Markt (Biberbach)
Markt Markt Biberbach
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(327)&title=Markt 48° 32′ N, 10° 48′ O
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| Höhe: | 444 m | |||||
| Einwohner: | 327 (1987)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 86485 | |||||
| Vorwahl: | 08271 | |||||
Markt ist ein Kirchdorf und Ortsteil des Marktes Biberbach im schwäbischen Landkreis Augsburg in Bayern (Deutschland).
Geschichte[Bearbeiten]
Die Ortschaften Markt und Biberbach waren im Mittelalter in Besitz der Marschälle von Pappenheim. Bereits 1214 werden sie in einem Urbar erwähnt. Ein Nachkomme verkaufte die gesamte Herrschaft Biberbach am 16. Juni 1514 für 32.000 Gulden an Jakob Fugger, der die Burganlage von Markt zum Schloss ausbauen ließ. Das uralte Marktrecht des heutigen Ortsteiles Markt wurde offenbar später auf den 3 km südlichen Wallfahrtsort, dem heutigen Markt Biberbach, übertragen.<ref>KIGG GmbH Florian Solcher: Markt Biberbach :: Ortsteile. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juni 2021; abgerufen am 30. Mai 2019.</ref>
Nördlich des Ortes befand sich ab dem 16. Jahrhundert eine Ziegelei, die Ende des 19. Jahrhunderts um einen Ringofen erweitert und zeitweise mit italienischen Gastarbeitern betrieben wurde. Die Ziegelproduktion wurde vor dem Zweiten Weltkrieg eingestellt. Im Frühjahr 1945 diente das verlassene Ziegeleigelände als Versteck für rund 40 hölzerne Schulflugzeuge der Wehrmacht.<ref>Ein vergessener Ort mit langer Geschichte. In: Augsburger Allgemeine, erschienen am 16. Januar 2026, S. 31.</ref>
Bis zur Gebietsreform in Bayern am 1. Juli 1972 gehörte die selbstständige Gemeinde Markt mit ihrem Ortsteil, der Einöde Ehekirchmühle, zum Landkreis Wertingen und wurde dann dem Landkreis Augsburg (zunächst mit der Bezeichnung Landkreis Augsburg-West) zugeschlagen. Am 1. Mai 1978 wurde Markt in den Markt Biberbach eingemeindet.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 767.</ref> Markt und Ehekirchmühle gehören zur katholischen Pfarrei Sankt Jakobus major in Biberbach.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Die Burg Markt, oberhalb der Ortschaft liegend. Die Spornburg stammt vermutlich aus dem 14. Jahrhundert und wurde nach dem Erwerb durch Jakob Fugger 1508 im Jahr 1525 neu errichtet. Davon erhalten sind der Bergfried, die Maueranlage und der Onoldsbacher Turm.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Fuggerschloss Biberbach Markt ( vom 7. April 2016 im Internet Archive)</ref> Im Hof befindet sich die katholische Schlosskapelle St. Johannes der Täufer. Sie wurde 1738/39 im Stile des Barocks von Simon Rothmiller erbaut. Die Kapelle ging 1923 durch eine Schenkung der Familie Fugger in den Besitz der Pfründestiftung Markt über.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Folgenleiste Orte am Bayerisch-Schwäbischen Jakobusweg Vorlage:Klappleiste/Anfang
Affaltern mit Salmannshofen | Biberbach mit Albertshofen, Furtmühle und Kleemeisterhaus | Eisenbrechtshofen mit Zollsiedlung | Feigenhofen mit Baletshof, Dennhof und Dennhofmühle | Markt mit Ehekirchmühle