Zum Inhalt springen

Marianne Würdinger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Marianne Würdinger (* 24. Februar 1934 in Kelheim-Affecking als Marianne Kremler; † 16. Mai 2025<ref name=":0">Traueranzeige</ref>) war eine deutsche Politikerin (CSU).

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Würdinger war als Hausfrau tätig, verheiratet und Mutter zweier Kinder.

Sie engagierte sich ehrenamtlich in vielen Vereinen und Institutionen, unter anderem als Vorsitzende des Hilfswerks für Nerven- und Gemütskranke in Niederbayern und stellvertretende Vorsitzende des Studienzentrums für Ost-West-Probleme e.V., außerdem gehörte sie den Beiräten der öffentlichen Stiftung "Aventinum – Stiftung für Altbayern" sowie der Weltenburger Akademie an und war Mitglied im Verein "Haus für das Leben" Straubing.

Politik[Bearbeiten]

Würdinger war von 1972 bis 1987 Stadträtin in Kelheim<ref name=":0" />. 1973 wurde sie Vorsitzende der Frauen-Union im Bezirksverband Niederbayern, von 1978 bis 2002 war sie Kreisrätin in Kelheim.<ref name=":1">Verdienstmedaille in Gold | Landkreis Kelheim. Abgerufen am 3. Juli 2026.</ref> Von 1974 bis 1982 war sie Bezirksrätin im Bezirkstag Niederbayern. Ab 1975 war sie stellvertretende Vorsitzende des CSU-Bezirksverbands Niederbayern, ferner war sie Schriftführerin beim Wehrpolitischen Arbeitskreis der CSU und nach 1985 Mitglied bei den Christdemokraten für das Leben (CDL).

Von 1982 bis 1994 war sie Mitglied des Bayerischen Landtags.

1994 gehörte sie der 10. Bundesversammlung an, welche Roman Herzog zum Bundespräsidenten wählte.

Ehrungen[Bearbeiten]

Der Landkreis Kelheim verlieh ihr die Verdienstmedaille in Gold.<ref name=":1" />

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein