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Marc Racicot

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Datei:Marc Racicot 2008.JPG
Marc Racicot (2008)

Marc F. Racicot (* 24. Juli 1948 in Thompson Falls, Montana) ist ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei. Er war von 1993 bis 2001 Gouverneur des Bundesstaates Montana.

Werdegang[Bearbeiten]

Marc Racicot verbrachte seine Kindheit in Libby. Bis 1970 besuchte er das Carroll College in Helena. Nach einem Jurastudium an der Law School der University of Montana wurde er 1973 als Anwalt zugelassen. Danach trat er in die US-Armee ein und wurde in Deutschland stationiert. Dort war er militärischer Staatsanwalt.

Racicot ist mit Theresa Barber verheiratet. Das Paar hat fünf Kinder.

Politischer Aufstieg[Bearbeiten]

Nach seiner Heimkehr im Jahr 1976 wurde er stellvertretender Staatsanwalt im Missoula County. Im Jahr 1977 wurde er stellvertretender Justizminister (Attorney General) von Montana und gleichzeitig Sonderstaatsanwalt für schwierige Fälle. Im Jahr 1988 wurde er dann selbst Justizminister seines Staates. 1992 wurde er Gouverneur von Montana. Er gewann mit 51 % der Stimmen gegen die demokratische Kandidatin Dorothy Bradley. 1996 kandidierte Racicot erneut für das Amt. Chet Blaylock, welcher als Gegenkandidat aufgestellt wurde, starb noch vor der Wahl am 23. Oktober 1996.<ref>Montana Candidate Dies Before Debate. In: The New York Times vom 24. Oktober 1996 (englisch, abgerufen am 26. November 2014).</ref> Der Wahlkampf der Demokraten wurde von Judy Jacobson fortgeführt. Racicot gewann die Wahl mit 79 % der Stimmen.

Gouverneur von Montana und weiteres Leben[Bearbeiten]

Racicots insgesamt achtjährige Amtszeit begann am 4. Januar 1993. In dieser Zeit wurde die Staatsverschuldung von 200 Millionen Dollar in einen Überschuss von 22,4 Millionen Dollar verwandelt. Daraufhin konnte er die Abgabenlast der Bürger vermindern. Allerdings stiegen die Energiekosten aufgrund einiger Umstrukturierungen auf diesem Gebiet, die der Gouverneur in die Wege geleitet hatte. In seiner Zeit wurden auch einige Sozial- und Arbeitsgesetze überarbeitet.

Von 2002 bis 2003 führte Racicot den Vorsitz im Republican National Committee, der Parteiorganisation der Republikaner.

Von Juni 2005 bis Februar 2009 war er Präsident der American Insurance Association (AIA), einer Interessensgemeinschaft der amerikanischen Versicherungen.<ref>AIA Names Former Montana Gov. Marc Racicot as President. In: Insurance Journal. 12. Juni 2005, abgerufen am 13. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Racicot Steps Down; Pusey Takes Helm as Insurer Group's CEO. In: Insurance Journal. 13. November 2008, abgerufen am 13. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Raciot ist kritisch gegenüber Donald Trump und wird der Never-Trump-Bewegung zugerechnet.<ref>Bernard Goldberg: One of life’s great mysteries: Why would any conservative vote for Biden?, The Hill vom 19. Oktober 2020</ref> Er erklärte vor der Wahl 2016, dass er nicht für Trump stimmen würde. Es würden ihm die notwendigen transzendental Werte fehlen und seine Politik sei unvereinbar mit dem republikanischen Parteiprogramm.<ref>Kathie Reilly: Meet the Republican Officials Who Aren't Voting for Donald Trump, Time vom 9. August 2016</ref> Er rief vier Jahre später bei der Präsidentschaftswahl 2020 zur Wahl von Joe Biden und bei der Senatswahl 2024 zur Wahl des Demokraten Jon Tester auf. Zur Kongresswahl 2026 sprach er eine Wahlempfehlung für den Demokraten Sam Forstag im 1. Kongresswahlbezirk Montanas aus.<ref>Hunter Woodall: Former RNC chair backs Democrat in coveted Montana district, MS NOW vom 4. September 2026</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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