Maresi Riegner
Maresi Riegner (* 1991 in Wien<ref name="muk">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien: Maresi Riegner ( vom 15. September 2016 im Internet Archive). Abgerufen am 15. September 2016.</ref>) ist eine österreichische Schauspielerin.
Leben[Bearbeiten]
Maresi Riegner studierte ab 2013 gemeinsam mit Valentin Postlmayr Schauspiel an der Konservatorium Wien Privatuniversität (seit November 2015 Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien), das Studium schloss sie 2017 ab.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Studiengang Schauspiel der MUK: Absolventen ( vom 19. August 2019 im Internet Archive). Abgerufen am 11. November 2017.</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Newcomer des deutschsprachigen Films: Maresi Riegner ( vom 15. September 2016 im Internet Archive). Abgerufen am 15. September 2016.</ref> Mit Valentin Postlmayr hat sie eine gemeinsame Tochter.<ref>Lara Peters: Maresi Riegner: Aus diesen Filmen und Serien kennt man die Schauspielerin. In: fuersie.de. 3. Dezember 2024, abgerufen am 3. Dezember 2024.</ref>
Film und Fernsehen[Bearbeiten]
Ihr Filmdebüt gab sie 2012 in Endlich Weltuntergang von Regisseurin Barbara Gräftner, 2013 war sie in Bad Fucking von Harald Sicheritz zu sehen. 2014 spielte sie im Tatort und den CopStories, außerdem verkörperte sie im Fernsehfilm Eine Liebe für den Frieden Marie von Suttner, die Nichte der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner. Im Filmdrama Uns geht es gut von Regisseur Henri Steinmetz, das im Jänner 2016 in die deutschen Kinos kam, hatte sie ihre erste Hauptrolle. Eine weitere Hauptrolle hatte sie in Egon Schiele: Tod und Mädchen, wo sie Gerti Schiele, die jüngere Schwester von Egon Schiele, darstellte.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Noah Saavedra und Maresi Riegner spielen Hauptrollen in "Egon Schiele" ( vom 15. September 2016 im Internet Archive). Artikel vom 21. August 2015, abgerufen am 15. September 2016.</ref> 2016 stand sie für Barbara Alberts Film Licht vor der Kamera.<ref>Filmfonds Wien - Licht. Abgerufen am 15. September 2016.</ref>
2020 wurde sie mit dem Max Ophüls Preis für den besten Schauspielnachwuchs für ihre Rolle in Irgendwann ist auch mal gut (Regie: Christian Werner) ausgezeichnet.<ref name="sr100">Johannes Maria Schmit gewinnt Max Ophüls Preis für "Neubau". In: sr.de. 25. Januar 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Januar 2020; abgerufen am 25. Januar 2020.</ref> In der schweizerisch-deutsch-österreichischen Koproduktion Monte Verità – Der Rausch der Freiheit (2021) von Stefan Jäger übernahm sie die Hauptrolle der zweifachen Mutter Hanna Leitner, die das Sanatorium am Schweizer Monte Verità aufsucht und dort ihre Leidenschaft für die Fotografie entdeckt.<ref>Christoph Schelb: Erster Trailer zur Schweizer Grossproduktion «Monte Verità» mit Max Hubacher und Joel Basman. In: outnow.ch. 11. Juni 2021, abgerufen am 12. Juni 2021.</ref> In der Ende 2021 erstmals ausgestrahlten Folge Wunder gibt es immer wieder der Krimireihe Tatort mit dem Münchner Ermittlerduo Batic und Leitmayr und Corinna Harfouch als Klosterschwester Barbara war sie als Schwester Antonia zu sehen.<ref>Oliver Armknecht: Tatort: Wunder gibt es immer wieder. In: film-rezensionen.de. 19. Dezember 2021, abgerufen am 20. Dezember 2021.</ref>
Theater[Bearbeiten]
Im Oktober 2016 spielte sie unter der Regie von Sandra Cervik ihre erste Hauptrolle am Theater als Helen Keller in The Miracle Worker von William Gibson am Theater im Zentrum, der zweiten Spielstätte des Theaters der Jugend.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Theater der Jugend: The Miracle Worker ( vom 21. Februar 2017 im Internet Archive). Abgerufen am 13. Oktober 2016.</ref> Im Mai 2017 feierte sie am Theater in der Josefstadt als Hedvig in Die Wildente von Henrik Ibsen Premiere.<ref>diepresse.com: Highlight: Maresi Riegner. Artikel vom 26. April 2017, abgerufen am 4. Mai 2017.</ref> 2018 debütierte sie am Stadttheater Klagenfurt als Cecily in Ernst ist das Leben (Bunbury) und am Theater an der Wien als Puck in A Midsummer Night’s Dream von Benjamin Britten.<ref>Kleine Zeitung: Vorhang auf für "Bunbury" im Stadttheater. Artikel vom 8. Februar 2018, abgerufen am 9. Februar 2018.</ref> Im Juni und Juli 2018 stand sie bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf unter der Regie von Michael Sturminger erneut als Cecily Cardew in Ernst ist das Leben (Bunbury) von Elfriede Jelinek nach Oscar Wilde auf der Bühne.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Sommerspiele Perchtoldsdorf: Ernst ist das Leben (Bunbury) ( vom 23. Juni 2018 im Webarchiv archive.today). Abgerufen am 23. Juni 2018.</ref> Bei den Salzburger Festspielen debütierte sie 2017 in Kasimir und Karoline in einer Textfassung von 600 HIGHWAYMEN, 2019 spielte sie in Sommergäste von Maxim Gorki an der Seite von Marie-Lou Sellem als Marja Lwowna deren Tochter Sonja.<ref>Sommergäste. Abgerufen am 1. August 2019.</ref><ref>Maresi Riegner. Abgerufen am 1. August 2019.</ref>
Seit der Spielzeit 2019/20 ist Riegner Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater.<ref>Maresi Riegner beim Burgtheater Wien, abgerufen am 7. März 2025</ref> Im Oktober 2019 debütierte sie im Kasino am Schwarzenbergplatz des Burgtheaters als Cissie in der Uraufführung von Wie versteckt man einen Elefanten? nach dem Roman The Great Elephant Chase von Gillian Cross.<ref>Zwei Waisenkinder und ein Elefant auf abenteuerlicher Flucht. In: Kurier.at. 21. Oktober 2019, abgerufen am 21. Oktober 2019.</ref> Am Akademietheater stand sie im Mai 2021 in Strindbergs Fräulein Julie in der Titelrolle auf der Bühne.<ref name="vol6995002">Neustart im Akademietheater: "Fräulein Julie" im Badezimmer. In: VOL.at. 20. Mai 2021, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 26. Mai 2021. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> In Am Ziel von Thomas Bernhard spielte sie im Herbst 2022 am Kasino am Schwarzenbergplatz an der Seite von Dörte Lyssewski deren Tochter.<ref>Familienringschlacht mit Cognac. In: faz.net. 18. Oktober 2022, abgerufen am 21. Oktober 2022.</ref> 2025 verkörperte sie in der Uraufführung von bumm tschak oder der letzte henker von Ferdinand Schmalz bei den Bregenzer Festspielen in Koproduktion mit dem Akademietheater die Rolle der Flo.<ref>WIEN / Akademietheater. BUMM TSCHAK ODER DER LETZTE HENKER. In: onlinemerker.com. 8. September 2025, abgerufen am 10. September 2025.</ref><ref>bumm tschak oder der letzte henker. In: bregenzerfestspiele.com. Abgerufen am 10. September 2025.</ref>
Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]
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- 2012: Endlich Weltuntergang (Regie Barbara Gräftner)
- 2013: Bad Fucking (Kinofilm)
- 2013: CopStories – Jössas! (Fernsehserie)
- 2014: Tatort: Paradies (Fernsehreihe)
- 2014: Eine Liebe für den Frieden – Bertha von Suttner und Alfred Nobel (Fernsehfilm, Regie: Urs Egger)
- 2015: Uns geht es gut (Kinofilm)
- 2015: Vorstadtweiber (Fernsehserie, eine Episode)
- 2015: SOKO Wien – Unter Haien (Fernsehserie)
- 2016: Egon Schiele: Tod und Mädchen (Kinofilm)
- 2017: Licht (Kinofilm)
- 2019: Ein Dorf wehrt sich (Fernsehfilm)
- 2020: Irgendwann ist auch mal gut (Fernsehfilm)
- 2020: Der Altaussee-Krimi: Letzter Kirtag (Fernsehreihe)
- 2020: Landkrimi – Das Mädchen aus dem Bergsee (Fernsehreihe)
