Marius Funk
| Marius Funk | ||
| Datei:Marius funk.jpg Marius Funk (2015)
| ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 1. Januar 1996 | |
| Geburtsort | Aalen, Deutschland | |
| Größe | 187 cm | |
| Position | Tor | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 2000–2009 | FV 08 Unterkochen | |
| 2009–2010 | 1. FC Heidenheim | |
| 2010–2015 | VfB Stuttgart | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2015–2016 | VfB Stuttgart II | 7 (0) |
| 2016–2022 | SpVgg Greuther Fürth | 13 (0) |
| 2016–2022 | SpVgg Greuther Fürth II | 39 (0) |
| 2022–2025 | FC Ingolstadt 04 | 95 (0) |
| 2025–2026 | Energie Cottbus | 34 (0) |
| 2026– | VfB Stuttgart | 0 (0) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 2010 | Deutschland U15 | 1 (0) |
| 2012–2013 | Deutschland U17 | 7 (0) |
| 2013–2014 | Deutschland U18 | 2 (0) |
| 2014–2015 | Deutschland U19 | 10 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: Saisonende 2025/26 | ||
Marius Funk (* 1. Januar 1996 in Aalen) ist ein deutscher Fußballtorwart. Er steht beim VfB Stuttgart unter Vertrag und ist ehemaliger Juniorennationalspieler.
Karriere[Bearbeiten]
Verein[Bearbeiten]
In der Jugend wechselte Funk 2009 vom FV 08 Unterkochen zum 1. FC Heidenheim. Ein Jahr später ging Funk in das Nachwuchsleistungszentrum des VfB Stuttgart. In der Saison 2012/13 gewann Funk mit den Stuttgartern die Deutsche U17-Meisterschaft. Zur Spielzeit 2015/16 wurde er in den Kader der zweiten Mannschaft des VfB befördert. Am 25. Juli 2015 gab Funk mit dem VfB Stuttgart II am ersten Spieltag der Saison 2015/16 in der 3. Liga gegen Dynamo Dresden sein Profidebüt. Es kamen weitere sechs Einsätze hinzu, am Ende der Saison stieg die Stuttgarter Reserve als Tabellenletzter aus der 3. Liga ab.
Funk wechselte daraufhin zum Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Dort war er Ersatztorhüter hinter Stammkeeper Sascha Burchert und kam gelegentlich für die zweite Mannschaft des Vereins in der Regionalliga Bayern zum Einsatz. Anfang Mai 2020 wurde der Vertrag des Torwarts bis Juni 2022 verlängert.<ref>Erste Vertragsentscheidungen, sgf1903.de, abgerufen am 9. Mai 2020</ref> 2021 stieg er mit der Mannschaft in die Bundesliga auf. Zum Saisonbeginn 2021/22 war Funk in der Bundesliga weiterhin die Nummer zwei hinter Stammtorhüter Sascha Burchert, wurde aber als Torhüter für die Spiele im DFB-Pokal festgelegt. Dort schied das Kleeblatt jedoch bereits in der ersten Runde gegen den SV Babelsberg 03 aus.<ref>Kicker: Dankos Elfmeter bringt Babelsberg die Pokal-Sensation. In: Kicker.de. Olympia-Verlag GmbH, 7. August 2021, abgerufen am 19. April 2022 (deutsch).</ref> Ab dem siebten Spieltag gegen Köln verdrängte er Burchert als Nummer 1 im Tor der Franken.<ref>Michael Fischer: Funk für Burchert: Fürths Trainer erklärt den Torwartwechsel in Köln. In: nordbayern.de. 2. Oktober 2021, abgerufen am 27. September 2022.</ref> Er spielte daraufhin acht Partien in der Bundesliga, ehe er sich im Dezember 2021 verletzte und für rund drei Monate ausfiel.<ref>Kristian Dordevic: Funk nach langer Verletzungspause wieder im Mannschaftstraining. In: ligainsider.de. 15. März 2022, abgerufen am 27. September 2022.</ref> Seinen Stammplatz verlor er daraufhin an den im Winter neuverpflichteten Andreas Linde und absolvierte nach seiner Rückkehr kein Spiel mehr. Am Saisonende stieg die Mannschaft zurück in die zweite Liga ab.
