gerichtsbezirk ES
Koordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 36° 31′ N, 4° 53′ WKoordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city 36° 31′ N, 4° 53′ W
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Einwohner: Vorlage:Einwohnerzahl Wikidata (Stand: Vorlage:Wikidata-Einbindung)<ref>Instituto Nacional de Estadística Municipal Register of Spain</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „strong“ Einw./km²
Postleitzahl(en): 29600
Gemeindenummer (INE): 29069 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Nächster Flughafen: Málaga (Aeropuerto de Málaga, 43 km)
Verwaltung
Amtssprache: Kastilisch
Bürgermeisterin: María Ángeles Muñoz Uriol (PP)
Website: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.

Marbella ist eine Großstadt im Süden Spaniens an der Costa del Sol in der Provinz Málaga. Die Provinz gehört zur autonomen Gemeinschaft Andalusien.

Marbella hat Vorlage:Einwohnerzahl Wikidata Einwohner (Stand: Vorlage:Einwohnerzahl-Stand Wikidata), darunter 38.195 Ausländer. Unter diesen befinden sich 5824 Briten und 4587 Marokkaner als stärkste Ausländergruppen. Daneben leben in Marbella auch 2561 Deutsche, 1196 Niederländer, 158 Österreicher und 130 Schweizer als Residenten (Stand: Volkszählung Januar 2013).<ref name="CSN">Costa del Sol Nachrichten Nr. 662 vom 11. Juni 2009, Seiten 47/48</ref>

Marbella war einst ein Ort des Jetsets<ref>Hartmut U. Hallek: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Annette Prosinger: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Der Jetset von MarbellaSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Michael Steingruber: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> und gilt bis heute als gehobener Ort.

Geographie[Bearbeiten]

Die Stadtgemeinde Marbella liegt 57 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Málaga an der Küste des Mittelmeeres. Sie ist Bestandteil der Comarca Costa del Sol Occidental. Das Vorlage:Str replace km² große Gemeindegebiet grenzt an die Gemeinden Estepona, Benahavís, Istán, Ojén und Mijas.

Untergliedert ist die Gemeinde in die Stadtbezirke Nueva Andalucía, Puerto Banús, San Pedro de Alcántara und Las Chapas. Auf dem Gemeindegebiet von Marbella finden sich zahlreiche Siedlungen, die sich teilweise im Privatbesitz von Eigentümergemeinschaften befinden, wie beispielsweise Bosquemar oder Marbesa.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet von Marbella war schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Davon zeugen prähistorische Funde in der Höhle Pecho Redondo in der Sierra Blanca. Auch im Stadtteil Las Chapas, in Coro de Correa, wurden Spuren früher menschlicher Besiedlung entdeckt.

Der Ort Marbella wurde durch die Phönizier als Handelsplatz gegründet. Im 3. Jahrhundert v. Chr. kam das Gebiet unter die Herrschaft des Römischen Reiches. An der Mündung des Río Verde sind die Reste einer römischen Villa aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. erhalten. Teile der römischen Siedlung Cilniana, von Historikern der Stadt Salduba zugeordnet, wurden im Stadtteil San Pedro de Alcántara entdeckt.

Der Name Marbellas ist erstmals der Zeit der Mauren dokumentiert, wird aber von Emilio Nieto Ballester als romanisch klassifiziert, aus den Elementen marba (kleiner kristalliner Quellsee) und dem Diminutivsuffix -ella.<ref>Emilio Nieto Ballester: Breve diccionario de topónimos españoles. Madrid 1997, S. 230 f.</ref> Aus dieser Herrschaftsepoche sind noch Burgreste und zwei Verteidigungstürme erhalten. Im Zuge der Reconquista wurde das Gebiet von Marbella 1485 von den Katholischen Königen von Kastilien und Aragon erobert. Populär ist die Volks- oder Pseudoetymologie, Isabella I. habe beim Anblick der eroberten Stadt und des Meeres Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ausgerufen.

Im 19. Jahrhundert lebten Marbella und seine Umgebung von der Landwirtschaft, insbesondere vom Anbau von Zuckerrohr, und vom Abbau von Eisenerz.

Mitte des 20. Jahrhunderts begann in Marbella die Entwicklung des Tourismus. Anfang der 1950er-Jahre erwarben besonders Alfonso von Hohenlohe, Mario von Szavost<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> und Max Graf Khevenhüller große Landflächen, um sie zu vermarkten. Bereits 1954 eröffnete Hohenlohe im damaligen Dorf Marbella das Marbella-Club-Hotel. Danach entstanden mehrere Urbanisationen und Apartmentanlagen. Viele Prominente, darunter in den 1970er-Jahren auch der spätere König Fahd von Saudi-Arabien, ließen sich Villen in und um Marbella errichten.<ref name="CSN" /> In der Boulevardpresse tauchten unter der Rubrik Marbella folgende Prominente auf: Aristoteles Onassis, Guy de Rothschild, Artur Rubinstein, Audrey Hepburn, Sean Connery, Gina Lollobrigida, Gunter Sachs, Brigitte Bardot, Richard Burton, Omar Sharif, Edward Kennedy und Gunilla von Bismarck.<ref>Christian Mayer, Conde Rudis Welt. Der Marbella Club war jahrzehntelang der Treffpunkt der Reichen und Schönen – ein Ortstermin mit dem ehemaligen Direktor, Rudolf Graf von Schönburg, in Süddeutsche Zeitung vom 1. Oktober 2009</ref>

Marbellaskandal[Bearbeiten]

Im Jahr 1991 wurde der Bauunternehmer und Präsident des Fußballvereins Atlético Madrid, Jesús Gil, mit großer Mehrheit zum Bürgermeister gewählt. Die von ihm gegründete Partei Unabhängige Liberale Gruppe (auf Spanisch GIL abgekürzt) war mit dem Versprechen angetreten, die Straßenkriminalität zu bekämpfen und den internationalen Glamour zurückzubringen. Während seiner Amtszeit erfuhr die Stadt einen beachtlichen Bau- und Investitionsboom, aber nachdem häufig Bau- und Umweltauflagen ignoriert worden waren, wurden schließlich die neueren Pläne durch die andalusische Regierung gestoppt. Im Jahr 2002 wurde Gil verhaftet und musste von seinem Bürgermeisteramt zurücktreten: Er wurde beschuldigt, öffentliche Mittel der Stadt in seinen Fußballverein investiert zu haben.

Auch unter seinen Nachfolgern Julián Muñoz und Marisol Yagüe entspannte sich die politische Lage nicht. Im Jahr 2006 wurde schließlich der Stadtrat von der spanischen Zentralregierung aufgelöst, da 19 Stadtratsmitglieder wegen Korruptionsverdacht verhaftet wurden. Die Gesamtsumme der geflossenen Gelder belief sich nach vorsichtigen Schätzungen auf mindestens 2,4 Milliarden Euro.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 7. April 2023 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot</ref> Es wurde gegen 96 Personen Anklage erhoben.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Wappen[Bearbeiten]

Datei:Marbella Spain.svg
Stadtflagge

Beschreibung: Im blauen Wappenschild ein gezinntes, gestuftes, goldenes Kastell mit blauem Durchgang und zweimal zwei blauen Fenstern über drei silbernen Wellenbalken stehend und von einem aus fünf goldenen, mit den Spitzen nach unten zeigenden, gefächerten und geschnürten Pfeilbündel links und einem senkrecht stehenden goldenen Armbrustjoch mit gerissener Sehne auf der heraldisch rechten Seite begleitet.

Auf dem Schild ruht eine goldene Krone.

Deutsche in Marbella[Bearbeiten]

Den drittgrößten Ausländeranteil in Marbella bilden, nach Briten und Marokkanern – weit vor den Menschen skandinavischer Herkunft –, die Deutschen.

Die Deutsche Schule in der Provinz Málaga befindet sich in Elviria, einem Vorort von Marbella etwa zehn Kilometer von der Stadtmitte entfernt. Sie führt auch zur deutschen Hochschulreife. Sie verfügt sowohl über einen Kindergarten als auch über eine Grundschule. In den weiterführenden Klassen werden Hauptschüler, Realschüler und Gymnasiasten unterrichtet. Neben dem deutschen Lehrangebot werden die Schüler darüber hinaus auch auf Spanisch unterrichtet.

Sehenswürdigkeiten in und um Marbella[Bearbeiten]

Die Stadt verfügt über mehrere Jachthäfen (u. a. Puerto Banús) und einen Fischereihafen. Im benachbarten San Pedro de Alcántara, das auf das römische Silniana zurückgeht, finden sich antike Mosaike und Thermalbäder sowie die Überreste einer frühchristlichen Basilika aus dem 4. Jahrhundert.

Marbella-Bogen[Bearbeiten]

Datei:El arco de Marbella.jpg
Marbella-Bogen mit Blick stadteinwärts

Der Bogen von Marbella (El arco de Marbella) wurde auf Bestreben des damaligen Bürgermeisters Jesús Gil im Jahr 1991 erbaut und im Jahr 1992 eröffnet. Heute ist er ein Wahrzeichen der Stadt, gilt als touristischer Anziehungspunkt und gehört zu den meistfotografierten Bauwerken der Gemeinde.

Sein Zwillingsbogen, der am Ende der Gemeinde, in San Pedro Alcántara, stand, musste hingegen aufgrund der Untertunnelung dieses Bereichs abgerissen werden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Weitere Sehenswürdigkeiten:

  • Altes Stadtzentrum mit Rathaus aus dem 16. Jahrhundert
  • Altertümliche Kirche Iglesia de la Encarnación
  • Aquapark
  • Arabische Mauer
  • Bonsaimuseum
  • Gravurmuseum Museo del Grabado Español Contemporáneo
  • Boulevard Avenida del Mar mit Skulpturen von Salvador Dalí
  • Krokodilpark (Cocodrilo Park)
  • Playa de la Bajadilla (Strand)
  • Playa de Fontanilla (Strand)
  • Torre Ladrones (Wachturm)

Verkehr[Bearbeiten]

Marbella liegt an der Autobahn AP-7 (Autopista del Mediterráneo), die als Teil der Europastraße 15 Marbella mit der gesamten Costa del Sol sowie Málaga, der spanischen Westküste und Frankreich verbindet. Obwohl Marbella eine Großstadt ist, ist Marbella nur über die Straße erreichbar; es gibt jedoch Planungen, die Bahnstrecke Málaga–Fuengirola nach Marbella zu verlängern.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Bekannte Einwohner, die in Marbella verstorben sind[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

  • Marbella ist auch Namensgeber eines Kleinwagens, siehe Seat Marbella.

Weblinks[Bearbeiten]

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Belege[Bearbeiten]

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang Alhaurín de la Torre | Alhaurín el Grande | Antequera | Benalmádena | Coín | Estepona | Frigiliana | Fuengirola | Marbella | Málaga | Mijas | Nerja | Rincón de la Victoria | Ronda | Torremolinos | Vélez-Málaga Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

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