- 2021: Monte Verità – Der Rausch der Freiheit (Spielfilm)
- 2021: Tatort: Wunder gibt es immer wieder (Fernsehreihe)
- 2021: Schachnovelle (Kinofilm)
- 2022: Gift (Kurzfilm)
- 2022: Tatort: Das Tor zur Hölle (Fernsehreihe)
- 2022: Broll + Baroni – Für immer tot (Fernsehfilm)
- 2023: Sisi & Ich
- 2024: Kafka (Fernsehserie)
- 2024: Engel mit beschränkter Haftung (Fernsehfilm)
- 2026: Die Blutgräfin
Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten]
- 2017: Österreichischer Filmpreis – Nominierung in der Kategorie Beste weibliche Hauptrolle für Egon Schiele: Tod und Mädchen<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Nominierungen Österreichischer Filmpreis 2017 ( vom 14. Dezember 2016 im Internet Archive). Abgerufen am 14. Dezember 2016.</ref>
- 2017: Nestroy-Theaterpreis – Auszeichnung in der Kategorie Bester Nachwuchs – weiblich für ihre Darstellung der Helen Keller in The Miracle Worker am Theater der Jugend und der Hedvig in Die Wildente am Theater in der Josefstadt<ref name="nachrichten2732973">Oberösterreichische Nachrichten: Nestroy-Preise: Felix Hafner und Maresi Riegner bester Nachwuchs. Artikel vom 13. November 2017, abgerufen am 13. November 2017.</ref>
- 2018: Österreichischer Filmpreis – Auszeichnung in der Kategorie Beste weibliche Nebenrolle für Licht<ref>Kurier: Österreichischer Filmpreis: Alberts "Licht" der große Favorit. Artikel vom 6. Dezember 2017, abgerufen am 6. Dezember 2017.</ref><ref name="oe-filmpreis2018">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Österreichischer Filmpreis 2018: Preisträger ( vom 31. Januar 2018 im Internet Archive). Abgerufen am 31. Jänner 2018.</ref>
- 2018: Outstanding Artist Award für Darstellende Kunst<ref name="OTS_20181120_OTS0129">Kunstminister Gernot Blümel verleiht outstanding artist awards. OTS-Meldung vom 20. November 2018, abgerufen am 20. November 2018.</ref>
- 2020: Max Ophüls Preis für den besten Schauspielnachwuchs für ihre Rolle in Irgendwann ist auch mal gut<ref name="sr100" />
- 2022: Österreichischer Filmpreis – Nominierung in der Kategorie Beste weibliche Nebenrolle für Schachnovelle<ref>Österreichischer Filmpreis: Nominierungen 2022. In: oesterreichische-filmakademie.at. Abgerufen am 5. Mai 2022.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:IMDb/1
- Maresi Riegner bei filmportal.de
- Maresi Riegner bei Crew United
- Maresi Riegner bei der Agentur Schneider Berlin
- Maresi Riegner auf der Website der Salzburger Festspiele
- Maresi Riegner auf der Website des Burgtheaters
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
Vorlage:Klappleiste/Anfang 2000: Birgit Minichmayr | 2001: Georg Staudacher und Mareike Sedl | 2002: Johanna Wokalek | 2003: Gertrud Drassl | 2004: Xaver Hutter | 2005: Stefano Bernardin | 2006: Nuran David Calis | 2007: Katharina Straßer | 2008: Sebastian Wendelin | 2009: Gerrit Jansen | 2010: Sarah Viktoria Frick | 2011: Franziska Hackl | 2012: Miloš Lolić | 2013: Stefan Rosenthal | 2014: Raphaela Möst | 2015: Stefanie Reinsperger und Benedikt Paulun | 2016: Julia Gräfner und Luka Dimic | 2017: Maresi Riegner und Felix Hafner | 2018: Lara Sienczak und Peter Fasching | 2019: Anna Rieser und Moritz Beichl | 2020: Bérénice Hebenstreit und Mathias Spaan | 2021: Paula Nocker und Gregor Schulz | 2022: Rieke Süßkow und Felix Kammerer | 2023: Tommy Fischnaller-Wachtler und Selma Kay Matter | 2024: Irem Gökçen und Leonie Lorena Wyss | 2025: Pauline Großmann und Lena Riemer Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Riegner, Maresi |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 1991 |
| GEBURTSORT | Wien |
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