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Marga Swoboda

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Marga Swoboda (* 15. April 1955 in Düns; † 20. November 2013 in Wien)<ref name="bischofberger">Conny Bischofberger: Adieu, liebe Marga! Kronen Zeitung, 22. November 2013, abgerufen am 13. Januar 2014.</ref> war eine österreichische Journalistin und Kolumnistin.

Leben[Bearbeiten]

Swoboda, Tochter einer Fabriksarbeiterin und eines Straßenkehrers und Totengräbers,<ref name="oe24">Lungenkrebs: Marga Swoboda ist tot. oe24.at, 21. November 2013, abgerufen am 15. Januar 2014.</ref> verließ die Schule vor der Reifeprüfung und fing einige Volontariate z. B. in Werbeagenturen, Heiratsinstituten<ref name="noeorf">Die Journalistin kocht deftig. orf.at, abgerufen am 15. Januar 2014.</ref> oder dem St. Galler Tagblatt an. Danach schrieb sie neun Jahre, bis Anfang der 1980er Jahre, bei der Neuen Vorarlberger Tageszeitung in allen Ressorts, ehe sie nach Wien ging und dort als freie Mitarbeiterin bei WIENER und bei Basta arbeitete sowie für die ganze Woche, den Kurier und das Profil schrieb.<ref name="Presse">Marga Swoboda: Die Frau fürs Menschliche ist tot. DiePresse.com, 22. November 2013, abgerufen am 15. Januar 2014.</ref>

Bevor sie zur Kronen Zeitung wechselte und dort 21 Jahre lang tätig war,<ref>„Krone“-Kolumnistin Marga Swoboda gestorben. orf.at, 22. November 2013, abgerufen am 13. Januar 2014.</ref> war sie von 1986 bis 1988 die erste Chefredakteurin der Frauenzeitschrift WIENERIN.<ref>Wir sind 250! wienerin.at, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2014; abgerufen am 15. Januar 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/typischich.at</ref> In der ersten Ausgabe vom Mai 1986<ref name="erstausgabe">Marga Swoboda (1955–2013). wienerin.at, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2014; abgerufen am 16. Januar 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/typischich.at</ref> schrieb sie einen Kommentar mit dem Titel „Mein Gott, Schwester Johanna“ und nahm damit Bezug auf die damalige erste Frauenstaatssekretärin Johanna Dohnal, welche die Gründung der WIENERIN ablehnte und ein Interview verweigerte.<ref>Mein Gott, Schwester Johanna. wienerin.at, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2014; abgerufen am 16. Januar 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/typischich.at</ref>

Bei der Kronen Zeitung leitete sie bald die Redaktion der Krone Bunt und schrieb in über zwei Jahrzehnten 8.339 Kolumnen unter dem Titel Tag für Tag, die letzte vier Tage vor ihrem Tod.<ref name="bischofberger" /> Ihre Entscheidung, Anfang der 1990er Jahre zur Kronen Zeitung, einer Boulevardzeitung, zu gehen und nicht mehr zu wechseln, wurde Swoboda oft vorgehalten. Sie selbst wollte aber nicht für einen elitären Kreis schreiben, sondern „auf breiter Basis eine gewisse Art von Toleranz üben“.<ref name="Presse" />

Swoboda war mit dem österreichischen Schauspieler Fritz Hammel liiert<ref name="noeorf" /> und hatte fünf Kinder: Fabian, Moritz, Simon, Bernhard und Fanny.<ref name="bischofberger" /> Sohn Bernhard und Tochter Fanny (früh am plötzlichen Kindstod) sind bereits verstorben.<ref name="Presse" /> Sie lebte in Liechtenstein und Wien.<ref name="noeorf" />

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1986: Joseph-Roth-Preis für die Reportage „Bei den Mostschädeln“, erschienen im November 1985 im Trend.<ref>Erich Vogel: Literarischer Journalismus und die Zeitung: Eine historische und empirische Annäherung mit besonderer Berücksichtigung des Feuilletons und der Reportage. Grin Verlag, München 2010, ISBN 978-3-640-50435-0.</ref>
  • Österreichischer Verkehrssicherheitspreis vom Kuratorium für Verkehrssicherheit.<ref name="noeorf" />
  • Sicherheitspreis vom Kuratorium sicheres Österreich.<ref name="noeorf" />

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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