Eine Verlängerung seines im Sommer 2022 auslaufenden Vertrags in Fürth lehnte Funk ab<ref>Michael Fischer: Abschied nach sechs Jahren: Marius Funk verlässt Fürth im Sommer. In: nordbayern.de. 19. April 2022, abgerufen am 27. September 2022.</ref> und schloss sich für die folgende Saison dem Drittligisten FC Ingolstadt 04 an.<ref>Neuverpflichtung für das Tor: Schanzer holen Marius Funk. In: fcingolstadt.de. 18. Mai 2022, abgerufen am 19. Mai 2022 (deutsch).</ref> Dort wurde er Stammtorhüter. Mit der Mannschaft gewann er 2024 den bayerischen Landespokal. Im Sommer 2025 verließ Funk den FC Ingolstadt 04.<ref>FC Ingolstadt verabschiedet sechs Spieler um Testroet – Wechsel auch im Trainerteam. In: transfermarkt.de. 6. Mai 2025, abgerufen am 20. Juli 2025.</ref> Im September 2025 schloss er sich Energie Cottbus an.<ref>Neuen Keeper gefunden - FC Energie Cottbus e.V. Abgerufen am 5. September 2025.</ref> In Cottbus wurde er ebenfalls Stammtorhüter und erreichte mit der Mannschaft am Saisonende als Tabellen-Zweiter den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nach dem Aufstieg verließ er jedoch den Verein im Sommer 2026 wieder und kehrt zur Saison 2026/27 zu seinem Jugendverein VfB Stuttgart zurück.<ref>Marius Funk kehrt zum VfB zurück. In: vfb.de. 25. Mai 2026, abgerufen am 1. Juni 2026.</ref>
Nationalmannschaft[Bearbeiten]
Zwischen 2010 und 2015 durchlief Funk verschiedene deutsche Juniorennationalmannschaften von der U15 bis zur U19 und bestritt dabei insgesamt 20 Länderspiele. In der Qualifikation zur U17-Europameisterschaft 2013 stand er im Tor des U17-Nationalteams von Deutschland. Für die U18-Nationalelf absolvierte Funk am 14. November 2013 gegen die Niederlande und am 16. April 2014 gegen England zwei Spiele. Bei der U19-Europameisterschaft 2015 war er der Stammtorhüter der U19-Nationalmannschaft und schied mit ihr als Gruppenletzter aus.
Erfolge[Bearbeiten]
- Deutscher B-Junioren-Meister: 2013 (VfB Stuttgart)
- Aufstieg in die 1. Bundesliga: 2021 (SpVgg Greuther Fürth)
- Aufstieg in die 2. Bundesliga: 2026 (Energie Cottbus)
- Bayerischer Pokalsieger: 2024 (FC Ingolstadt 04)
Privates[Bearbeiten]
Sein älterer Bruder Patrick (* 1990) war ebenfalls als Profifußballer aktiv.<ref>Auf dem Sprung. In: VfB Stuttgart. 31. Januar 2015, abgerufen am 22. Oktober 2022 (deutsch).</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank
- Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Ameen al-Dakhil | Lorenz Assignon | Fabian Bredlow | Jeff Chabot | Ermedin Demirović | Justin Diehl | Stefan Drljača | Bilal El Khannouss | Chris Führich | Marius Funk | Ramon Hendriks | Luca Jaquez | Finn Jeltsch | Atakan Karazor | Jamie Leweling | Jarzinho Malanga | Maximilian Mittelstädt | Nikolas Nartey | Dženan Pejčinović | Grischa Prömel | Leo Sauer | Dennis Seimen | Yanik Spalt | Angelo Stiller | Leonidas Stergiou | Tiago Tomás | Deniz Undav [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: | Josha Vagnoman | Ertuğrul Yiğit | Dan-Axel Zagadou
Cheftrainer: Sebastian Hoeneß
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Funk, Marius |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballtorhüter |
| GEBURTSDATUM | 1. Januar 1996 |
| GEBURTSORT | Aalen, Deutschland |