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Marstadter See

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Marstadter See
Datei:2019-08-08 – LT 04 – Mountainbiketour Lauda-Königshofen – Ostroute – Bild 43.jpg
Blick auf den Marstadter See (2019)
Geographische Lage Tauberland

Baden-Württemberg

Abfluss Wurmgraben → Wittigbach → Grünbach → Tauber → Main → Rhein → Nordsee
Daten
Koordinaten 49° 33′ 44,2″ N, 9° 48′ 17,4″ OKoordinaten: 49° 33′ 44,2″ N, 9° 48′ 17,4″ O
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Marstadter See (Baden-Württemberg)
Höhe über Meeresspiegel 315 m ü. NHN<ref name="LUBW-HLB-Höhe" />
Fläche 1,943 ha<ref name="LUBW-SG-Fläche" />
Einzugsgebiet 90 ha<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" />

Besonderheiten

Landzunge, Insel

Der Marstadter See wurde bereits vor mehreren Jahrhunderten südöstlich des Lauda-Königshofener Weilers Marstadt angelegt.

Lage[Bearbeiten]

Der 1,9 ha große Marstadter See liegt in der Teilgemarkung Messelhausen der Stadt Lauda-Königshofen auf etwa 315 m ü. NHN in einer Bucht des Waldes Jungholz etwa einen halben Kilometer südöstlich des Weilers Marstadt.<ref name="FN_Marstadter_See_2014">Fränkische Nachrichten: Reparatur des Dammes war nötig. 10 000 Euro für den Marstadter See. 15. Oktober 2014. Online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 18. Oktober 2016.</ref> Ihm entfließt nordwärts der etwa fünf Kilometer lange Wurmgraben, der zunächst den Marstadter und dann den Zimmerer Grund durchläuft, bevor er von links in den Wittigbach mündet, der wiederum über die Grünbach zur Tauber bei Gerlachsheim entwässert.

In den See ragt von Südwesten her eine baumbestandene Landzunge mit einem Gebäude nahe der Spitze und einem Steg in Richtung Seemitte. Im westlichen Teil liegt eine kleine Bauminsel. Am Zu- und am Abfluss liegt jeweils ein kleines Feuchtgebiet.

Direkt nördlich des Sees liegt das Flächenhafte Naturdenkmal Feuchtbiotop am Marstadter See Beim Jungholz mit der Schutzgebiets-Nr. 81281390056.

Geschichte[Bearbeiten]

Der See wurde bereits vor mehreren Jahrhunderten angelegt.<ref name="FN_Marstadter_See_2014" /> Eine genaue Datierung ist nicht möglich.

1973 gründete sich ein Verein, welcher den See wieder herstellte, der zu verlanden drohte. Daneben verschrieb sich der Verein der Aufgabe, den Marstadter See dauerhaft zu erhalten sowie seine Tier- und Pflanzenwelt zu schützen und zu pflegen. Bis zum Jahre 1978 wurde rund um den Marstadter See ein Naherholungsgebiet angelegt. 2014 kam es zu einer umfassenden Reparatur des Seedammes.<ref name="FN_Marstadter_See_2014" />

Nutzung[Bearbeiten]

Naherholungsgebiet und Sportfischen[Bearbeiten]

Der Marstadter See dient als Naherholungsgebiet und wird daneben zum Zwecke des Sportfischens benutzt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Jährlich fand das Maifischen mit Festbetrieb und am ersten Wochenende im August die Marstadter Seenacht statt. Im Jahr 2017 wurde bekannt gegeben, dass es kein Maifischen und keine Marstadter Seenacht mehr geben wird.<ref>Messelhausen.de: Marstadter See. Online auf www.messelhausen.de. Abgerufen am 26. November 2016.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Marstadter See – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references>

   <ref name="BfL-152"><ref name="DE_BfL-152">Horst Mensching, Günter Wagner: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 152 Würzburg. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. → Online-Karte (PDF; 5,3 MB)</ref></ref>
   <ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG">Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte von: <ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref></ref>
   <ref name="LUBW-SG-Fläche">Fläche nach dem Layer Stehende Gewässer von: <ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref></ref>
   <ref name="LUBW-HLB-Höhe">Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte von: <ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref></ref>

</references>