Zum Inhalt springen

Marinefernmeldeschule

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:MfS2005.jpg
Haupteingang der MFmS, 2005

Marinefernmeldeschule
— MFmS —


Internes Verbandsabzeichen
Aktiv 15. Juli 1956 bis 2002
Staat Flagge von Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr
Teilstreitkraft Datei:Bundeswehr Logo Marine with lettering.svg Deutsche Marine
Standort Flensburg
Führung
Letzter Kommandeur Kapitän zur See Helmut Erb

Die Marinefernmeldeschule (kurz MFmS) wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von der neu gegründeten Bundeswehr in Flensburg-Mürwik eingerichtet. Vorgänger der Schule war die Nachrichtenschule, von der sie die Gebäude übernahm.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 15. Juli 1956 wurden die Gebäude der ehemaligen Nachrichtenschule von der Marinefernmeldeschule übernommen. Sie war dem Marinefernmeldekommando/Kommando der Marineführungsdienste bzw. dem Admiral der Marineführungsdienste und ab 1. Oktober 1973 dem Amtschef des Marineamts unmittelbar unterstellt. An der Marinefernmeldeschule fand die Fachausbildung für Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften statt. Sie umfasste Bedienung und Wartung von Fernmeldegerät und Ausbildung in Fernmeldeverfahren, Schlüsseldienst sowie Schiffs- und Flugzeugerkennungsdienst.

Am 1. Januar 1973 wurde das Marineausbildungsbataillon 1 in Eckernförde-Carlshöhe nach seiner Auflösung zum 31. Dezember 1972 zur „Lehrgruppe Grundausbildung“ der Marinefernmeldeschule umgegliedert. Die Grundausbildung umfasste die Verwendungsreihen Fernmeldebetrieb (21) und -aufklärung (22), Fernmeldetechnik (25), Signalbetrieb (27), Sprechfunkaufklärung (29) und Datenverarbeitungsbetriebsdienst (66).

Im September 2002 wurde die Fernmeldeschule geschlossen,<ref>BM 20 – Marineschulen. Bundesarchiv-Militärarchiv, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Januar 2015; abgerufen am 13. Januar 2015.</ref> nachdem der Standort in Eckernförde bereits 2001 aufgegeben worden war.<ref>Carlshöhe – gestern & heute, abgerufen am 9. Juli 2016.</ref> Die Ausbildung wurde zu einem Teil an die Marinetechnikschule in Parow und zum anderen Teil an die Marineoperationsschule in Bremerhaven verlagert und integriert.<ref>Marinefernmeldeschule, abgerufen am 14. Dezember 2014.</ref><ref>Tradition der Marinetechnikschule. Peter Kieschnick, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. August 2016; abgerufen am 16. August 2016 (private Website).</ref><ref>Schule für Strategische Aufklärung der Bundeswehr: Chronik der Kaserne. (PDF; 334 kB) In: Streitkräftebasis. Bundeswehr, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. September 2016; abgerufen am 15. August 2016.</ref> Kurz nach der Schließung der Fernmeldeschule bezog die Schule für Strategische Aufklärung der Bundeswehr das Gelände, das heute eine Außenstelle des Ausbildungszentrums CIR ist. Ein aufgestellter Bootsmast auf einem der Gebäude erinnert weiterhin an die ehemalige Präsenz der Marine.

Ehemalige[Bearbeiten]

Bekanntester ehemaliger Schüler der Fernmeldeschule ist Mike Krüger, der 1973 bei den Fernmeldern des Flottenkommandos in Meierwik seine Grundausbildung ableistete und anschließend zum Gastenlehrgang an die Schule in Mürwik kam. In der Freizeit musizierte er dort zusammen mit seinen fünf Stubenkameraden, von denen drei ebenfalls Gitarre spielten konnten. Im Anschluss leistete er zusammen mit seinen Stubenkameraden den restlichen Wehrdienst als Funker des Marinefliegergeschwader 1 in Jagel ab, wo er beispielsweise das Lied Ich bin Bundeswehrsoldat, ein toller Typ schrieb.<ref>Mike Krüger mit Till Hoheneder: Mein Gott, Walther – Das Leben ist oft Plan B. Piper, München 2015, ISBN 978-3-492-05695-3 (Kap. „Nüchtern betrachtet, war es besoffen besser“).</ref><ref>Colla Schmitz: Supernase beim Bund. (PDF; 2,88 MB) In: aktuell. Bundeswehr, 18. Januar 2016, S. 12, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Februar 2016; abgerufen am 10. August 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswehr.de</ref>

Kommandeure[Bearbeiten]

Nr. Name von bis Bemerkung
01 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle zunächst mit der Aufstellung beauftragt
02 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
03 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
04 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
05 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
06 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
07 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
08 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
09 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
10 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
11 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Marinefernmeldeschule – Kategorie ohne Dateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Koordinaten: 54° 48′ 37,9″ N, 9° 27′ 28,7″ O

 {{#coordinates:54,8105205|9,4579781|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=Marinefernmeldeschule, Mürwiker Straße 203, Flensburg
   |region=DE-SH
   |type=landmark
  }}

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Marineschule Mürwik (MSM) | Marineunteroffizierschule (MUS) | Marineversorgungsschule (MVS) | Marineunterwasserwaffenschule (MUWWaS) | Marineartillerieschule (MArtS) | Marinewaffenschule (MWaS) | Marinefernmeldeschule (MFmS) | Marineortungsschule (MOS) | Marineküstendienstschule (MKüDstS) | Technische Marineschule (TMS I und TMS II)

Selbständige Lehrgruppen: Seemannschaftslehrgruppe (im Marinestützpunkt Borkum) | Marinefliegerlehrgruppe | Lehrgruppe Systemausbildung (im Kommando Marineführungssysteme) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Vorlage:Klappleiste/Ende