Zum Inhalt springen

Mareike Wegener

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Mareike Wegener (* 1983 in Borken) ist eine deutsche Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Filmproduzentin.

Leben[Bearbeiten]

Mareike Wegener wurde im westfälischen Münsterland geboren und wuchs nahe der niederländischen Grenze auf, wo ihr Vater, der Musiker Eckhard Wegener, ein Jazz-Lokal betrieb.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Wegener im Interview (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. November 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/thewgnews.com The WG News + Arts, September 2009</ref> Nach dem Abitur arbeitete sie als Schnittassistentin für einen großen Film- und Fernsehateliersbetrieb in Hamburg, bevor sie 2003 das Studium der Audiovisuellen Medien an der Kunsthochschule für Medien Köln aufnahm. Im Rahmen dieses Studiums entstanden erste Regiearbeiten, u. a. der Kurzfilm Haarteile (2005).<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Link zum Film (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/film.khm.de mit begleitendem Text, Website der KHM</ref> Wegener studierte später an The New School in New York Dokumentarfilm und Medienwissenschaften, bevor sie ihr Studium in Deutschland mit dem Diplom beendete. Ihre Abschlussarbeit, der Dokumentarfilm Al Hansen. The Matchstick Traveller (2008) wurde im Januar 2009 in den New Yorker Anthology Film Archives uraufgeführt.<ref>http://www.alhansen.net/matchstick.htm</ref>

2009 erhielt Wegener das Gerd-Ruge-Stipendium zur Recherche ihres Dokumentarfilmvorhabens Mark Lombardi – Kunst und Konspiration, das im folgenden Jahr in New York gedreht wurde. Der Film über den im Jahr 2000 verstorbenen Künstler Mark Lombardi, der in seinen diagrammartigen Zeichnungen die belegbaren Verbindungen zwischen Politik, (Finanz-)Wirtschaft und organisierter Kriminalität zur bedrohlichen Schönheit verwob,<ref>Wegener im Interview Filmmaker Magazine, September 2012</ref> feierte 2012 seine Uraufführung beim Max-Ophüls-Preis und lief anschließend unter anderem beim Sheffield Doc/Fest, Planete+Doc (Warschau), Brooklyn Film Festival und Zurich Film Festival. In den USA lief der Film unter seinem englischen Titel Mark Lombardi – Death-Defying Acts of Art and Conspiracy im Museum of Modern Art.<ref>Katherine Brooks in Huffington Post, September 2012</ref> Im Mai 2012 wurde der Film in die deutschen Kinos gebracht.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Januar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.realfictionfilme.de</ref>

Gemeinsam mit Hannes Lang und Carmen Losmann gründete Wegener 2012 die Produktionskooperative Petrolio. Wegener und Lang, die seit dem Studium miteinander kooperieren,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Lang und Wegener über PEAK (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/revolver-film.blogspot.de Revolver (Blog), März 2013</ref> stellten 2014 den Kinodokumentarfilm I Want To See The Manager fertig, der seine Festivalpremiere beim dänischen CPH:DOX feierte und am 3. September 2015 in den deutschen Kinos startete.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. August 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.realfictionfilme.de</ref> Petrolio veröffentlichte 2019 den kurzen Dokumentarfilm Riafn, der unter der Regie von Hannes Lang entstand und seine Uraufführung beim Visions du Réel feierte. 2020 folgte Carmen Losmanns abendfüllender Dokumentarfilm Oeconomia, der im Rahmen der 70. Internationale Filmfestspiele Berlin in der Sektion Forum uraufgeführt wurde. Mareike Wegeners Kurzfilm „X“, ein Ahnenritual zu Ehren der Geister des Ruhrgebiets, feierte im Mai 2021 Premiere im Deutschen Wettbewerb der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen<ref>Rückblick Kurzfilmtage 2021. Abgerufen am 23. November 2021.</ref> und erhielt eine Nominierung für den Deutschen Kurzfilmpreis<ref name=":0">Zwölf Kurzfilme nominiert. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. März 2023; abgerufen am 23. November 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutscher-kurzfilmpreis.de</ref>. Ihr erster abendfüllender Kinospielfilm Echo wurde 2022 zur Berlinale eingeladen.

Mareike Wegener nahm unter anderem an der Documentary Campus Masterschool, TFL Next – Feature Film vom Torino Film Lab<ref>TorinoFilmLab | TFL Next - Feature Film 2023. Abgerufen am 25. September 2023.</ref> und Emerging Producers beim Internationalen Dokumentarfilmfestival Jihlava<ref>Profil in der EP Database. Emerging Producers, abgerufen am 25. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> teil. 2022 nahm sie eine Lehrtätigkeit als Gastprofessorin im Bereich Dokumentarfilm im DocNomads-Master-Programm an der LUCA School of Arts in Brüssel auf.<ref>Lehrenden-Profil Mareike Wegener. Doc Nomads, abgerufen am 25. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Filmografie[Bearbeiten]

Regisseurin und Autorin[Bearbeiten]

  • 2005: Haarteile (Doku-Kurzfilm) auch Schnitt
  • 2006: Ecke-Erdtrabant (Doku-Kurzfilm) auch Schnitt
  • 2009: Al Hansen. The Matchstick Traveller (Dokumentarfilm) auch Schnitt
  • 2010: Gartenträume (Doku-Serie für Arte; Regie 1 Folge: Kräuterblüte in Kastelruth)
  • 2012: Mark Lombardi – Kunst und Konspiration (Dokumentarfilm) auch Schnitt
  • 2021: X (Kurzfilm) auch Schnitt
  • 2022: Echo (Spielfilm) auch Schnitt

Co-Autorin[Bearbeiten]

Produzentin[Bearbeiten]

  • 2014: I Want To See The Manager (Dokumentarfilm, Regie: Hannes Lang)
  • 2019: Riafn (Doku-Kurzfilm, Regie: Hannes Lang)
  • 2020: Oeconomia (Dokumentarfilm, Regie: Carmen Losmann)
  • 2021: X (Kurzfilm, Regie: Mareike Wegener)
  • 2022: Echo (Spielfilm, Regie: Mareike Wegener)
  • 2025: Wolkenfabrik (Doku-Kurzfilm, Regie: Hannes Lang)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein