Martin Kocher
Martin Georg Kocher (* 13. September 1973 in Salzburg)<ref>Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin Kocher. In: medienportal.univie.ac.at, abgerufen am 18. April 2020</ref> ist ein österreichischer Notenbanker, Ökonom, Hochschullehrer und ehemaliger Politiker. Von Jänner 2021 bis März 2025 war er Bundesminister für Arbeit der Republik Österreich (Bundesregierung Kurz II, Bundesregierung Schallenberg, Bundesregierung Nehammer und Einstweilige Bundesregierung Schallenberg) und von Mai 2022 bis März 2025 auch Wirtschaftsminister (Bundesregierung Nehammer und Bundesregierung Schallenberg II).
Martin Kocher ist Professor für Verhaltensökonomik mit Anwendungen in der Wirtschaftspolitik Österreichs am Institut für Volkswirtschaftslehre sowie am Vienna Center for Experimental Economics der Universität Wien und war von 2016 bis 2021 wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Höhere Studien (IHS). Seit dem 1. September 2025 ist er als Nachfolger von Robert Holzmann Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank.<ref>Ex-Minister Kocher ist neuer Nationalbank-Gouverneur. In: Die Presse/APA. 1. September 2025, abgerufen am 1. September 2025.</ref>
Leben[Bearbeiten]
Ausbildung und berufliche Karriere[Bearbeiten]
Kocher absolvierte das Pierre-de-Coubertin-BORG Radstadt und schloss dieses im Schuljahr 1991/92 mit der Reifeprüfung ab.<ref>Gratulation an Absolventen. In: Website der BORG Radstadt, abgerufen am 13. Jänner 2020</ref> Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Innsbruck wurde Kocher dort 2002 promoviert. Seine Habilitation folgte 2007, wieder in Innsbruck. Bereits vor Abschluss der Habilitation warb er als Forschungsgruppenleiter Drittmittel ein, unter anderem über die Oesterreichische Nationalbank und die Raiffeisen-Landesbank Tirol. Als Gastwissenschafter verbrachte er zwei Jahre an der Universität von Amsterdam.
2010 wurde er Professor an der Universität von East Anglia, die er jedoch bald verließ, um einen Ruf an der Ludwig-Maximilians-Universität München anzunehmen. Dort war er bereits Studiendekan und Dekan der Volkswirtschaftlichen Fakultät und war Direktor des Münchner Labors für experimentelle Wirtschafts- und Sozialforschung (MELESSA), das aus der Exzellenzinitiative hervorging.
Seit 2011 gehört Kocher als Affiliate (Visiting) Professor der Universität Göteborg an. 2014 bis 2016 war er Adjunct Professor an der Queensland University of Technology im australischen Brisbane.
Seine Forschungsgebiete liegen im Wesentlichen auf dem Gebiet der Verhaltensökonomik, der experimentellen Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftspsychologie.
Von 1. September 2016 bis 11. Jänner 2021 leitete er das Institut für Höhere Studien (IHS).<ref>Andreas Sator: Neuer IHS-Chef Martin Kocher: Ökonom mit Freude am Experimentieren. In: Wirtschaftspolitik. DerStandard.at, 1. Juli 2016, abgerufen am 25. Januar 2019.</ref>
Im Juni 2020 wurde Kocher als Nachfolger von Gottfried Haber zum Präsidenten des Fiskalrats bestellt.<ref name="derstandard2000118278393">IHS-Chef Martin Kocher wird Präsident des Fiskalrats. In: DerStandard.at. 24. Juni 2020, abgerufen am 24. Juni 2020.</ref><ref name="OTS_20200624_OTS0046">Blümel: Martin Kocher wird Präsident des Fiskalrats. In: APA-OTS-Aussendung. 24. Juni 2020, abgerufen am 24. Juni 2020.</ref> Im Mai 2021 folgte ihm Christoph Badelt in dieser Funktion nach.<ref name="kleinezeitung5981986">Zur Person: Christoph Badelt: Das ist der neue Chef des Fiskalrats. In: Kleine Zeitung. 19. Mai 2021, abgerufen am 19. Mai 2021.</ref> Im Herbst 2021 sollte ihm ursprünglich Lars Feld als Leiter des IHS nachfolgen,<ref name="orf3110778">Lars Feld soll neuer IHS-Chef werden. In: ORF.at. 30. Juni 2021, abgerufen am 30. Juni 2021.</ref> dieser trat die Stelle aber nicht an.<ref name="orf3246348">Ökonom Feld tritt Stelle als IHS-Chef nicht an. In: ORF.at. 4. Februar 2022, abgerufen am 5. Februar 2022.</ref>
Ende April 2024 wurde bekannt, dass sich Kocher für den Posten des Nationalbank-Gouverneurs 2025 beworben hat. Die Funktion tritt er mit Anfang September 2025 an.<ref>Kocher will Nationalbank-Gouverneur werden. orf.at, 30. April 2024, abgerufen am 1. Mai 2024.</ref><ref>jhager,christian.boehmer: Kocher will OeNB-Gouverneur werden: Kritik kommt nicht nur von der Opposition. 30. April 2024, abgerufen am 1. Mai 2024.</ref>
Forschung[Bearbeiten]
Kocher ist einer der aktivsten Forscher auf dem Gebiet der experimentellen Wirtschaftsforschung im deutschen Sprachraum. Er belegte 2013 den zwölften Rang im Handelsblatt-Ranking für deutschsprachige Ökonomen unter 40 und wurde im selben Jahr von der FAZ auf Platz 38 der einflussreichsten deutschsprachigen Ökonomen gewählt.<ref>F.A.Z.-Ökonomenranking: Die einflussreichsten Ökonomen im Gesamt-Ranking. In: FAZ.net – Wirtschaftswissen. 5. September 2013, abgerufen am 25. Jänner 2019.</ref> Seine Aufsätze wurden in namhaften Zeitschriften veröffentlicht, wie der American Economic Review oder Management Science.
In seiner Forschung beschäftigt sich Martin Kocher mit zahlreichen Themen auf dem Gebiet der experimentellen Verhaltensökonomik. So veröffentlichte er beispielsweise Arbeiten zum Einfluss von Zeitdruck auf individuelle Entscheidungen<ref>Zeitdruck im Job: 20.000 Blitzentscheidungen pro Tag. In: Wirtschaftswoche, abgerufen am 25. Jänner 2019.</ref> oder die Entwicklung von Präferenzen bei Kindern und Heranwachsenden.<ref>Peter Brors: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Porträtserie Jugend forscht: Martin Kocher. Der Vertrauensmann. ( des Vorlage:IconExternal vom 28. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Handelsblatt, 11. Jänner 2009, abgerufen am 25. Januar 2019.</ref> Auf dem Gebiet der Sportökonomik zeigte Kocher beispielsweise mit seinem Koautoren Matthias Sutter, dass Schiedsrichter häufig zugunsten der Heimmannschaft urteilen, wenn diese zurückliegt.<ref>Urs Willmann: Der zwölfte Mann. Endlich bewiesen: Fußball-Schiedsrichter pfeifen ungerecht. In: Zeit Online, 5. Juni 2003, abgerufen am 25. Jänner 2019.</ref> Viele seine Arbeiten beschäftigen sich mit Gruppenentscheidungen, Kooperation, Vertrauen und Entscheidungen unter Unsicherheit.<ref>Martin G. Kocher. Abgerufen am 11. März 2025.</ref>
Politik[Bearbeiten]
Im Jänner 2021 wurde Kocher von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zum designierten Nachfolger von Christine Aschbacher (die aufgrund von Plagiatsvorwürfen in ihrer wissenschaftlichen Arbeit zurückgetreten war) als Arbeitsminister ernannt. Am 11. Jänner 2021 wurde Kocher – formell noch als Bundesminister für Arbeit, Familie und Jugend – vom Bundespräsidenten angelobt. Mit der Bundesministeriengesetz-Novelle 2021, BGBl. I Nr. 30/2021, wurden die Familien- und Jugendagenden am 1. Februar 2021 dem Bundeskanzleramt (BKA) zugeschlagen und mit Entschließung des Bundespräsidenten mit Ablauf des 1. Februars 2021 an Kanzleramtsministerin Susanne Raab übertragen (BGBl. II Nr. 41/2021). Kocher, der nunmehr als Bundesminister für Arbeit am 1. Februar neuerlich angelobt wurde, wurde damit auch zum Arbeitsminister in der größten Wirtschafts- und Beschäftigungskrise Österreichs seit dem Zweiten Weltkrieg. Nach dem Rücktritt von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) übernahm Kocher am 11. Mai 2022 auch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.
Mit der Novellierung des Bundesministeriengesetzes am 18. Juli 2022 wurde das Bundesministerium für Arbeit mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort fusioniert, und Kocher wurde durch den Bundespräsidenten zum Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft angelobt.<ref name="orf3276819">Kocher und Kraus-Winkler erneut angelobt. In: ORF.at. 18. Juli 2022, abgerufen am 19. Juli 2022.</ref><ref name="OTS_20220718_OTS0106">Bundespräsident: Enthebung, Ernennung und Angelobung von Bundesminister Kocher und Staatssekretärin Kraus-Winkler. In: ots.at. 18. Juli 2022, abgerufen am 19. Juli 2022.</ref> Am 3. März 2025 wurde Kochers Nachfolger, Wolfgang Hattmannsdorfer, vom Bundespräsidenten als Bundesminister angelobt, woraufhin Kocher an die Universität Wien zurückkehrte.<ref>Ein präsidiales "Okay" für die Regierung – doch wie kann der Start gelingen? Abgerufen am 11. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Persönliches[Bearbeiten]
Kocher ist verheiratet, geht in seiner Freizeit bergsteigen und läuft Marathon. Aufgewachsen ist er in Altenmarkt im Pongau im Bundesland Salzburg.
Politische Positionen[Bearbeiten]
2021 wurden in Kochers Amtszeit als Arbeitsminister die Förderungen eines ÖGB-Projekts, das fremdsprachigen Arbeitnehmern Rechtsberatung in ihrer Muttersprache anbietet, von 400.000 Euro auf 20.000 Euro gekürzt. Kocher verwies in diesem Zusammenhang auf budgetäre Gründe „aufgrund der erhöhten Ausgaben im Rahmen der Covid-Krise“. Es stehe dennoch ein ausreichendes mehrsprachiges Angebot zur Verfügung.<ref>ORF.at: Beratung in Muttersprache droht Ende. In: wien.orf.at, 17. Juli 2021, abgerufen am 20. Juli 2021.</ref>
Mit dem Programm „Sprungbrett“, das 2021 startete, konnte die Langzeitarbeitslosigkeit, die im April 2021 mit knapp 150.000 Personen ihren Höchststand erreicht hatte, erheblich gesenkt werden.<ref>Langzeitarbeitslosigkeit auf niedrigstem Stand seit 2014. 19. August 2022, abgerufen am 15. März 2025.</ref> Zudem verantwortete Kocher die höchsten Budgets für aktive Arbeitsmarktpolitik in der Geschichte Österreichs.<ref>Salzburger Nachrichten: AMS erhält 2024 für aktive Arbeitsmarktpolitik 1,4 Mrd. Euro. 20. Oktober 2023, abgerufen am 15. März 2025.</ref>
Im Februar 2023 sprach sich Kocher für eine Reduktion von Sozialleistungen für Menschen, die freiwillig teilzeitbeschäftigt arbeiten, aus. Dies solle dazu beitragen, Vollzeitbeschäftigung attraktiver zu machen.<ref name="ORF.at">Bei Teilzeit: Kocher für weniger Sozialleistungen. In: ORF.at. 14. Februar 2023, abgerufen am 15. Februar 2023.</ref>
In Bezug auf Cooling-off-Phasen für Politiker vertritt Kocher eine begrenzte Drehtür-Position.<ref>Kocher gegen Cooling-off-Phase vor Wechsel in OeNB. ORF.at, 24. August 2024, abgerufen am 24. August 2024.</ref><ref>Kocher gegen Cooling-Off-Phase vor Wechsel in die Nationalbank. Der Standard, abgerufen am 24. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Zudem wurden der Schulungszuschlag neu (Bildungsbonus) zusätzlich zum Arbeitslosengeld permanent eingeführt<ref>red: Zum Jahreswechsel führt Regierung neuen 400€-Bonus ein | Heute.at. Abgerufen am 15. März 2025.</ref>, der unbeschränkte Zugang von jungen Erwachsenen mit Behinderungen zu den Angeboten des Arbeitsmarktservice ermöglicht<ref>Behinderte: Bisher "arbeitsunfähige" Jugendliche erhalten AMS-Zugang. 21. Juni 2023, abgerufen am 15. März 2025.</ref> und die Erhöhung des Affirmative Action Zuschlags im Arbeitsmarktbudget (von 3,5 % auf 4 % über dem weiblichen Anteil an der Arbeitslosigkeit) beschlossen.<ref>BMAW-Link. Abgerufen am 15. März 2025.</ref>
Neben der Etablierung des Brigitte Bierlein Preises für Frauen unter 35<ref>Brigitte-Bierlein-Preis zeichnet junge Frauen in der Wirtschaft aus. 19. Dezember 2024, abgerufen am 15. März 2025.</ref> wurden in Kochers Amtszeit weitere Initiativen zur Stärkung von Frauen ausgebaut.
Darüber hinaus wurde das neue Filmfördermodells FISA+ aus der Taufe gehoben<ref>Interesse an Filmstandort Österreich laut Kocher "massiv gestiegen". Abgerufen am 15. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und die Umsetzung der Höheren Beruflichen Bildung als große Strukturreform der Berufsbildung ist erfolgt.<ref>Wie mehr Junge in die Lehre kommen. Abgerufen am 15. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und dem damit verbundenen Wegfall großer Teile des russischen Marktes wurde verstärkt darauf gesetzt, österreichische Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte zu unterstützen. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem Kooperationsvereinbarungen mit Indien, Australien, Brasilien und Saudi-Arabien unterzeichnet.<ref>kevin.yang: Auf Mission in Indien: Minister Kocher sucht nach Fachkräften. 22. Februar 2024, abgerufen am 15. März 2025.</ref><ref>Wie Österreich Australien mit Robotern, Drohnen und Skifahren erobern will. Abgerufen am 15. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Zum Tango braucht es mehr als zwei. 25. April 2024, abgerufen am 15. März 2025.</ref><ref>Kocher reist mit Wirtschaftsvertretern nach Saudi-Arabien. 14. März 2023, abgerufen am 15. März 2025.</ref>
Auszeichnungen[Bearbeiten]
Martin Kocher erhielt folgende Auszeichnungen, Preise und Ehrungen:
- 2000: Preis der Nationalökonomischen Gesellschaft für den besten Beitrag eines jungen Ökonomen
- 2003: Beste Dissertation der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck
- 2003: Preis des Fürstentums Liechtenstein für Forschung
- 2003: Preis der Stadt Innsbruck für Forschung
- 2013: Bayerischer Preis für exzellente Lehre
- 2025: Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich<ref>Ehrenzeichen-Regen für (fast) alle türkis-grünen Minister. 25. Februar 2025, abgerufen am 27. Februar 2025.</ref>
Herausgeberschaften[Bearbeiten]
Martin Kocher war von 2013 bis 2021 Mitherausgeber des Journal of Behavioral and Experimental Economics und von 2008 bis 2015 war er Mitherausgeber des Journal of Economic Psychology.<ref name="CV">Curriculum Vitae Martin G. Kocher (PDF; 0,4 MB). In: Website des Instituts für Höhere Studien (IHS).</ref>
Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]
- Martin Kocher, J. Pahlke, S. Trautmann: Tempus fugit: Time pressure in risky decisions. Management Science 59 (10), 2013, S. 2380–2391.
- M. Sutter, Martin Kocher, D. Rützler, S. Trautmann: Impatience and uncertainty: experimental decisions predict adolescents' field behavior. American Economic Review 103 (1), 2013, S. 510–531.
- M. Sutter, S. Haigner, Martin Kocher: Choosing the stick or the carrot? Endogenous institutional choice in social dilemma situations. Review of Economic Studies 77 (4), 2010, S. 1540–1566.
Weblinks[Bearbeiten]
- Literatur von und über Martin Kocher im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Mag. Dr. Martin Kocher auf der Website des österreichischen Parlaments
- Martin Kocher auf meineabgeordneten.at.
- Martin Kocher. – Personeneintrag an der LMU München.
- Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin Kocher. Personeneintrag im auf Medienportal der Universität Wien.
- Martin G. Kocher – Profil auf Google Scholar
- Martin Kocher auf bmdw.gv.at
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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Vorlage:Klappleiste/Anfang Richard Reisch | Viktor Kienböck | Eugen Kaniak | Hans Rizzi | Eugen Margarétha | Reinhard Kamitz | Wolfgang Schmitz | Hans Kloss | Stephan Koren | Hellmuth Klauhs | Maria Schaumayer | Klaus Liebscher | Ewald Nowotny | Robert Holzmann | Martin Kocher Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Kabinett NehammerVorlage:Navigationsleiste Kabinett SchallenbergVorlage:Navigationsleiste Kabinett Kurz IIVorlage:Navigationsleiste Österreichische ArbeitsministerVorlage:Klappleiste/Anfang
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kocher, Martin |
| ALTERNATIVNAMEN | Kocher, Martin Georg (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Ökonom und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 13. September 1973 |
| GEBURTSORT | Salzburg |
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