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Marko (Meligo)

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Marko
Marko (Osttimor)
Marko (Osttimor)
Marko
Koordinaten 8° 53′ S, 125° 13′ OKoordinaten: 8° 53′ S, 125° 13′ O
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Karte des Sucos Meligo
Basisdaten
Staat Osttimor
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Bobonaro
Verwaltungsamt Cailaco
Suco Meligo
Aldeia Liabote
Höhe 87 m

Marko ist ein Ort im osttimoresischen Suco Meligo (Gemeinde Bobonaro). Hier befindet sich der Verwaltungssitz des Verwaltungsamts Cailaco, weswegen Marko auch als „Cailaco“ bezeichnet wird.<ref name="Atlas Bobonaro">Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Bobonaro, abgerufen am 25. September 2022.</ref><ref name="GIS">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref> Sie verfügt über einen Hubschrauberlandeplatz, ein kommunales Gesundheitszentrum und eine Grundschule,<ref name="UNMIT">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento vom 8. November 2012 im Internet Archive) (PDF; 522 kB)</ref> Marko liegt auf einer Meereshöhe von 87 m, im Nordwesten der Aldeia Liabote, zwischen den Flüssen Bulobo und Hatopoci, die später in den Nunura münden. An Marko schließt sich im Nordosten die Siedlung Liabote 1 an. Durch Marko führt die Überlandstraße von Maliana nach Hatolia Vila.<ref name="Atlas Bobonaro" />

In Marko befinden sich die Sitze des Verwaltungsamtes Cailaco und des Sucos Meligo, die Grundschule 12 Abril de Marco, ein Hospital und die Kirche Regina Sacratisimi Rosari Cailaco.<ref name="Atlas Bobonaro" />

Geschichte[Bearbeiten]

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Marko war bereits während der indonesischen Besatzungszeit (1975 bis 1999) Hauptort von Meligo. Hier gab es einen Stützpunkt der Streitkräfte Indonesiens.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.CAVR-Abschlussbericht: 07.2 Unlawful Killings and Enforced Disappearances (Memento vom 25. März 2016 im Internet Archive) (englisch; PDF; 2,3 MB)</ref>

Nach einem Hinterhalt, in dem indonesische Soldaten und Halilintar-Milizionäre am 12. April 1999 in Purugua geraten waren, wurden mehrere Osttimoresen in Marko hingerichtet. Im Laufe der folgenden zwei Wochen wurden durch pro-indonesische Milizen und Soldaten hunderte Einwohner der Region misshandelt, Hütten niedergebrannt, Frauen und Mädchen vergewaltigt und 20 Menschen getötet.<ref name="CAVR1068">Chega! – Abschlussbericht der Empfangs-, Wahrheits- und Versöhnungskommission von Osttimor (CAVR), S. 1068–1070.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />