Marnon Busch
| Marnon Busch | ||
| Datei:Busch, Marnon Heidenheim 17-18 WP.jpg Marnon Busch (2017)
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| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Marnon-Thomas Busch | |
| Geburtstag | 8. Dezember 1994 | |
| Geburtsort | Stade, Deutschland | |
| Größe | 182 cm | |
| Position | Abwehr | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 2000–2004 | SSV Hagen von 1975 | |
| 2004–2007 | TuS Güldenstern Stade | |
| 2007–2013 | Werder Bremen | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2012–2017 | Werder Bremen II | 72 (1) |
| 2014–2016 | Werder Bremen | 9 (1) |
| 2016–2017 | → TSV 1860 München (Leihe) | 11 (0) |
| 2016 | → TSV 1860 München II (Leihe) | 4 (0) |
| 2017– | 1. FC Heidenheim | 225 (4) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 2009 | Deutschland U15 | 1 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 21. März 2026 | ||
Marnon-Thomas Busch (* 8. Dezember 1994 in Stade) ist ein deutscher Fußballspieler. Er wurde beim SV Werder Bremen ausgebildet und absolvierte für dessen erste Mannschaft neun Spiele in der Bundesliga. Nachdem er in der Saison 2016/17 auf Leihbasis beim Zweitligisten TSV 1860 München spielte, steht er seit der Saison 2017/18 beim 1. FC Heidenheim unter Vertrag.
Kindheit[Bearbeiten]
Marnon Busch wurde in der niedersächsischen Kreisstadt Stade im Großraum Hamburg geboren und wuchs auch dort auf. Während seiner Kindheit besuchte er Spiele des Hamburger SV und wohnte auch dem „Tag der offenen Tür“ des Vereins bei.<ref name="tageblatt">Tim Scholz: Marnon Busch: Stader Fußballprofi verpasst sein „Heimspiel“ im Volkspark. In: Stader Tageblatt. Zeitungsverlag Krause GmbH & Co. KG, 17. September 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Oktober 2021; abgerufen am 9. Oktober 2021 (Kopie vom Stader Tageblatt auf fupa.net). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Karriere[Bearbeiten]
Marnon Busch begann mit dem Fußballspielen in seiner Heimat Stade beim SSV Hagen und ging später zur TuS Güldenstern Stade. In der U14 wurde er von Talentsichtern des damaligen Bundesligisten SV Werder Bremen entdeckt.<ref name="kreiszeitung-wochenblatt">Björn Carstens: Stader Kicker kämpft um Verbleib in 2. Fußball-Bundesliga. In: Kreiszeitung Wochenblatt. Wochenblatt-Verlag Schrader GmbH & Co. KG, 19. Mai 2017, abgerufen am 9. Oktober 2021.</ref> In der Folge wechselte Busch zum SV Werder und pendelte zunächst mehrmals die Woche zwischen seiner Heimatstadt und Bremen,<ref name="tageblatt" /> bevor er ins Internat zog.<ref name="kreiszeitung-wochenblatt" /> Während er seinen Realschulabschluss noch in Stade machte, gelang ihm in Bremen sein Abitur. Seit seiner Ankunft beim SV Werder Bremen durchlief Marnon Busch sämtliche Jugendmannschaften und wurde mit der B-Jugend 2011 Vizemeister.
Seit der Saison 2012/13 spielte er für Werders zweite Mannschaft in der viertklassigen Regionalliga Nord. Nachdem Busch in der Spielzeit 2013/14 zu lediglich sechs Einsätzen gekommen war, konnte er sich in der Vorbereitung auf die Saison 2014/15 für Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft empfehlen. So wurde er im Erstrundenspiel im DFB-Pokal im Ulmer Donaustadion gegen FV Illertissen in der 60. Minute für Cédric Makiadi eingewechselt und konnte durch ein 3:2 nach Verlängerung mit Werder in die zweite Runde einziehen. Eine Woche später feierte er sein Bundesliga-Debüt im Spiel gegen Hertha BSC, als er wiederum eingewechselt wurde. Nur wenige Tage später wurde Buschs Vertrag um drei weitere Jahre bis 2018 verlängert.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Werder-Talent Marnon Busch verlängert bis 2018 ( vom 3. September 2014 im Internet Archive) in werder.de, 28. August 2014, abgerufen am 28. August 2014</ref> Zu Saisonbeginn kam Marnon Busch regelmäßig zum Einsatz – mit Ausnahme des zweiten Spieltags war er bis einschließlich des achten Spieltages in jeder Partie eingesetzt –, in der Folge wurde er durch Verletzungen zurückgeworfen und kam erst in den letzten beiden Saisonspielen zum Einsatz. In der Saison 2015/16 sammelte er Spielpraxis in der zweiten Mannschaft, die zwischenzeitlich in die professionelle 3. Liga aufgestiegen war.
Zur Spielzeit 2016/17 wurde Busch an den Zweitligisten TSV 1860 München ausgeliehen.<ref>Löwen leihen Marnon Busch aus. In: tsv1860.de. TSV 1860 München, 20. Juni 2016, abgerufen am 20. Juni 2016.</ref> In der Hinrunde sowie bis zur Mitte der Rückrunde war er kein Stammspieler, ehe er sich einen Stammplatz im rechten Mittelfeld erkämpfen konnte und mit Ausnahme der Partie am 33. Spieltag, als der TSV 1860 München gegen den VfL Bochum spielte und er aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre fehlte, verpasste er kein Spiel. Zum Saisonende musste der TSV 1860 München als 16. der Abschlusstabelle in die Relegationsspiele gegen den Drittligisten SSV Jahn Regensburg und stieg nach einem 0:2 nach Hin- und Rückspiel aus der 2. Bundesliga ab. Marnon Busch war dabei in beiden Spielen zum Einsatz gekommen.
Zur Saison 2017/18 kehrte Busch nicht nach Bremen zurück, sondern wechselte zum Zweitligisten 1. FC Heidenheim, bei dem er einen bis zum 30. Juni 2020 gültigen Vertrag erhielt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.1.FC Heidenheim 1846 verpflichtet Marnon Busch ( des Vorlage:IconExternal vom 15. November 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., fc-heidenheim.de, 9. Juni 2017, abgerufen am 9. Juni 2017.</ref> In seiner ersten Saison wurde er häufig durch Verletzungen zurückgeworfen und absolvierte lediglich zehn Spiele (ein Torerfolg). In der Saison 2018/19 erkämpfte sich Marnon Busch einen Stammplatz als rechter Außenverteidiger. Mit dem 1. FC Heidenheim erreichte er das Viertelfinale im DFB-Pokal, wo der Verein aus der Ostalb auswärts gegen den FC Bayern München knapp mit 4:5 verlor. Im Juli 2019 verlängerte Busch seinen Vertrag bis 2023.<ref>cru: FCH plant langfristig mit "Leistungsträger" Busch. In: Kicker-Sportmagazin. Olympia Verlag GmbH, 4. Juli 2019, abgerufen am 9. Oktober 2021.</ref> In der Saison 2019/20 erreichte er mit dem 1. FC Heidenheim als Tabellendritter die Relegationsspiele gegen den seinen in der Bundesliga spielenden ehemaligen Verein SV Werder Bremen, jedoch wurde der erstmalige Bundesliga-Aufstieg mit einem 2:2 nach Hin- und Rückspiel aufgrund der Auswärtstorregel verpasst. Trotz des verpassten Aufstiegs in die höchste deutsche Spielklasse blieb Marnon Busch den Heidenheimern treu und kam in der Saison 2020/21 zu 30 Einsätzen (ein Torerfolg), wobei er überwiegend als rechter Außenverteidiger eingesetzt wurde.
Im Dezember 2022 verlängerte Busch seinen Vertrag bis 2027 bei Heidenheim.<ref>Klare Bekenntnisse zum FCH – Drei Leistungsträger verlängern vorzeitig! In: fc-heidenheim.de. 22. Dezember 2022, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
Busch bestritt 2009 ein Länderspiel für Deutschlands U15-Juniorenauswahl.
Titel und Auszeichnungen[Bearbeiten]
- Meister der 2. Bundesliga 2023
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Soccerway
- Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank
- Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Maximilian Breunig |
Marnon Busch |
Christian Conteh |
Sirlord Conteh |
Marcel Costly |
Thomas Dähne |
Frank Feller |
Jonas Föhrenbach |
Paul Hennrich |
Michael Heule |
Mathias Honsak |
Mikkel Kaufmann |
Luca Kerber |
Adam Kölle |
Patrick Mainka
|
Felix Mark |
Oualid Mhamdi |
Julian Niehues |
Leart Paçarada |
Jan Schöppner |
Tim Siersleben |
Budu Siwsiwadse |
Paul Tschernuth |
Alessandro Vogt |
Yannik Wagner |
Marko Zrilić
Cheftrainer: Frank Schmidt
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Busch, Marnon |
| ALTERNATIVNAMEN | Busch, Marnon-Thomas (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 8. Dezember 1994 |
| GEBURTSORT | Stade |