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Marcel Baschet

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Datei:Marcel Baschet 1918.jpg
Marcel Baschet 1918

Marcel-André Baschet (* 5. August 1862 in Gagny (Département Seine-et-Oise); † 28. Dezember 1941 in Paris) war ein französischer Porträtmaler und Illustrator.

Leben[Bearbeiten]

Marcel Baschet wurde 1862 geboren als zweiter Sohn des Kunstredakteurs Ludovic Baschet (1834–1909) und dessen Ehefrau Julie Antoinette Elise, geb. Vendryes (1837–1892).

Seine Ausbildung begann er 1879 in Paris an der Académie Julian bei Jules Lefebvre.<ref>Liste der Lehrer und Schüler der Académie Julian – Marcel Baschet</ref> Danach war er an der École des Beaux Arts bei Gustave Boulanger. Für sein Bild Ödipus verurteilt Polyneikes erhielt er 1883 den Grand Prix de Rome. Dieses Stipendium ermöglichte ihm von 1884 bis 1887 den Aufenthalt an der französischen Akademie in Rom in der Villa Medici.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Periodo: 1884–1887 Villa Medici, (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. August 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.villamedici.it Académie de France</ref><ref>Liste chronologique des arrivées et des séjours des pensionnaires à l’Académie de France à Rome de 1666 à 1969. In: Dictionnaire biographique des pensionnaires de l’Académie de France à Rome : Annexe III. S. 490 f. (Online).</ref>

Baschet wurde 1889 Lehrer an der Académie Julian. Für sein Porträt des Schriftstellers Henri Rochefort gewann er 1908 die Medaille d’honneur im Salon des Artistes Francais. 1898 wurde er zum Ritter der Ehrenlegion (Légion d’honneur) ernannt, 1913 zum Commandeur. 1913 wurde er auch zum Mitglied der Académie des Beaux-Arts (Stuhl 6 der Sektion (I) für Malerei) gewählt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Les Académiciens de 1795 à nos jours (Memento vom 4. Dezember 2010 im Internet Archive): Mitglieder der Académie des Beaux-Arts</ref>

Von 1907 bis 1941 hatte Baschet sein Atelier in 21, Quai Voltaire im 7. Arrondissement,<ref>Le Quai Voltaire im Portal paristoric.com</ref> eine Gedenktafel erinnert daran.

Familie[Bearbeiten]

Marcel Baschet war ab 1888 verheiratet mit Jeanne Guillemeteau, sie hatten den Sohn Paul Baschet (1888–1966) und eine Tochter. Baschet selbst hatte drei Geschwister; die Brüder René Baschet (1860–1949), von 1904 bis 1944 Direktor der Zeitschrift L’Illustration und Jacques Baschet (1872–1952), Kunsthistoriker sowie die Schwester Andrée Baschet (1875–1950). Der Vater Ludovic Baschet (1834–1909) war neben seiner Tätigkeit als Kunstredakteur noch Maler, Galerist und Herausgeber der Zeitschriften Panorama und La Revue illustrée.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Datei:Baschet, André Marcel - Ödipus verurteilt Polyneikes - 1883.jpg
Ödipus verurteilt Polyneikes, 1883
Datei:Claude Debussy by Marcel Baschet 1884.jpg
Claude Debussy, 1884

Gemälde[Bearbeiten]

  • Œdipe condamne Polynice, 1883, (l’École des Beaux-Arts de Paris)
  • Family Reunion at the Home of Madame Adolphe Brisson, 1893, Öl auf Leinwand, 212 × 238 cm, (Musée national du château de Versailles)<ref>Abbildung im Portal bridgemanimages</ref>
  • Ma famille ou Portrait de famille, 1898, Öl auf Leinwand, 309 × 247 cm (Musée Sainte-Croix, Poitiers)<ref>Abbildung, Musée Sainte-Croix, Poitiers</ref>

Porträts[Bearbeiten]

Schüler (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Marcel Baschet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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