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Martin Heindel

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Martin Heindel (geboren 1976) ist ein gelernter Dramaturg. Er arbeitet als Regisseur, Autor und bildender Künstler hauptsächlich im Bereich Audio und Audiovisuelle Medien.<ref>Autorenprofil beim Suhrkamp Verlag. Abgerufen am 10. Oktober 2018.</ref><ref>Filmpremiere des Projekts #faust_undead. Abgerufen am 10. Oktober 2018.</ref>

Leben[Bearbeiten]

Heindel studierte Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie<ref>Werdegänge der Absolventen des Studienganges Dramaturgie. Abgerufen am 10. Oktober 2018.</ref> und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach Abschluss seines Studiums im Jahr 2003 arbeitete er als Regieassistent für Hörspiel und Feature beim RBB und WDR in Berlin und Köln.

Im Jahr 2004 führte er erstmals Regie bei einem Hörspiel. Darauf folgten zahlreiche Adaptionen von Kurzgeschichten,<ref>hoerspielfreunde T. C. Boyle: Der Polarforscher. Abgerufen am 10. Oktober 2018.</ref> Romanen<ref>Tote Mädchen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Oktober 2018; abgerufen am 10. Oktober 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hoerspiele.de</ref> und Theaterstücken<ref>Aktion Geldvernichtung Atlantic Zero. Abgerufen am 10. Oktober 2018.</ref> bis hin zu Graphic Novels.<ref>Hörspiel Vertraute Fremde. Abgerufen am 10. Oktober 2018.</ref>

Seit 2012 schreibt Heindel auch eigene Hörspiele und führt Regie bei Hörspielen, Podcasts und innovativen Medienproduktionen.<ref>Wilhelm-Freiherr-von-Pechmann-Preis 2018. Abgerufen am 10. Oktober 2018.</ref><ref>Feature Das Pogrom von Hoyerswerda: Eine Reise in die Gegenwart, Deutschlandfunk Kultur vom 22. Juli 2017, abgerufen am 5. Mai 2018</ref><ref>1LIVE Krimi Tote Mädchen, WDR, abgerufen am 5. Mai 2018</ref><ref>Bühnenstücke & Hörspiele. Abgerufen am 10. Oktober 2018.</ref>

Er war Regisseur des Kinderhörspiels Das wunderbare Abenteuer der Florinde vom Hohenfels (rbb 2009), das den Kinderhörspielpreis des MDR erhielt und des Features Das Pogrom von Hoyerswerda (BR 2016), das den Wilhelm-Freiherr-von-Pechmann-Preis gewann.<ref>Wilhelm-Freiherr-von-Pechmann-Preis 2018. Abgerufen am 24. September 2019.</ref> Das unter seiner Regie entstandene Mockumentary-Feature First Contact (BR 2016) von Thomas Palzer war der deutsche Beitrag beim Prix Europa 2016.<ref>Preisregen für Bayern 2 Produktionen. Abgerufen am 10. Oktober 2018.</ref> Für seinen Hörspiel-Thriller Der Wald wurde er 2018 beim Kurd-Laßwitz-Preis in der Hauptkategorie Bestes Hörspiel nominiert,<ref>Kurd Laßwitz Preis: Der Wald von Martin Heindel nominiert für Bestes Hörspiel 2018, Suhrkamp PM vom 26. April 2018, abgerufen am 5. Mai 2018</ref> wo er im Jahr 2021 mit der düsteren Zukunftsvision Cassandra Rising den dritten Platz belegte.

2018 war er künstlerischer Leiter des Crowd-Film-Projekts #faust_undead.<ref>#faust_undead: Frei nach „Faust – Der Tragödie erster Teil“ von Johann Wolfgang von Goethe. Abgerufen am 15. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2019 baute er aus zwei Tonnen Wachs, 16 Lautsprechern und programmierten LEDs die multimediale Raum-Klang-Installation Räume in den Keller der Villa Stuck in München.<ref>Der Spalt | Reprodukt. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Februar 2022; abgerufen am 15. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.reprodukt.com</ref> Noch während der Ausstellung fanden in den Räumen der Ausstellung Höhlenkonzerte statt,<ref>Höhlenkonzert. 4. März 2020, abgerufen am 15. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> zunächst vor Ort, dann wegen der Coronapandemie virtuell.<ref>Villa Stuck: ODA HALITI DJ-Set: virtuelles Höhlenkonzert im Museum Villa Stuck am 27.03.2020 #STUCKATHOME. 27. März 2020, abgerufen am 15. Februar 2022.</ref><ref>Immer wieder sonntags, auf sueddeutsche.de, abgerufen am 10. Mai 2022</ref>

Meine geniale Freundin, die erste Staffel des 18-stündigen Hörspiels der Neapolitanischen Saga von Elena Ferrante, bei der Heindel Regie führte, war nominiert für den Deutschen Hörbuchpreis 2021.<ref>Die Nominierungen: Der Deutsche Hörbuchpreis. Abgerufen am 15. Februar 2022.</ref>

Der erste interaktive Tatort der ARD Höllenfeuer (Autor: Daniel Wild, Regie: Martin Heindel) erhielt beim Prix Europa 2021 die Special Commendation (2. Platz) in der Kategorie Best European Digital Audio Project of the Year 2021<ref>PRIX EUROPA 2021 Winners. Abgerufen am 15. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und war außerdem nominiert für den Prix Italia.

Heindel lebt und arbeitet im Würmtal bei München.<ref>Autorenprofil, Suhrkamp Verlag abgerufen am 5. Mai 2018</ref>

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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