Marcus Hassaeus
Marcus Hassaeus (latinisiert), auch Marcus Hasse (* 15. Mai 1549<ref name="LBMV" /> in Havelberg; † 9. Januar 1620 in Rostock) war ein deutscher Philologe, Philosoph und Hebraist. Er wirkte als Hochschullehrer und Rektor an der Universität Rostock.
Leben[Bearbeiten]
Marcus Hasse wurde 1549 „am Montag nach Jubilate“<ref>Johann Bernhard Krey: Andenken an die Rostockschen Gelehrten … (siehe Literatur)</ref> als Sohn des Bürgermeisters Joachim Hasse und seiner Frau Katharina Salemann geboren. Er studierte an den Universitäten in Wittenberg, 1571 in Rostock<ref>Eintrag Sommersemester 1571, Nr. 44 im Rostocker Matrikelportal.</ref> und anschließend in Frankfurt (Oder), wo er 1577 zum Magister artium promoviert wurde. Weitere Studien führten ihn nach Leipzig und erneut nach Rostock. 1580 wurde er an der Rostocker Universität in die Philosophische Fakultät recipiert.<ref>Eintrag Wintersemester 1579/1580, Philosophische Fakultät, Nr. 11 im Rostocker Matrikelportal.</ref> Als Nachfolger von Anton Bocatius wurde er zum rätlichen Professor Paedagogicus für christliche Katechese und lateinische Sprache am Pädagogium (Michaelis-Kollegium) berufen und daneben Inspektor des Kollegs. 1584 wurde er an der Phil. Fakultät rätlicher ordentlicher Professor der Moral. Ab 1593 wurde er herzoglicher Professor der Hebräischen Sprache und christlichen Katechese. Diese Position hatte er bis zu seinem Tode inne. Hasse verwaltete zehnmal das Dekanat, zweimal das Rektorat sowie dreimal das Pro-Rektorat. Ab 1610 war er zudem Senior der Akademie. Die Trauerrede der Universität wurde von Thomas Lindemann d. Ä. gehalten.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Register Personen und Körperschaften ( des Vorlage:IconExternal vom 30. September 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Landesbibliographie MV.</ref>
Marcus Hasse war ab 1579 verheiratet mit Anna Schröder († 1613) und in zweiter Ehe ab 1614 mit Katharina Flindt.<ref name="LBMV">Register Personen und Körperschaften (siehe Weblinks).</ref> Über Nachkommen finden sich keine Quellen.
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Literatur[Bearbeiten]
- Johann Bernhard Krey: Andenken an die Rostockschen Gelehrten aus den drei letzten Jahrhunderten. Band 4, Adler, Rostock 1814, S. 14 (books.google.de).
- Hassaeus (Marcus). In: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Band 12, Leipzig 1735, Sp. 723.
- Vorlage:JöcherGelehrten
Weblinks[Bearbeiten]
- Literatur über Marcus Hassaeus in der Landesbibliographie MV
- Druckschriften von und über Marcus Hassaeus im VD 16.
- Druckschriften von und über Marcus Hassaeus im VD 17.
- Eintrag zu Marcus Hassaeus im Catalogus Professorum Rostochiensium
- Eintrag zu Marcus Hassäus im Register Personen und Körperschaften, Landesbibliographie MV
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hassaeus, Marcus |
| ALTERNATIVNAMEN | Hasse, Marcus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Philologe, Philosoph und Hebraist |
| GEBURTSDATUM | 15. Mai 1549 |
| GEBURTSORT | Havelberg |
| STERBEDATUM | 9. Januar 1620 |
| STERBEORT | Rostock |
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