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Marius Steinhauser

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Marius Steinhauser
Marius Steinhauser
Marius Steinhauser, Juli 2026
Spielerinformationen
Spitzname „Steini“
Geburtstag 6. Februar 1993 (33 Jahre)
Geburtsort Karlsruhe, Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutschland deutsch
Körpergröße 1,87 m
Spielposition Rechtsaußen
Wurfhand links
Vereinsinformationen
Verein Rhein-Neckar Löwen Rhein-Neckar Löwen
Trikotnummer 19
Vereine in der Jugend
von – bis Verein
2007–2011 DeutschlandDeutschland TSV 05 Rot
2011–2012 DeutschlandDeutschland HG Oftersheim/Schwetzingen
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
2012–2017 DeutschlandDeutschland Rhein-Neckar Löwen
2017–2022 DeutschlandDeutschland SG Flensburg-Handewitt
2022–2026 DeutschlandDeutschland TSV Hannover-Burgdorf
2026– DeutschlandDeutschland Rhein-Neckar Löwen
Nationalmannschaft
Debüt am 2. November 2012
gegen Portugal Portugal U21
  Spiele (Tore)
Deutschland Deutschland U21 7 (16)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kaderliste Deutschland Junioren vom 15. März 2013 (Memento vom 9. April 2013 im Internet Archive)</ref>
Stand: 3. August 2026

Marius Steinhauser (* 6. Februar 1993 in Karlsruhe) ist ein deutscher Handballspieler. Der Rechtsaußen spielte 2012 bis 2017 und seit Sommer 2026 für die Rhein-Neckar Löwen in der Bundesliga.

Karriere[Bearbeiten]

Marius Steinhauser wuchs in einer großen Handballfamilie auf. Wie sein Vater spielte er jedoch zunächst viele Jahre aktiv Fußball. Sein Onkel Bernd, der ebenfalls professionell Handball spielte, motivierte ihn im Alter von 14 Jahren es mal mit dem Handball beim TSV 05 Rot auszuprobieren. Nach einer guten Ausbildung in den Jugendklassen des TSV Rot wechselte der 1,87 Meter große Linkshänder 2011 zur HG Oftersheim/Schwetzingen (HGOS), mit der er 2012 mit 241 Toren in 22 Spielen Torschützenkönig in der A-Jugend-Bundesliga wurde.<ref>Marius Steinhauser: Verzögerter Raketenstart in Richtung Erfolg. In: Podcast Filterfrei. 3. September 2024, abgerufen am 26. Juni 2026.</ref> Zudem spielte er in der Saison auch bei den HGOS-Männern in Baden-Württemberg-Liga und erzielte dort 99 Tore.<ref>Spielerportrait Marius Steinhauser. In: Rhein-Neckar-Loewen.de. Abgerufen am 26. Juni 2026.</ref>

Ab Sommer 2012 stand Steinhauser beim Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen unter Vertrag<ref>Talent Steinhauser freut sich auf die Löwen. In: Rhein-Neckar-Loewen.de. 30. März 2012, abgerufen am 26. Juni 2026.</ref> und gewann mit der Mannschaft 2013 den EHF Europa Pokal. Im März 2013 erlitt er bei einem EHF-Cup-Spiel in der vorletzten Spielminute einen Kreuzbandriss im rechten Knie. Während der Reha zog er sich im August 2013 erneut dieselbe Verletzung im selben Knie zu.<ref>Ganz bitter: Marius Steinhauser erleidet erneut Kreuzbandriss. In: Rhein-Neckar-Loewen.de. 5. August 2013, abgerufen am 26. Juni 2026.</ref> Dennoch wurde seine Vertragslaufzeit vorzeitig bis 2016 verlängert.<ref>Löwen bauen auf „Steini“. In: Rhein-Neckar-Loewen.de. 13. Oktober 2013, abgerufen am 26. Juni 2026.</ref> Nachdem Steinhauser im Mai 2014 beim Abschiedsspiel von Oliver Roggisch sein Comeback gab, erlitt er während der Saisonvorbereitung in einem Testspiel Ende Juli 2014 mit dem Riss des Innenmeniskus seine dritte schwere Verletzung im rechten Knie.<ref>Marius Steinhauser bleibt Pechvogel der Löwen. In: Rhein-Neckar-Loewen.de. 28. Juli 2014, abgerufen am 26. Juni 2026.</ref> Im November 2014 absolvierte er nach anderthalb Jahren Ausfallzeit wieder sein erstes Pflichtspiel und wurde mit dem Team Vizemeister. In der folgenden Saison 2015/16 holte Steinhauser mit den Löwen die Deutscher Meisterschaft und gewann im August 2016 den DHB-Supercup. Den deutschen Meistertitel konnte er mit dem Team in der Saison 2016/17 verteidigen. International spielte er nach seinem Comeback mit den Löwen drei Saisons in der EHF Champions League.

Im Sommer 2017 wechselte Marius Steinhauser zur SG Flensburg-Handewitt.<ref>Marius Steinhauser wechselt zur SG Flensburg-Handewitt. In: Rhein-Neckar-Loewen.de. 18. Januar 2017, abgerufen am 26. Juni 2026.</ref> Mit seinem neuen Verein konnte er ebenfalls in den Saisons 2017/18 und 2018/19 zweimal hintereinander die Deutsche Meisterschaft und 2019 den Supercup gewinnen. International spielte er mit den Flensburgern in allen fünf Saisons in der Champions League und erreichte viermal das Viertelfinale.

Zur Saison 2022/23 wechselte er zur TSV Hannover-Burgdorf<ref>Steinhauser wechselt von Flensburg nach Hannover. In: kicker.de. 20. Dezember 2021, abgerufen am 27. Juni 2026.</ref> und wurde dort bereits in seinem ersten Jahr zum Mannschaftskapitän ernannt. Am 6. April 2025 gelangen ihm 16 Tore, davon vier per Siebenmeter, im Spiel gegen Frisch Auf Göppingen.<ref>Hannover verpasst gegen Göppingen Sprung an die Spitze. handball-world.news, 6. April 2025, abgerufen am 6. April 2025.</ref> International trat er mit den Recken in der Saison 2023/24 (Playoffs) und 2025/26 (Viertelfinale) in der EHF European League an.

Im August 2025 wurde bekannt, dass Marius Steinhauser ab der Saison 2026/27 zu den Rhein-Neckar Löwen zurückkehren wird.<ref>Steini’s coming home. In: Rhein-Neckar-Loewen.de. 4. August 2025, abgerufen am 27. Juni 2026.</ref>

Steinhauser gehörte zum Kader der deutschen Juniorennationalmannschaft. Er absolvierte mit der U21 im Januar 2013 erfolgreich drei WM-Qualifikationsspiele<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.U21-WM-Quali: Klarer Erfolg gegen Österreich (Memento vom 31. Januar 2013 im Internet Archive)</ref> und war für die U21-Weltmeisterschaft im Sommer 2013 fest eingeplant. Der erste Kreuzbandriss verhinderte auch diesen Einsatz.

Während seiner langen Verletzungszeit 2013 begann er ein BWL-Studium an der SRH Hochschule Heidelberg. Einer seiner Kommilitonen war sein bekannter Mitspieler Uwe Gensheimer, mit dem er auch eng befreundet ist.<ref>Leistungssport und Studium: Marius Steinhauser im Interview. 18. November 2019, abgerufen am 27. Juni 2026.</ref>

Erfolge[Bearbeiten]

  • 2012: Torschützenkönig (241 Tore) in der A-Jugend-Bundesliga
  • 2013: Sieger des EHF-Pokals
  • 2016: Deutscher Meister und Gewinner des DHB-Supercups mit den Rhein-Neckar Löwen
  • 2017: Deutscher Meister mit den Rhein-Neckar Löwen
  • 2018: Deutscher Meister mit der SG Flensburg-Handewitt
  • 2019: Deutscher Meister und Gewinner des DHB-Supercups mit der SG Flensburg-Handewitt

Bundesligabilanz[Bearbeiten]

Saison Liga Verein Spiele Tore 7-Meter Feldtore
2012/13 Bundesliga Rhein-Neckar Löwen 023 0013 000 0013
2013/14 Bundesliga Rhein-Neckar Löwen 000 0000 000 0000
2014/15 Bundesliga Rhein-Neckar Löwen 020 0011 000 0011
2015/16 Bundesliga Rhein-Neckar Löwen 021 0012 000 0012
2016/17 Bundesliga Rhein-Neckar Löwen 017 0020 000 0020
2017/18 Bundesliga SG Flensburg-Handewitt 034 0031 002 0029
2018/19 Bundesliga SG Flensburg-Handewitt 033 0044 000 0044
2019/20 Bundesliga SG Flensburg-Handewitt 027 0071 030 0041
2020/21 Bundesliga SG Flensburg-Handewitt 036 0063 009 0054
2021/22 Bundesliga SG Flensburg-Handewitt 031 0044 001 0043
2022/23 Bundesliga TSV Hannover-Burgdorf 029 0114 034 0080
2023/24 Bundesliga TSV Hannover-Burgdorf 030 0145 045 0100
2024/25 Bundesliga TSV Hannover-Burgdorf 033 0196 068 0128
2025/26 Bundesliga TSV Hannover-Burgdorf 028 0111 023 0088
Summe aller Saisons 362 0875 212 0663

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Marius Steinhauser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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