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Markus Beierle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Markus Beierle
Personalia
Geburtstag 2. Juni 1972
Geburtsort Brackenheim (Landkreis Heilbronn), Deutschland
Sterbedatum 14. Juli 2026
Größe 183 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
1978–1986 TSV Cleebronn
1986–1987 Union Böckingen
1987–1990 VfB Stuttgart
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1990–1993 VfB Stuttgart Amateure 92 (31)
1993–1995 SSV Ulm 1846 63 (29)
1995–1998 Stuttgarter Kickers 88 (39)
1998–2000 MSV Duisburg 59 (21)
2000–2001 TSV 1860 München 18 0(2)
2001–2002 Hansa Rostock 26 0(5)
2002 Hansa Rostock Amateure 3 0(1)
2003–2005 Eintracht Frankfurt 50 (13)
2005 Eintracht Frankfurt Amateure 1 0(1)
2005–2007 SV Darmstadt 98 44 (12)
2007–2015 SC Dortelweil 108 0(6)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2008–2015 SC Dortelweil (Spielertrainer)
2015–2019 SC Dortelweil
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Markus Beierle (* 2. Juni 1972 in Brackenheim; † 14. Juli 2026) war ein deutscher Fußballspieler. Für den MSV Duisburg, TSV 1860 München, FC Hansa Rostock und Eintracht Frankfurt spielte er zwischen 1998 und 2004 insgesamt 123 Mal in der Bundesliga und erzielte dabei 32 Tore. In der Zweiten Bundesliga kam er zwischen 1996 und 2005 auf 85 Einsätze mit 25 Toren für die Stuttgarter Kickers und Eintracht Frankfurt. Mit den Kickers stieg er dabei in die 2. Bundesliga und mit der Eintracht zweimal in die Bundesliga auf und einmal wieder ab.

Leben[Bearbeiten]

Beierle begann als Jugendspieler in seiner Heimat nahe Heilbronn. Seine ersten Stationen waren TSV Cleebronn und Union Böckingen. Hier wurden die ersten Profiklubs auf ihn aufmerksam und so wechselte er 1987 als 15-Jähriger in die Nachwuchsabteilung des VfB Stuttgart. Mit den A-Junioren des VfB wurde er 1989 und 1990 Deutscher Meister, in beiden Endspielen zeichnete sich Beierle als Torschütze aus. Der junge Angreifer rückte daraufhin in die Stuttgarter Amateurmannschaft auf, die in der Oberliga Baden-Württemberg spielte. Im Sommer 1993 wechselte der gelernte Zerspanungsmechaniker zum Ligarivalen SSV Ulm 1846, mit dem er 1994 in die Regionalliga Süd aufstieg.

Ein Jahr später, 1995 schloss er sich dem Drittligisten Stuttgarter Kickers an. Mit 23 Treffern hatte Beierle einen wesentlichen Anteil am Zweitliga-Aufstieg der Kickers 1996 hatte. Dort wurden die Kickers 1997 Fünfter und 1998 Zwölfter. Zur Saison 1998/99 wurde er vom Bundesligisten MSV Duisburg verpflichtet. Nachdem er mit den Zebras in seiner ersten Saison dort Achter wurde, wurde er in der Folgesaison abgeschlagener letzter mit dem Verein, was damals den sicheren Abstieg bedeutete.

Darauf ging er zur Bundesliga-Saison 2000/01 zum TSV 1860 München, mit dem er 2000 auf drei Spiele im UEFA-Pokal kam. Nachdem er die Bundesligasaison als Elfter abgeschlossen hatte, wechselte er 2001 zum Ligarivalen FC Hansa Rostock. Mit den Norddeutschen wurde er 14. und bestritt er in der Saison 2001/02 26 Spiele in der Bundesliga und erzielte fünf Tore. In der Folgesaison kam er in der Bundesliga-Mannschaft nicht mehr zum Einsatz und wechselte in der Winterpause 2002/03 zum Zweitligisten Eintracht Frankfurt und stieg mit dem Verein als Dritter in die erste Bundesliga auf. Dort stieg die Eintracht als Drittletzter umgehend wieder ab. Die Eintracht wurde erneut Dritter in der zweiten Liga und stieg genauso umgehend wieder auf. Sein im Sommer 2005 auslaufender Vertrag wurde aber von der Eintracht nicht verlängert.

Beierle schloss sich zur Saison 2005/06 dem Regionalligisten SV Darmstadt 98 um Trainer Bruno Labbadia an. Am Ende der Saison 2006/07 stieg er mit Darmstadt aus der Regionalliga Süd ab. Anschließend beendete Beierle seine Karriere als Fußballprofi.

In seinem hessischen Wohnort Bad Vilbel spielte er seitdem für den Bezirksligisten SC Dortelweil, bei dem er ein Jahr später das Amt des Spielertrainers übernahm.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Karriereende vor der Haustür, bad-vilbeler-anzeiger.de (31. Januar 2008) (Memento vom 30. Juni 2013 im Webarchiv archive.today)</ref> Den Verein führte er nach Aufstiegen über die Kreisoberliga und Gruppenliga bis in die Verbandsliga Hessen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der Erfolg gibt dem „ehrlichen“ Markus Beierle recht (Memento vom 3. Januar 2017 im Internet Archive), fnp.de (16. Juni 2012)</ref> Nachdem er von 2008 bis 2015 als Spielertrainer fungiert und daraufhin seine aktive Karriere beendet hatte, blieb er noch bis zum Sommer 2019 als Trainer tätig.

Beierle war verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er lebte zuletzt im hessischen Bad Vilbel. Er war als Sportlehrer tätig und arbeitete seit 2018 in einem Reisebüro.<ref>Markus Beierle auf first-reisebuero.de, abgerufen am 15. Juli 2026</ref> Er starb am 14. Juli 2026 im Alter von 54 Jahren.<ref>Eintracht trauert um zweimaligen Aufstiegsheld Beierle. In: kicker.de. 15. Juli 2026, abgerufen am 15. Juli 2026.</ref>

Titel und Erfolge[Bearbeiten]

VfB Stuttgart[Bearbeiten]

SSV Ulm[Bearbeiten]

Stuttgarter Kickers[Bearbeiten]

Eintracht Frankfurt[Bearbeiten]

SV Darmstadt 98[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />