Zum Inhalt springen

Mark Overgaard Madsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mark Madsen
Datei:Mark Madsen at UFC Fight Night 160 in Copenhagen.jpg
Mark Madsen (2019)
Mark Madsen (2019)
Daten
Kampfname The Olympian
Größe 1,78 m
Gewicht Leichtgewicht
Nationalität Danemark Dänemark
Geburtsdatum 23. September 1984
(42 Jahre alt)
Geburtsort Nykøbing Falster
Team Rumble Sports in Kopenhagen
Kampfstil Ringen
MMA-Statistik
Siege 12
K. o. 3
Aufgabe 3
Punkte 6
Niederlagen 2
K. o. 1
Aufgabe 1
Mark Overgaard Madsen
Medaillenspiegel
Mark Overgaard Madsen mit der olympischen Silbermedaille 2016
Mark Overgaard Madsen mit der olympischen Silbermedaille 2016

Ringer

Danemark Dänemark
Olympische Spiele
griechisch-römisch
Silber 2016 Rio de Janeiro 75 kg
Weltmeisterschaften
griechisch-römisch
Silber 2005 Budapest 74 kg
Bronze 2006 Guangzhou 74 kg
Silber 2007 Baku 74 kg
Silber 2009 Herning 74 kg
Silber 2015 Las Vegas 75 kg

Mark Overgård Madsen (* 23. September 1984 in Nykøbing Falster) ist ein ehemaliger dänischer MMA-Kämpfer und Ringer im griechisch-römischen Stil. Von 2013 bis 2023 bestritt er 14 MMA-Kämpfe, sechs davon in der UFC.

Als Ringer war er viermaliger Vizeweltmeister und Gewinner der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2016.

Erfolge im Ringen[Bearbeiten]

<ref>My-Wrestling-Guide, Denmark</ref><ref>Mark Overgård Madsen, Brydning</ref> Madsen begann im Alter von sechs Jahren<ref>Mark Madsen, MN2S</ref> bei seinem Heimatverein BK Thor in Nykøbing mit dem Ringen.<ref>Profil Mark O Madsen, AK Hermod København</ref> Sein erster großer Erfolg war der Gewinn der Goldmedaille (74 kg) bei der Junioren-Europameisterschaft 2004 in Murska Sobota. Bei der Weltmeisterschaft 2005 in Budapest gewann er Silber (74 kg) und bei der Weltmeisterschaft 2006 in Guangzhou Bronze (74 kg), ehe er bei der Weltmeisterschaft 2007 in Baku erneut Silber (74 kg) gewann. Er startete auch bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking, wo er nach seiner Auftaktniederlage gegen Warteres Samurgaschew einen 19. Platz erreichte. Bei der Weltmeisterschaft 2009 in Herning gewann er hingegen erneut Silber (74 kg).

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London schied er im Achtelfinale gegen Roman Wlassow aus. Da dieser jedoch das Finale erreichte, kam Madsen in die Hoffnungsrunde, wo er sich mit einem Sieg gegen Christophe Guénot für den Kampf um eine Bronzemedaille qualifizierte. Diesen verlor er jedoch gegen Aleksandr Kazakevič und erreichte damit einen 5. Platz.

Bei der Weltmeisterschaft 2015 in Las Vegas erreichte er mit Siegen gegen Jawor Janakiew, Tarek Abdelsalam, Andy Bisek und Saeid Abdvali das Finale. Durch seine dortige Niederlage gegen Roman Wlassow wurde er zum bereits vierten Mal Vizeweltmeister (75 kg). 2016 nahm er an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teil und erreichte seinen bedeutendsten Erfolg, als er sich jeweils gegen Saeid Abdvali, Viktor Nemeš und Péter Bácsi durchsetzen und das Finale erreichen konnte. Dort verlor er erneut gegen Roman Wlassow und erreichte den Gewinn der olympischen Silbermedaille (75 kg). Er wurde damit der erste dänische Ringer seit 1948 (Christian Henrik Hansen), der eine olympische Medaille gewinnen konnte.<ref>A new dream: Danish wrestling star chose UFC over return to Olympics</ref>

Mixed Martial Arts[Bearbeiten]

Noch während seiner Ringerlaufbahn wurde er im November 2012 bei der Promotion European MMA unter Vertrag genommen<ref>Danish Olympic Wrestler Mark O. Madsen Turns to MMA</ref> und gewann sein Debüt am 26. September 2013<ref>EMMA 6 - The Real Deal</ref> und auch einen weiteren Kampf am 23. Mai 2014.<ref>EMMA 9 - Mark Your Time</ref>

Nach der Beendigung seiner Ringerkarriere gewann er sechs weitere Kämpfe, drei davon für die britische Promotion Cage Warriors, ehe im August 2019 seine Verpflichtung bei der UFC bekanntgegeben wurde.<ref>Olympic medalist Mark O. Madsen signs with the UFC, meets Danilo Belluardo in Copenhagen</ref> Dort gewann er sein Debüt bei UFC Fight Night 160 in Kopenhagen durch TKO in der ersten Runde gegen den Italiener Danilo Belluardo (Kampfbilanz: 12-4).<ref>UFC Copenhagen results: Olympic silver medalist Mark O. Madsen mauls Danilo Belluardo in debut</ref> Seinen nächsten Kampf, der am 7. März 2020 bei UFC 248 in Las Vegas stattfand, gewann er einstimmig nach Punkten gegen den US-Amerikaner Austin Hubbard (11-3).<ref>UFC 248 results: Mark O. Madsen survives late comeback from Austin Hubbard to win unanimous decision</ref>

Am 21. August 2021 kämpfte er bei UFC on ESPN 29 in Las Vegas gegen den US-Amerikaner Clay Guida (36-20) und siegte durch Punktentscheidung.<ref>UFC Vegas 34 results: Mark O. Madsen guts out hard fought win over Clay Guida, calls for Gregor Gillespie next</ref> Auch gegen den US-Amerikaner Vinc Pichel (14-2) siegte er am 9. April 2022 bei UFC 273 in Jacksonville (Florida) per einstimmiger Entscheidung.<ref>UFC 273 results: Mark O. Madsen remains undefeated with unanimous decision win over Vinc Pichel</ref>

Am 5. November 2022 verlor er dann bei UFC Fight Night 214 in Las Vegas aufgrund eines Würgegriffs per Aufgabe in der dritten Runde gegen den US-Amerikaner Grant Dawson (18-1).<ref>Mark O. Madsen Forced to Tap at UFC Fight Night</ref> In seinem nächsten Kampf, am 11. November 2023 bei UFC 295 in New York City, verlor er durch TKO in Runde 1 gegen den US-Amerikaner Jared Gordon (19-6).<ref>Now sober, Jared Gordon wins at UFC 295 with first-round TKO in MSG dream</ref>

Im Januar 2024 verkündete Madsen das Ende seiner MMA-Karriere.<ref>Mark Madsen, pioneer in Danish combat sports, retires from MMA</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />